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_Christie, Agatha - Die Büchse der Pandora

_Christie, Agatha - Die Büchse der Pandora

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07/04/2014

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Agatha Christie
Die Büchse derPandora
scanned by abcorrected by Raganina
Wenn eine Frau wie Tuppence Beresford Detektiv spielt, kann dasleicht ins Auge gehen. Doch sie baut auf ihre Phantasie. Und auf Ehemann Tommy. Er half ihr noch immer aus der Patsche.Nur diesmal wirft Tommy fast die Flinte ins Korn. Denn Tuppence istverschwunden. Es gibt nicht die geringste Spur. Da fallen Tommyzum Glück die berühmten grauen Zellen Hercule Poirots ein …
ISBN: 3-502-50715-5Original: Partners in Crimeaus dem Englischen von Lotte SchwarzVerlag: Scherz VerlagErscheinungsjahr: 1980Umschlaggestaltung: Heinz LooserFoto: Thomas Cugini
 
Dieses E-Book ist nicht zum Verkauf bestimmt!!!
 
 
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Mrs. Tuppence Beresford rückte das Kissen auf dem Sofazurecht und starrte trübselig aus dem Fenster. DieAussicht war nicht überwältigend; man sah nur einenniedrigen Wohnblock auf der anderen Straßenseite.Mrs. Beresford seufzte und gähnte.»Ich wollte, es würde etwas geschehen«, sagte sie.Ihr Mann schaute sie vorwurfsvoll an: »Tuppence, deineSucht nach oberflächlichen Sensationen beunruhigt mich.«Seine Frau seufzte und schloß träumerisch die Augen:»Und so wurden Tommy und Tuppence Mann und Frau«,sang sie, »und lebten fürderhin glücklich zusammen. Undsechs Jahre später lebten sie immer noch glücklichzusammen! – Es ist doch unglaublich«, meinte sie nacheiner Weile, »wie schließlich sich alles ganz andersentwickelt, als man es sich vorgestellt hat.«»Eine sehr tiefe Erkenntnis, Tuppence, aber nicht sehroriginell. Große Dichter und noch größere Philosophenhaben das schon lange gesagt und, verzeih das harte Wort,sogar besser gesagt.«»Vor sechs Jahren«, fuhr Tuppence fort, »hätte ichgeschworen, daß mit einer Tasche voll Geld und mit dirals Ehemann das ganze Leben ein Paradies auf Erden seinmüßte – wie einer der Dichter, die du so gerne zitierst,sich ausdrückte.«»Ist es das Geld oder bin ich es, der seinen Reiz verlorenhat?« erkundigte sich Tommy kühl.›»Verloren‹ ist nicht ganz das richtige Wort«, meinteTuppence freundlich. »Ich habe mich an den Gottessegengewöhnt, das ist ja mein Kummer. Es geht mir so wie den
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Leuten, die nicht wissen, was für ein Glück es ist, durchdie Nase atmen zu können – bis sie sich eines Tages einenSchnupfen holen und dann …«»Soll ich dich ein bißchen vernachlässigen«, schlugTommy vor, »andere Frauen in Nachtlokale ausführen undmich amüsieren?«»Zwecklos. Du würdest mich dort bloß mit anderenMännern antreffen. Und ich wüßte genau, daß du dir ausden anderen Frauen nichts machst, du aber müßtestzweifeln, ob mir nicht doch andere Männer gefallenwürden. Frauen sind viel unergründlicher als Männer.« »Nur in der Bescheidenheit schießen die Männer denVogel ab«, brummte Tommy. »Aber was ist los mit dir,Tuppence? Was soll diese Mißmutigkeit und Unruhebedeuten?«»Ich weiß es nicht. Ich möchte, daß etwas geschieht.Etwas Aufregendes. Würdest du nicht auch gerne wiedereinmal Jagd auf Spione machen, Tommy? Denke an diestürmischen Tage und die wilden Gefahren, die wirdurchlebt haben! Ich weiß natürlich, daß du auch jetztnoch für den Geheimdienst arbeitest – aber leider nur nochhinter dem Schreibtisch.«»Willst du vielleicht, daß man mich in den dunkelstenWinkel Rußlands schickt, verkleidet als bolschewistischerAlkoholschmuggler?«»Das hätte gar keinen Zweck«, meinte sie. »Man würdemich nicht mitgehen lassen, und ich bin es doch, die sogern etwas erleben möchte. Eine Aufgabe haben: davonträume ich früh und spät.«»Hier ist der Wirkungskreis meiner Frau«, Tommy wiesmit einer weitausladenden Geste um sich.
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