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DAUBORN. Ohne Zweifel hatPhilipp Raiser aus DaubornBenzin im Blut. Seit mehrals einem Jahrzehnt gehörtAutocross wie die Luft zumAtmen zu ihm, mit immergrößer werdendem Erfolg…
Kaum ein Wochenende ver-geht, wo Philipp Raiser ausDauborn nicht durch die ganzeRepublik oder gar ganz Euro-pa zieht. Grund dafür ist eineLeidenschaft, die entschiedensein Leben dominiert: Auto-cross. Sprich, mit umgebautenRennwagen über spezielle Pis-ten heizen.Begonnen hat alles 1991, alser mit seiner Familie nachDauborn zog und den örtli-chen Autocross-Verein ken-nenlernte. Der Grundstein wargesetzt, er hatte sich eindeu-tig mit dem Virus „Autosport“infiziert: Erstmals versuchteer sich in regionalen Rennen.Hartes Training und viel Enga-gement zahlten sich aus, so-dass er 2002 erstmals in derDeutschen Meisterschaft derSpezialtourenwagenklasse anden Start ging. 2003 durfte erden Deutschen Meistertitel indieser Klasse sein eigen nen-nen. Nach dem Titelgewinnin dieser Klasse stieg er auf einen Spezialcross Buggy umund errang viele Siege sowiedie Vizemeisterschaft, bis erWagen 2008 verkaufte.Doch nicht nur selbst fahrenzählt für ihn, auch das Tüftelnan den PS-starken Geschos-sen ist genau sein Ding. Soschraubte der gelernte In-dustriemechaniker an demJugendauto von seinem eben-falls rennsportaktiven Bruderund reiste im vergangenenJahre reiste sogar eine Saisonfür ein holländisches Teamauf der Europameisterschaftals Mechaniker mit. „Dies wareine einmalige GelegenheitErfahrungen im internatio-nalen Bereich zu sammeln“,kann Philipp Raiser begeistertberichten. Und damit wurdegleich ein neues Ziel gesteckt:Konkurrenzfähig in der Euro-pameisterschaft mitfahren,quasi der Formel 1 Liga imAutocross. Bis dahin ist esein zeit- und kostenintensiverWeg, der für den Laien nur zuerahnen ist.Die Kosten für ein Rennfahr-zeug belaufen sich auf rund25.000 Euro – nicht mit ein-gerechnet sind Spritkosten,Verpflegung oder Startgelderder Saison. Ohne Sponsorenund einem hohen Maß an Ei-genleistungen, wäre all dasnicht zu leisten. Vor allemwenn man bedenkt, dass all das nur sein Hobby darstellt,neben seinem regulären Job.Keineswegs wird ein Fahrzeugkomplett geliefert, wochen-lange Arbeit ist darin ver-steckt. „Im Grundsatz bestehtalles aus einem Rahmen, derdann mit Leben gefüllt wird“,so Raiser, der schon vorfreu-dig auf die ersten Rennen derSaison blickt, die im April starten.Ganz so gefährlich wie dasSpektakel auf der Rennstre-cke für die Zuschauer aus-sieht, wenn die Rennwagenjaulend über die Piste schie-ßen, scheint es in Wirklichkeitnicht zu sein. „Hohe Sicher-heitsstandards sind Pflicht,worauf alle Fahrzeuge geprüftwerden. Jeder Fahrer muss zu-dem feuerfeste Anzüge, einenHelm und Schutzbrillen tra-gen“, versichert der Renner-probte. Voraussetzungen fürdieses ungewöhnliche Hobbygibt es kaum. Basis ist Spaßan Autos, Rennsport und ohneZweifel eine gewisse Furchtlo-sigkeit.
-si-
Pendeln zwischen Rennpiste und Werkstatt
Neue Ziele: Nun möchte Philipp Raiser auf europäischer Ebe-ne durchstarten.
ESCH. Seit 2008 führt diePädagogische Schülerbe-treuung des ASB RegionWiesbaden-Rheingau-Taunusim Auftrag der GemeindeWaldems Ferienspiele durch.Diese finden jeweils in denSommer- und Weihnachts-ferien im und rund um dasDGH im Ortsteil Esch statt.
Zu Beginn der Ferienspiele imJanuar 2011 wurden die Teil-nehmer durch BürgermeisterWerner Scherf begrüßt. Nacheinem gemeinsamen Früh-stück ging es los mit demProgramm unter dem Motto„Hast du Töne…?“. Die Kin-der konnten Musikinstrumen-te selbst bauen, die Mädchenstudierten einen Tanz ein unddie vorhandenen Trommeln,Flöten, Schellen etc. wurdenrege bespielt. Ausflüge zumSchloß Freudenberg/Wiesba-den – Erlebnisfeld der Sinne,ins Tournesol-Bad/Idstein undzur Eisbahn in Diez standenebenfalls auf dem Programm.Zudem wurde die Turnhallerege genutzt, ebenso wie An-fang der Woche die nahe Ro-delbahn.Für Rückzugsmöglichkeitenwar ebenso gesorgt, die Kin-der konnten sich still beschäf-tigen mit entsprechenden kre-ativen Angeboten, aber auchGesellschaftsspiele waren ge-fragt.Zum Abschluss wurde den El-tern natürlich der einstudierteTanz vorgeführt. Mit BrigitteHörnings Angebot „KreativesGestalten von Minileinwändenund Utensilienboxen“ sowieKaffee und Kuchen klangen dieFerienspiele aus.Im Sommersind die nächsten Ferienspielegeplant – in der 5. Ferienwo-che heißt es dann wieder: Viel Spaß bei den Ferienspielen inWaldems!
-csc-
Kinder erlebten spannende Ferienspiele
Die Kinder hatten sehr viel Spaß beim dem Programm „Hast du Töne...?“.
Eine ganz andere Deutschstunde
BAD CAMBERG. Die Wocheder Autorenlesung hat ander Taunusschule in BadCamberg schon eine lan-ge Tradition. Unterstütztdurch den Friedrich-Böde-cker Kreis in Hessen warenin diesem Jahr waren wie-der zwei Autorinnen, KarenSusan Fessel und CorneliaFranz, in der Taunusschu-le zu Gast und berichte-ten den Schülerinnen undSchülern aller Jahrgangs-stufen über ihren Beruf.
Die 1964 in Lübeck geboreneSchriftstellerin Karen-SusanFessel studierte zunächstGermanistik, Romanistikund Theaterwissenschaftenund lebt heute in Berlin.Ihre Kinder-, Jugend- undErwachsenenliteratur er-freut sich internationalemAnsehen und wurde in dieverschiedensten Sprachenübersetzt. „Ich versuche beimeinen Büchern immer zwi-schen Jugend- und Erwach-senenliteratur zu wechseln,um so tolle Ideen für meinesehr verschiedenen Bücherzu entwickeln“, so Fessel.Ihr erstes Buch „Steinge-sicht“, in dem sie den Toddes Vaters verarbeitete, istin Taiwan sogar Pflichtlektü-re der neunten Klasse gewor-den. Sie selbst hatte bereitsmit fünf Jahren den WunschSchriftstellerin zu werdenund damit ihre Leiden-schaft zum Beruf zu machen.„Nachdem meine älteren Ge-schwister mir schon mit fünf Jahren Lesen beigebrachthaben, war mir klar, dassich später schreiben wollte“,erklärte sie. Heute versuchtsie an vielen verschiedenenSchulen der neuen Generati-on ihre Passion und Begeis-terung für Sprache näherzu-bringen.
Lesen Sie weiter auf www.BadCambergErleben.de.
-csc-
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