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Nebenwirkungen von Fortecortin bei der Behandlung von Brustkrebs
Letzte Aktualisierung durch Elisabeth Rieping: 02.02.2008Stichworte: Ursachenforschung, Kortison, Kortisol, Progesteron, Schwangerschaftshormone, Hormonersatztherapie, HET, Dexametason,Mifepriston,
 Ein Medikament, das der Mensch nicht aus Pflanzen gewinnt, ist das Kortison. Es hat vielfältige Wirkung und spielt auch bei Brustkrebs eine Rolle, so dass man sich einige seiner Eigenschaften näher ansehen sollte. Verwendet wird häufig nicht das Kortison, sondern das stärkere und stabilere Dexamethason, das unter dem Namen Fortecortin im Handel ist.
Das natürlicherweise im Körper vorkommenden Kortison ist das Kortisol. Nach den Wechseljahren steigt es an. Und ich habe mich schon oftgefragt, ob es damit zu tun haben könnte, dass nach den Wechseljahren so viel Brustkrebs auftritt?
Cortisol nach den Wechseljahren
Mit den Wechseljahren steigt die Brustkrebsrate ziemlich an und die Frage ist, warum?Genetische Veränderungen und Viren sind auch vorher schon da und die angeschuldigten Hormone, die Östrogene und dieSchwangerschaftshormone -
(Das stimmt nicht, wie ich hier nachträglich korrigieren muss, das Progesterondurch Nahrung und Tabletten ist leider ein großes Problem und bewirkt unter anderem unmittelbar die Produktion der lebensbedrohlichen Tumormarker wie CA 15-3
 
).- werden nachallgemeiner Meinung und vermutlich auch in Wirklichkeit geringer. Frau wird ja nicht mehr schwanger und die Eierstöcke stellen dieÖstrogenproduktion ein.Besonders wenn frau sich nicht gerade durch die Präparate gegen Wechseljahresbeschwerden diese Hormone zuführt, was ja unlängst noch zu einer zusätzlichen Epidemie von Brustkrebs geführt hatte, müssten diese Hormone also geringern werden. Trotzdem findet man nach den Wechseljahren besonders viel Brustkrebs mit Rezeptoren für Östrogen und Progesterone. Wieso? Das frage ich mich schon lange. Und durch die Ähnlichkeitzwischen Schwangerschaftshormonen und Kortisonen bin ich auf die Idee gekommen, zu schauen, wie es mit dem Kortisolspiegel nach denWechseljahren aussieht.
Dexamethason von Elisabeth Rieping 
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Und das ist ganz interessant. Der ist nämlich nach Alevizaki M 2006relativ hoch. Und dabei scheint das luteinisierende Hormon, das nach den Wechseljahren ansteigt, die Cortisolproduktion anzuregen.
Cortisol ist mir deshalb verdächtig 
1. Weil es so ähnlich ist wie das Progesteron, also das Schwangerschaftshormon, das sich den Hormonersatztabletten befindet, die uns die letzteBrustkrebsepidemie beschert haben, besonders den Privatpatientinnen.2. Das künstliche Cortison, das Dexamethason, ist das stärkste Milchdrüsen anregende Hormon und es regt auch das Rinderleukämie Virus BLV an,das sich ja bekanntlich in den Brustkrebszellen befindet, ohne dass es die Wissenschaft bis jetzt besonders interessiert.3. Der Progesteron-Gegenspieler Mifepriston wurde ursprünglich als Kortison-Gegenspieler entwickelt und erst später als Progesteron-Gegenspieler eingesetzt. Daran sieht man wieder, wie ähnlich sich beide Hormone sind.Deshalb werde ich versuchen dem Kortisolauf der Spur zu bleiben. Auch direkt nach der Schwangerschaft, in den ersten Tagen der Milchbildung, ist das Cortisol hoch. Vielleicht kann man deshalb auch mit dem künstlichen KortisonDexamethasonedie Milchbildung auslösen. Und es gibt für das Cortisol einen Rezeptor. Er heißt nicht Cortisorezepteor, sondern Glucocorticoidrezeptor, abgekürzt GR.
Der Glucocorticoidrezeptor GR 
Die Alphaform des Progesteronrezeptors sammelt sich auch im Brustgewebe von Frauen mit
und
Mutationen an. Das ist der Rezeptor für das Kortison. Der Gucocorticoidrezeptor GR kommt auch in der Brustkrebszelle vor. Je schlimmer der Brustkrebs wird, desto mehr davon findet man im Zytoplasma der Zelle (Conde I 2008)“The novel expression of the Glucocorticoidrezeptor GR in myoepithelium, not observed in luminal epithelium, not only demonstrates
expressionpatterns exclusive to the alpha form
of oestrogen receptor and progesterone receptor and suggests distinctive functions between GR and these twoimportant steroid hormone receptors in the breast, but may also indicate unique physiological and perhaps pathological roles for the myoepitheliumin mediating the effects of glucocorticoid hormones in the breast.” (Lien HC 2006)Tipps zur Cotisolsenkung 
Dexamethason von Elisabeth Rieping 
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Text bei archive.org: http://web.archive.org/web/*/http://erieping.de/dexam1.htm
Dexamethason und andere Hormone
Stand: Letzte Aktualisierung durch Elisabeth Rieping 27.07.2008Stichworte: Knochenabbau
Dexamethason gehört zu den laktogenen Hormonenund wirkt wie sein natürlicher Vetter, das Cortisol, auf das Brustgewebe. laktogen bedeutet Milch bildendoder förderndDexamethasone, das als Fortecortin im Handel ist, und zum Beispiel zur Unterdrückung der Übelkeit bei der Chemotherapie des BrustkrebsesVerwendung findet, regt aber nicht nur das normale Brustgewebe an, sondern auch die Produktion von milchübertragenen Tumorviren wie BLV,also des Rinderleukämie Virus.Der Einsatz von Cortisonen bei der Chemotherapie von Brustkrebs ist aber auch problematisch, weil Dexamethason den Zelltod durchChemotherapie verhindern kann und damit vielleicht den Erfolg der Chemotherapie, die ja gerade auf diesen Zelltod abzielt.Dexamethason hat aber möglicherweise auch günstige Wirkungen bei Tumorerkrankungen, zum Beispiel gegen die Ausschüttung von Interleukin-6undParathormon ähnlichem Protein, wie hier bei einem Schilddrüsenkrebs gezeigt wurde (Kurebayashi J 2003
 
).Deshalb werden jetzt auch im Deutschen Ärzteblatt Bedenken zur Kortisoneinnahme während der Chemotherapiegeäußert.Tipps zur KortisolsenkungAußerdem können Kortisone auchOsteoporose und Knochenabbau verursachen, was bei Brustkrebs wegen der dort siedelnden Knochenmetastasen besonders unerwünscht ist.Mifepriston, einProgesteron-Antagonist,ist gleichzeitig auch ein Antagonist des Dexamethsons. Er blockiert er die Rezeptoren für Glukocortikoide  durch eine dreifach höhere Affinität gegenüber [s. auch Wikipedia:]Dexamethason.
Dexamethason von Elisabeth Rieping 
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