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Barnes, Harry Elmer - Die Kreuzigung von Frankreichs Retter (2011, 12 S.)

Barnes, Harry Elmer - Die Kreuzigung von Frankreichs Retter (2011, 12 S.)

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Eine Entlastung von Marschall Henri Pétain
Eine Entlastung von Marschall Henri Pétain

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02/14/2013

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Professor Harry Elmer Barnes
Die Kreuzigung von Frankreichs RetterInstitut für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung
 
Die Kreuzigung von Frankreichs Retter
Die schändliche Behandlung von Marschall Henri Pétain
© Institut für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung1.Auflage (01/2011)
 
Die Kreuzigung von Frankreichs Retter
 
Man sagt, daß ungerechte Handlungen oft auf den Urheber zurückfallen. Diese Erfahrung konnteman recht augenfällig beim Verfahren gegen Marschall Henri Philippe Pétain machen. Es war der reinste Fall Dreyfuß nur umgekehrt. Im Fall Dreyfuß (1894) verschworen sich die Nationalisten, Royalisten, katholischen Nationalisten wie Maurice Barres und Charles Maurras, dieMasse des Militärs und ganz allgemein die Reaktionären gegen einen liberalen jüdischen Offizier.Es war ein antirepublikanischer Coup Im Verfahren gegen Marschall Pétain waren die Rollenvertauscht. Die Republikaner, die Radikalen, die alte Volksfront-Gruppe rotteten sich gegen einePersönlichkeit des Militärs zusammen, den hervorragendsten Soldaten, den Frankreich seitTarenne und Napoleon hervorgebracht hat. Ganz gleichgültig, wofür Pétain persönlich steht, er war zum Symbol der militärischen und antirepublikanischen Kräfte Frankreichs geworden. Die Faktenscheinen zwar darauf hinzuweisen, daß Gen. Charles de Gaulle in seinen Vorkriegstagen enger mitden Militärs und Royalisten verbunden war, als Pétain es jemals war. Aber Pétain wurde dazuausersehen, die volle Wucht des Angriffs derer zu tragen, die den Fall Frankreichs herbeiführten.Wie alle gebildeten Menschen las ich darüber, wie Gen. Pétain im Ersten Weltkrieg Verdunverteidigte, und wie er die ernste Meuterei der französischen Armee erstickte, aber mein erster  persönlicher Kontakt mit dem Marschall erfolgte im Oktober 1931, als er anläßlich des 150.Jahrestags der Kapitulation von Yorktown als Repräsentant der französischen Regierung in denVereinigten Staaten war. Übrigens sagt man, daß ihm damals der überschwenglichste Willkomm ge- boten wurde, der je einem Franzosen seit Lafayettes historischem Besuch 1824 dargebotenwurde. Damals gab der Marschall, als er New York besuchte, ein Interview, in dem er diejenigenangriff, die Frankreich teilweise für den Ersten Weltkrieg verantwortlich machten und die Nachkriegspolitik Frankreichs kritisierten. Es machte mir einiges Vergnügen, dem Marschalldiesbezüglich in meinem Leitartikel in der New Yorker 
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vom 20. Oktober 1931sanft aber bestimmt eins überzugeben. Die öffentliche Aufmerksamkeit richtete sich dann zur Zeit des französischen Waffenstillstands im Juni 1940 wieder auf den Marschall, und ich las auchhierüber. Aber erst im Sommer 1942 kam ich noch einmal mit seinem Lebensweg in direktenKontakt. Damals war ich dabei, ein Manuskript über das Leben und Werk von Marschall Pétainherauszugeben. Ich ging alle erhältlichen Quellen über den Marschall durch und wurde mit denTatsachen gut vertraut. Später las ich dann alles, was der Marschall je geschrieben hat und gab esheraus, auch seine Reden, Proklamationen und Erlasse, als er in Vichy Staatschef war. Ichglaube, sagen zu können, daß ich mehr als jeder Amerikaner über Pétain und seine Politik weiß.Dieses Studium gab mir die Überzeugung, daß Marschall Pétain ein großer Soldat ist, einnobler Charakter, und ein überaus patriotischer Franzose. Im Verlauf des Buches, dasnoch nicht veröffentlicht wurde, haben ich jede gegen den Marschall gerichteteAnschuldigung bezüglich seines angeblichen Defätismus im Ersten Weltkrieg und Zauderns bei der Verteidigung Frankreichs zwischen den zwei Weltkriegen aufgegriffen und vernichtendwiderlegt. Es wurde auch gezeigt, daß es keinerlei Möglichkeit für Frankreich gab, 1940den Krieg weiterzuführen, anstatt einen Waffenstillstillstand anzunehmen. Aber mehr dazu später.Seit ich diese Manuskripte durchgesehen und die Schriften und Proklamationen des Marschallsherausgegeben habe, sind eine Reihe Bücher erschienen, die den Marschall aufs heftigste angreifen,wobei die meisten die Lügen wiederholen und ausschmücken, die seine Feinde aus der Zeit desErsten Weltkriegs verbreiteten. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, daß in der jüngsten Zeitwahrscheinlich keine andere Gestalt derartig gnadenlos, ungerechtfertigt und absichtlichverleumdet wurde, wie Marschall Pétain. Solche Verleumdungen und Schmähungen aufzudecken,ist der einzige Grund, weshalb ich mich jetzt mit seinem Fall befasse. Von den Interessen undÜberzeugungen des Marschalls sprechen mich persönlich nur wenige an, mit Ausnahme viel-leicht seiner Vorliebe für die
 Essays
von Montaigne. Ich bin schlichtweg schockiert von der Verlogenheit, Feigheit, dem Schwindel und der Unritterlichkeit seiner Angreifer, von de-nen die meisten mit genau den Kräften und Gruppierungen begeistert zusammengearbeitet haben,die die militärische Stärke Frankreichs in den Jahren vor 1939 unterminiert haben. Die wichtigstender gegen Marschall Pétain erhobenen Anklagen sind: 1) er war im Ersten Weltkrieg ein

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