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Alexandersson, Olof - Lebendes Wasser. Über Viktor Schauberger und eine neue Technik um unsere Umwelt zu retten

Alexandersson, Olof - Lebendes Wasser. Über Viktor Schauberger und eine neue Technik um unsere Umwelt zu retten

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Published by HerrKanzleirat
Viktor Schaubergers rechtzeitig aufgestellte Auffassung über den feinabgestimmten Mechanismus zwischen Wald und Wasser und deren gemeinsanme Bedeutung für den Wasserhaushalt der Erde insgesamt, insbesondere aber für die Gesundheit und Fruchtbarkeit innerhalb der gemäßigten Zone, ist unzweifelhaft richtig. Sein Blick für diese komplexen, im menschlichen Dasein so wichtigen Fragen basiert auf den Erfahrungen in einer natürlichen Umwelt im damaligen Österreich, das innerhalb der gemäßigten Zone liegt. Dort gehen die Verkarstungsprozesse als Antwort auf die Fehler des Menschen langsamer vor sich. In den Tropen, wo die Landschaft viel leichter gestört werden kann, sind die schnellen Folgeerscheinungen der Waldrodung durch den Menschen deutlicher und weitreichender. Dort führt es oft genug zum Zusammenbruch der Wasserversorgung, zu starken Erosionen, Vernichtung fruchtbaren Bodens, Verschwinden von Flora und Fauna und letztlich zur Verwandlung der Landschaft in Wüste. Die negativen Auswirkungen reichen bis ins Meer hinaus, wo durch den unnatürlichen Sedimenttransport der Flüsse die Lichtintensität in küstennahen Gewässern herabgesetzt wird, und dadurch die Korallenriffe absterben, die Brutstätten und Tummelplätze für kommerziell wichtige im offenen Meer lebende Fische darstellen. So bestätigen die Tropen auf eine überzeugende und erschreckende Weise Schaubergers Thesen über Europa. Auf längere Sicht gesehen, kommen wir in den gemäßigten Zonen an einen Punkt, wo wir gleiche Schäden und Verluste an regenerierfähigen Naturvorräten erfahren werden, falls falsche ökologische Eingriffe in unsere fruchtbare Umwelt vorgenommen werden. Der Mensch ist davon besessen, den Raubbau an Naturvorräten im Hinblick auf unmittelbare und schnellstmögliche Ausbeutung zu planen und durchzuführen, ohne Rücksicht auf Zukunftsperspektiven und ökologische Zusammenhänge. Die moderne "Waldpflege" ist ein typisches Beispiel dafür. Um in Zukunft überleben zu können, muß der Mensch in Ökosystem-Dimensionen denken und planen, was unter anderem heißt, daß wir die ökologischen und genetischen Prozesse respektieren und schützen müssen, die die Basis für unsere Existenz darstellen, mit einem Wort: das Zusammenspiel von Wasser, Erde, Pflanzen und Tierwelt, das ja in sich selbst vollendet ist.
Viktor Schaubergers rechtzeitig aufgestellte Auffassung über den feinabgestimmten Mechanismus zwischen Wald und Wasser und deren gemeinsanme Bedeutung für den Wasserhaushalt der Erde insgesamt, insbesondere aber für die Gesundheit und Fruchtbarkeit innerhalb der gemäßigten Zone, ist unzweifelhaft richtig. Sein Blick für diese komplexen, im menschlichen Dasein so wichtigen Fragen basiert auf den Erfahrungen in einer natürlichen Umwelt im damaligen Österreich, das innerhalb der gemäßigten Zone liegt. Dort gehen die Verkarstungsprozesse als Antwort auf die Fehler des Menschen langsamer vor sich. In den Tropen, wo die Landschaft viel leichter gestört werden kann, sind die schnellen Folgeerscheinungen der Waldrodung durch den Menschen deutlicher und weitreichender. Dort führt es oft genug zum Zusammenbruch der Wasserversorgung, zu starken Erosionen, Vernichtung fruchtbaren Bodens, Verschwinden von Flora und Fauna und letztlich zur Verwandlung der Landschaft in Wüste. Die negativen Auswirkungen reichen bis ins Meer hinaus, wo durch den unnatürlichen Sedimenttransport der Flüsse die Lichtintensität in küstennahen Gewässern herabgesetzt wird, und dadurch die Korallenriffe absterben, die Brutstätten und Tummelplätze für kommerziell wichtige im offenen Meer lebende Fische darstellen. So bestätigen die Tropen auf eine überzeugende und erschreckende Weise Schaubergers Thesen über Europa. Auf längere Sicht gesehen, kommen wir in den gemäßigten Zonen an einen Punkt, wo wir gleiche Schäden und Verluste an regenerierfähigen Naturvorräten erfahren werden, falls falsche ökologische Eingriffe in unsere fruchtbare Umwelt vorgenommen werden. Der Mensch ist davon besessen, den Raubbau an Naturvorräten im Hinblick auf unmittelbare und schnellstmögliche Ausbeutung zu planen und durchzuführen, ohne Rücksicht auf Zukunftsperspektiven und ökologische Zusammenhänge. Die moderne "Waldpflege" ist ein typisches Beispiel dafür. Um in Zukunft überleben zu können, muß der Mensch in Ökosystem-Dimensionen denken und planen, was unter anderem heißt, daß wir die ökologischen und genetischen Prozesse respektieren und schützen müssen, die die Basis für unsere Existenz darstellen, mit einem Wort: das Zusammenspiel von Wasser, Erde, Pflanzen und Tierwelt, das ja in sich selbst vollendet ist.

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