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Ps. Zukunft - ...WOZU3

Ps. Zukunft - ...WOZU3

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Published by Gerd Fehlbaum
Gewagte Analyse einer verrückten Epoche und ihre Risiken und Chancen für die Zukunft.
Gewagte Analyse einer verrückten Epoche und ihre Risiken und Chancen für die Zukunft.

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Published by: Gerd Fehlbaum on Feb 28, 2011
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02/07/2013

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Vorwort
Zukunft WOZU? Eine banale Frage? SO nicht stellbare Frage...?Nach den Ereignissen des vergangenen Monats, seit ich diesesEssay fertig gestellt habe, nach den Aufständen der Jugend in Arabienund Nordafrika, die explosionsartig aus dem “Nichts” aufgetaucht sind,scheint mir diese Frage nötiger denn je. Nur zu fragen, Zukunft WIE,entpuppt sich als eine zunehmend technische Frage, zum Beispiel,WIE können wir die riesigen Energieprobleme lösen? WOZU zufragen, heisst dagegen, die Grundannahme genauer unter die Lupezu nehmen, DASS wir immer mehr Energie benötigen. WOZU also...?Diese anfänglich etwas bescheiden wirkende Frage, erlaube ich mir,diversen Grundannahmen unserer Epoche entgegen zu halten,besonders – aber nicht ausschliesslich – Europas, wo viele dieser Grundannahmen formuliert wurden. Als Schweizer bin ich Landsmanndes berühmten Pädagogen Pestalozzi, dessen Idee einer gutenSchulbildung für Alle, zu einer selbstverständlichen Grundannahmegeworden ist, die man nicht mehr hinterfragt. Was etwas inVergessenheit geraten ist, ist sein Credo:
Bildung für den Kopf, dieHand und das Herz!
In diesem Essay gehe ich unter anderem der Frage nach: Wie geht es der HAND? Dem HERZ? Derer, die unsereSchulen verlassen und ihre Zukunft in “Angriff” nehmen.Interessant in diesem Zusammenhang sind für mich die Revolten desgerade ausklingenden Monats Februar, die SO niemand voraussehenkonnte, aber doch logisch erklärbar sind. Ihre Gründe findet man ineiner Kombination neuer Wirklichkeiten, zu denen gehört, dass auchin exotischen Ländern eine breite Schicht Jugendlicher intellektuell gut
 
ausgebildet ist, aber sich DESWEGEN daraus noch nicht ergibt, dasssie damit ihr Geld verdienen können. DAS hatte man ihnen aber anders erzählt... (In Europa passiert dasselbe, die Auswirkungen sindaber noch nicht so offensichtlich!)Manuell weitgehend ungefördert, unfähig Kamele zu melken,Kochtöpfe zu schmieden, oder Zelte zu nähen, steht eine kluge, neueGeneration einer klugen, alten Kultur vor dem Nichts. Das einzige wassie haben, sind Handies, Facebook und Millionen gleichaltriger, aber bildungsferner Freunde, die ebensowenig Arbeit finden wie sie, dieUniversitätsabsolventen. Im Gegensatz einer Studentenrebellion, wiedie in den Siebzigern, die in den gut beschäftigten ArbeiterschichtenEuropas wenig Echo fand, handelt es sich jetzt neu um eine breitabgestützte Revolution, deren Ende kaum absehbar ist. Ich glaubenicht, dass man in Arabien moderne Prophetie studiert haben muss,um voraussagen zu können, dass diese Revolution in der einen oder anderen Form bald jeden Erdteil erreichen wird. Mit Zorn im Kopf über zynische Poltik und korrupte Wirtschaft, mit einem Handy in der einenHand und einem Pflasterstein in der anderen, mit Hoffnung im Herzenauf eine gerechtere Zukunft, beginnt ein neue Zeit. Wird sie besser?Ich bin froh, dass ich dieses Essay vor diesen weltbewegendenRevolutionen geschrieben habe - zwischen Dezember 2008 undFebruar 2011 - Nicht abgelenkt von quakenden Medien, die geradenonstop aus Tripolis berichten. Aber auch fernab DESSEN, was mir als ergründenswert galt, entstand dieses Essay in den kindlichenGefilden pazifischer Südseestaaten, die ich im Segelschiff bereiste.Ein Hauch papalagimässiger Denkweise (Siehe Buch “Papalagi”) magdie eine oder andere Passage eingefärbt haben. Mir war nicht darum,die Menschen und Kulturen zu beschreiben, die ich HIER besuchte,denn sie schienen mir besser daran zu tun, dem suchenden Blick der Touristen möglichst unbekannt zu bleiben. Ihre tieferen Geheimnissekenne ich nicht und wollte sie den Insulanern auch nicht entlocken.Ich liess mich aber beseelen von ihren auf den ersten Blick einfachenLebens- und Denkweisen, ihren einfachen Fragen. In diesem Geisthabe ich gut zwei Jahre immer wieder den Stift in die Handgenommen, um einer Frage nachzugehen, die man vielleicht vor 

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Hans Eichmann added this note
Hoi Gerd Eine ernsthafte und ehrliche Sicht der Welt!
Ron Non added this note
Habe via gerdfehlbaumatyahoodotcom vergeblich versucht, Dir ein Mail zu schicken. Kannst Du mir Deine aktuelle Emailadresse an thomaszatmaildotcom beamen? (ThomasJournalistGlobetrotterWaiapobesuch1997)

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