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Schweiger Herbert - Evolution Des Wissen (1995)

Schweiger Herbert - Evolution Des Wissen (1995)

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11/13/2011

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Arbeitsgemeinschaft für Philosophie, Geschichte und PolitikVerfasser:Herbert Schweiger, A-8680 Mürzzuschlag, Wienerstrasse 34
"Evolution des Wissens - Neuordnung der Politik"
Herstellung:Satz: H. SchatzmayrDruck : J. P. Himmer GmbH.Aindlingerstrasse 16, D-86167 AugsburgRitter, Tod und Teufel Albrecht Dürer(Kupferstich)Der Wanderer"Kein Pfad mehr! Abgrund rings und Totenstille!"So wolltest du's! Vom Pfade wich dein Wille!Nun, Wand'rer, gilt's! Nun blicke kalt und klar!Verloren bist du, glaubst du - an Gefahr.Friedrich Nietzsche
Inhaltsverzeichnis Teil I
VorwortEinleitung Teil IDie Herausbildung einer Religion des LebensDie Entwicklung zum Geist und MenschseinAntike Philosophie und die Steigerung des SelbstbewußtseinsDie Entstehung des MonotheismusBegriffe als "wahre" oder "scheinbare" WeltDie entscheidende Zeitenwende durch KopernikusDie philosophische Revolution der englischen EmpiristenImmanuel Kant, Retter der Wissenschaft und ReligionDer langsame Tod GottesDas Ende des geistigen und politischen AbsolutismusDie Herausbildung politischer IdeologienDie soziale Frage als politischer HebelpunktDer politische und geistige Umbruch des 20.JahrhundertsMetabiologie - eine neue WertordnungDer Versuch einer Wertphilosophie ohne MoralutopieDie Gene als Speicher der EvolutionNaturwissenschaft und Philosophie des 20.JahrhundertsDie weiße Rasse als naturgegebene EinheitEinheit von Natur- und GeisteswissenschaftWissenschaft und ZeitgeistRaum und Rasse bedingen Geschichtsverlauf Kosmische Strahlen als Former des LebensDie biologische Entwicklung bedingt die WeltpolitikDie Antike rassisch gesehen
 
Der Irrtum Oswald SpenglersDer Ausgriff der NordrasseRassenmischung vernichtet Völker und KulturenDas Volk als sozialbiologische GemeinschaftAnfang und Ende einer 2700-jährigen europäischen KulturepocheDie religiöse und philosophische Lage DeutschlandsZehn Thesen einer biologischen WeltanschauungVom Universum zum Leben auf der ErdeMenschwerdung in der EvolutionRasse und Volk als politische WirklichkeitDer höhere Sinn einer menschlichen Fortpflanzung
Inhaltsverzeichnis Teil II
Über den Sinn der PolitikDie weltpolitischen Ursachen des 1. WeltkriegesWilsons Lüge und das Ende einer tausendjährigen deutschen GeschichtsphaseDie Bedingungen des Versailler DiktatesVor der Entscheidung: Bolschewismus oder nationale RevolutionDie politische Lage Deutschlands im Zeitraum 1929-1933Die Währungspolitik als Auslöser des 2. WeltkriegesDie "Internationale" propagiert den KriegDer Plan einer Ausrottung des deutschen VolkesGorbatschows Entscheidung für EuropaDie gegenwärtige Lage der WeltpolitikDie Lage der USADie Lage JapansDie Lage ChinasDie Lage des IslamDie Lage EuropasDie zukünftige Politik DeutschlandsPräambel, Grundsatz- und Forderungsprogramm einer nationalen BewegungErklärungen zu den Punkten I-XZu I: Die deutsche VolkseinheitZu II: Staatenbund europäischer VölkerZu III: Systemveränderung durch die naturwissenschaftlichen ErkenntnisseZu IV: Evolution und MenschZu V: FamilienpolitikZu VI: Die soziale OrdnungZu VII: Neue Währungspolitik Der US-Kapitalismus ruiniert die USAZu VIII: BauerntumZu IX: Die Gewissens- und ReligionsfreiheitZu X: Wehrdienst ist EhrendienstSchlußwort
Vorwort
Dr. Friedrich Würzbach, ehemaliger Präsident der Nietzsche-Gesellschaft verwaltete Nietzsches Nachlaß und verfaßte daraus dasBuch "Das Vermächtnis Friedrich Nietzsches". Im Kapitel über den europäischen Nihilismus gibt er folgenden Aphorismus wieder:"Was ich erzähle, ist die Geschichte der nächsten zwei Jahrhunderte. Ich beschreibe das, was kommt, was nicht mehr anderskommen kann: die Heraufkunft des Nihilismus! Diese Geschichte kann jetzt schon erzählt werden, denn die Notwendigkeit selbst isthier am Werke. Diese Zukunft redet schon in hundert Zeichen; dieses Schicksal kündet überall sich an; für diese Musik der Zukunftsind alle Ohren bereits gespitzt. Unsere ganze europäische Kultur bewegt sich seit langem schon mit einer Tortur der Spannung, dievon Jahrzehnt zu Jahrzehnt wächst, wie auf eine Katastrophe los: unruhig, gewaltsam, überstürzt: wie ein Strom, der ans Ende will,
 
der sich nicht mehr besinnt, der Furcht davor hat, sich zu besinnen." Diese Formulierung aus dem Jahre 1886 wirkt prophetisch undhat mit der Intuitionssicherheit Friedrich Nietzsches das zwanzigste Jahrhundert, sowie auch den Übergang ins dritte Jahrtausend,eindeutig erfaßt.Wir erleben gegenwärtig den größten geistig-seelischen Auflösungsprozeß der abendländisch-europäischenGeschichte. Die Ursachen dafür sind vielfältiger Natur:1. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der nachkopernikanischen Zeit lösten und lösen alle religiösen und weltanschaulichenWertgrundlagen auf. Damit geht die Periode des christlichen Einflusses auf die Politik dem Ende entgegen.2. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse ergaben eine totale Veränderung der wirtschaftlichen Gegebenheiten im Rahmen der Zünfteund Genossenschaften und leiteten durch die Technik die Industrialisierung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert ein.3. Damit veränderten sich die gesellschaftspolitischen Verhältnisse und lösten die Führungsrangordnungen: Kirche, Aristokratie,Bürger- und Bauerntum auf.4. Die Geisteswissenschaft konnte aufgrund der Fülle des Wissensstandes nicht mehr die weltanschauliche Übersichtlichkeitherstellen. Als Folge hatten und haben die wertbedingten Leitsätze der Politik keine gültigen Maßstäbe mehr. Sie verloren sich inSpezialistentum, Standesegoismen und tagesmaterialistischen Berechnungen.5. Die organisch gewachsenen Gemeinschaften wie Großrassen und Völker haben sich durch die verkehrs- undnachrichtentechnische Geschwindigkeit weltweit untereinander beeinflußt, so daß die utopischen Ideologien, Gleichheit derMenschen, Weltfriede, Humanität, internationaler Sozialismus und Kapitalismus entstanden.6. Kultur und Kunst sind als Folge dieser Internationalisierung in eine Krise geraten, so daß sie als Ausdruck und Anreger einerseelischen Bereicherung nicht mehr in Frage kommen. Intellektuelle, abstrakte, abartige Darstellungen beschränken sich auf großstädtische Asphaltverhältnisse, die sich immer mehr von der Lebenswirklichkeit entfernen.7. Die zwei großen Weltkriege dieses Jahrhunderts zeitigten das Resultat, daß die europäische Vorherrschaft über die Erde beendetwurde. Die Peripheriemächte Rußland und USA lösten die Zentralmacht Europa auf. Die Kolonialherrschaft Englands undFrankreichs im afro-asiatischen Raum ging zu Ende; es bildeten sich neue Machtregionen wie z.B. China und Japan, wie auch dieIslamische Welt.8. Die bevölkerungspolitische Entwicklung, mit der sich die Weltbevölkerung von 1,6 Milliarden Menschen zu Beginn diesesJahrhunderts auf 6,5 Milliarden Menschen zu Ende dieses Jahrhunderts vermehrte, hat für Europa entscheidende Auswirkungen.Während die weiße Rasse keine Zuwachsrate zu verzeichnen hat, explodiert die Bevölkerung im afro-asiatischen Raum. So werdenim Jahre 2000 in Asien 4,3 Milliarden Menschen leben; davon in China 1,4 Milliarden. In diesem Zusammenhang kommen auf dieweiße Rasse die größten Entscheidungen der Menschheitsgeschichte zu. Die europäischen Völker und ihre Politiker haben bis zurStunde die Tragweite der sich anbahnenden Konfrontation mit dem afro-asiatischen Raum nicht erkannt.Nach den aufgezeigten 8 Punkten stehen die Völker Europas vor einer Weggabelung mit den Weisern: endgültiger Niedergang oderBeginn einer Neuordnung.Die Frage lautet, ob die biologische Substanz der weißen Rasse so viel Kraftreserven beinhaltet, daß sie zu einer Überwindung desNihilismus fähig oder ob der endgültige Niederbruch aufgrund der Substanzschwäche vorgezeichnet ist. Der Verfasser ist derÜberzeugung, daß die rund 700 Millionen Angehörigen der weißen Rasse im europäischen Raum vom Atlantik bis zum Ural noch soviel Energie in sich tragen, daß sie sich zu einem neuen Höhepunkt ihrer religiösen, kulturellen, politischen, und zivilisatorischenLebensweise durchringen. Die Voraussetzung ist aber die Abklärung der Begriffe. Es ist notwendig, eine Synthese zwischen Natur-und Geisteswissenschaft zu erreichen, so daß beide Wissenschaftsbereiche zu einem werden. Das bedeutet, eine ganzheitlicheWeltanschauung als Grundlage für eine neue politische Ordnung darzustellen. Aus dieser Erkenntnis wird in der vorliegendenSchrift im ersten Teil eine diesseitig ausgerichtete Weltanschauung aufgezeigt und im zweiten Teil die daraus resultierendepolitische Neuordnung gefordert. Mit der Jahrtausendwende geht eine Epoche der Menschheitsgeschichte zu Ende und eine neueeröffnet sich. Es gibt keinen Zeitraum der menschlichen Entwicklung, der so totale Veränderungen mit sich gebracht hat, wie dies inden letzten 2.500 Jahren bis zum Beginn des dritten Jahrtausends der Fall war.Die Entscheidung, welche Großrasse die Weltführung übernimmt, fällt zwischen der weißen und der gelben Rasse. Dieseunausbleibliche Konfrontation muß die gesamteuropäische Strategie im Auge haben. Alle politischen Maßnahmen sind von diesemGesichtspunkt zu ergreifen. Das deutsche Volk muß sich seiner europäischen Verantwortung bewußt werden. Nur das Europa derVölker kann diese Herausforderung meistern!
Teil 1
WeltanschauungEinleitung
Religion und Weltanschauung sind eigentlich zwei Begriffe für den gleichen Inhalt. Während aber die mittelalterliche,abendländische Religion sich konfessionell als christliche Kirche verstand und mit ihr sich die Rituale entwickelten, verlief parallelseit der Renaissance eine idealistische Philosophie, die von Jahrhundert zu Jahrhundert mehr - im Zusammenhang mit derErweiterung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse - eine neue Weltanschauung entstehen ließ. Im 19. und 20. Jahrhundert vertieftensich die Einblicke in die naturgesetzlichen Zusammenhänge derart, daß die traditionelle Kirchenlehre in ihrem Wahrheitsgehaltimmer mehr angezweifelt wurde. Wenn die Differenz zwischen Glaube und Wissen zu eindeutig wird, bleibt früher oder später dieKonfession auf der Strecke und ist zum Verharren verurteilt. Die Wissenschaft entwickelt sich weiter und der Abstand zwischenbeiden wird größer, bis der Zeitpunkt eintritt, in dem die alte Religion zu einer historisch musealen Erscheinung wird. Es beginnt ein

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