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Die Rebellion der Habenichtse

Die Rebellion der Habenichtse

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Published by nichtmitmir
Der Kampf für Land und Freiheit gegen deutsche Kaffeebarone in Chiapas
Mit einem Vorwort von Jorge Javier Elorriaga
''Nein, ich will nicht in den Soconusco gehen. Dort sind die Deutschen, sie sind die Herren der Kaffeeplantagen. Sie sind barbarischer als die Bestien des Urwalds und behandeln dich wie einen Hund.'' B. Traven
Im Süden Mexikos heißen die Kaffeeplantagen heute noch ''Germania'', ''Prusia'', ''Badenia'' oder ''Selva Negra'' (Schwarzwald). Die Autoren haben die Geschichte der deutschen Kaffeebarone in Chiapas recherchiert und berichten von den gegenwärtigen Versuchen, die Großgrundbesitzer zu enteignen.
Der Kampf für Land und Freiheit gegen deutsche Kaffeebarone in Chiapas
Mit einem Vorwort von Jorge Javier Elorriaga
''Nein, ich will nicht in den Soconusco gehen. Dort sind die Deutschen, sie sind die Herren der Kaffeeplantagen. Sie sind barbarischer als die Bestien des Urwalds und behandeln dich wie einen Hund.'' B. Traven
Im Süden Mexikos heißen die Kaffeeplantagen heute noch ''Germania'', ''Prusia'', ''Badenia'' oder ''Selva Negra'' (Schwarzwald). Die Autoren haben die Geschichte der deutschen Kaffeebarone in Chiapas recherchiert und berichten von den gegenwärtigen Versuchen, die Großgrundbesitzer zu enteignen.

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Boris Kanzleiter/Dirk PesaraDer Kampf für Land und Freiheit gegen deutscheKaffeebarone in ChiapasMit einem Vorwort von Jorge Javier ElorriagaEdition ID-Archiv
 
7374Ein Platz an der Sonne77Kaffee-Imperialismus81»Nicht besser als ein Stück Vieh«85»Vor Kahle, Lüttmann, Edelmann– da hüte sich der kleine Mann«89Kaffee-Boom und Kommunismus92Weltwirtschaftskrise und Landreform95Von U-Booten und Nazis99Als wäre nichts geschehen100»Arbeit und Ausdauer«105107Regierungstruppen greifen an111Räumung113Verzweiflung in Nueva Palestina118»Ich bin nicht stumm geblieben«122Der Fall Penagos127128Wirschaftszusammenarbeit und Miltärhilfe129Schwacher Präsident starke Generäle1351361377von Jorge Javier Elorriaga1113Unruhige Zeiten brechen an16Liquidambar wird besetzt18Der Landkonflikt wird öffentlich22»Verhandlungen«24Wahlen ändern nichts27Wieder fließt Blut3132Quiptic Ta Lecubtesel37Kaffee und Weltmarkt I39»Gerechter Handel«41Kaffee und Weltmarkt II44Die Erhebung der
EZLN
49Wahlbetrug und Gegenregierung5355Vom Tropenpflanzer zum Kaffeebaron56Pesos und Deutschmark58Der Familienbetrieb61Ein Hamburger Yuppie wird zum Kaziken67Von der Plantage in den Hamburger Hafen70Ein Traum wird wahr
 
Für Barbara Pesara (1939-1996)
Boris Kanzleiter/Dirk PesaraDie Rebellion der HabenichtseDer Kampf für Land und Freiheit gegendeutsche Kaffeebarone in Chiapasmit einem Vorwort vonJorge Javier Elorriaga© Edition ID-ArchivPostfach 360205D-10972 BerlinISBN 3-89408-064-71.Auflage 1997Titel: Eva Meier unter Verwendungeines Fotos von Horst MunzigFotos: Horst Munzig, Jesus Ramírez Cuevas,Yax ‘Kin, Franziska Nyffenegger, DirkPesara, Boris Kanzleiter sowie Privatfotosunbekannter AutorenLayout: SupportAgentur, BerlinDruck: Winddruck, SiegenBuchhandelsauslieferungen:BRD & Österreich: Rotation VertriebSchweiz: Pinkus GenossenschaftHolland: Papieren Tijger
Sommer 1995 im Gefängnis Cerro Hueco in TuxtlaGutiérrez, der Hauptstadt des südmexikanischen Bun-desstaates Chiapas. Es ist heiß. Hier und da gehenGefangene gebeugt hin und her, auf der Suche nachetwas, womit sie sich die Zeit vertreiben könnten. Vielevon ihnen sind Indígenas. Als Angehörige eines der56indianischen Völker Mexikos erfüllen sie zwei derwichtigsten Voraussetzungen, um in Mexiko inhaftiert zusein: Arm zu sein und für seine Rechte zu kämpfen.Fragst du sie nach den Gründen ihrer Festnahme, sounterscheiden sich die Antworten kaum: Wir wurden vonden Ländereien, die wir besetzt hatten, gewaltsam ge-räumt; wir wurden von den Guardias Blancas, denWeißen Garden, die unsere Dörfer terrorisieren, fest-genommen. Wir wurden während einer Protestkund-gebung, bei der wir gerechte Preise für unsere Produkteund die Freilassung der politischen Gefangenen forder-ten, verhaftet; weil wir Anhänger der Oppositionspartei(Partei der Demokratischen Revolution,
PRD
) sind undProbleme mit der Regierung haben; weil sie uns beschul-digen, Mitglieder der Zapatistischen Armee der Natio-nalen Befreiung (
EZLN
) zu sein...Die Erzählungen der Geschichten vermag weder Zornnoch Hitze zu verscheuchen, ist jedoch eine Möglichkeit,von der eigenen Tragödie abzulenken und vielleicht diegemeinsame Ursache von allem zu erkennen. So berich-tet eine Gruppe von Gefangenen:»Seit die Deutschen da sind, leben wir im Elend. Vondem bißchen Mais, Bohnen und auch Kaffee, das wir inunserer Kooperative anbauen, können wir nicht leben.Deshalb haben wir gegen die Familie Schimpf-Hudlerrebelliert und die Kaffeeplantage Liquidambar besetzt.Dann haben sie uns verfolgen und einsperren lassen. Wieist es möglich, daß wir zuwenig Land haben, um unsere

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