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  Dokumentation einer Unterrichtseinheit
  
1. Allgemeine Angaben
 
Kompetenzorientierte Formulierung des Themas
Bau eines elektronischen Stundenplans– Erwerb von Grundlagen der Elektronikim MNT-Unterricht der Klasse 8
  
Autorin/ Autor
Torsten Wilcke
  
Klassenstufe Zeitumfang in Stunden Schule
8 20 Stunden + 10StundenGHWRS Ersbergschule Nürtingen
 
Organisationsform der Unterrichtssequenz
themenorientiert/projektorientiert (auf Präkonzepten und Interessen aufbauend, mehr-perspektivisch, handlungs- und produktorientiert)
  
Struktur des Lernprozesses
situiert (aktiv, selbstgesteuert, konstruktiv, situativ, sozial); kooperativ
 
Anmerkungen
Aus organisatorischen Gründen gliederte sich das Projekt in zwei Abschnitte.Zunächst erfolgte eine Phase der auf das Produkt bezogenen Grundlagenvermitt-lung, auf welcher die Dokumentation beruht. Daran schloss sich die eigentliche Bau-phase an.
 
  
STAATLICHES SEMINAR FÜR DIDAKTIK UND LEHRERBILDUNG NÜRTINGEN(GRUNDSCHULEN,  WERKREALSCHULEN UND HAUPTSCHULEN)  
 
 
STE-PS Science Teacher Education - Principles and Standards
Dokumentation einer themenorientierten Unterrichtseinheit
 
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWRHS) Nürtingen, 2010 –http://www.ste-ps.eu 
 
2. Kompetenzanalyse
 
Kompetenzanalyse
Die im Rahmen der Unterrichtseinheit angestrebten Kompetenzen und die zugehörigen In-halte finden sich vorwiegend im Kompetenzfeld „Elektrifizierte Welt“ innerhalb der Bildungs-standards für den Fächerverbund MNT. Bezüge bestehen auch zum Kompetenzfeld „Arbeit-Produktion-Technik“, in den Bildungsstandard für den Fächerverbund Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit (WAG). Während der Planungsphase wurden die Bildungsstandards in eine ge-eignete Themenstruktur übersetzt. Im Hinblick auf die angestrebten Kompetenzen und Inhaltewurden Schwerpunkte gesetzt und es wurde gemeinsam mit den SuS eine logische Abfolgeder Bearbeitung festgelegt, wobei sich sechs Unterrichtssequenzen ergaben. Deren kompe-tenzorientierte Lernziele, die angestrebten fachlichen Kompetenzen, Produktbezüge, Inhaltesowie die daran maßgeblich eingeübten Denk- und  Arbeitsweisen sind im Folgenden zusam-mengefasst. Für die Einzelstunden wurden jeweils Kriterien sowie operationalisierbare Indi-katoren formuliert, die hier nicht im Einzelnen aufgeführt werden.Sequenz 1: Der einfache elektrische StromkreisKompetenz:
Die SuS kennen Grundlagen der Elektrizitätslehre.Kompetenz-orientiertesLernziel:Die SuS erkennen, welche Anschlussbedingungen erfüllt sein müs-sen, damit ein elektrisches Gerät wie der elektronische Stundenplanfunktionieren kann.Bezug zumProdukt:
Zu erfüllende Anschlussbedingungen
Wahl der Schaltungsart
 
Entwurf des Schaltplans
 Inhalte undMethoden:
Gefahren des elektrischen Stroms
Conceptual Cartoons
1
 
Freies Experimentieren
Der elektrische Stromkreis als System
Analogie Wasserkreislauf 
Schaltzeichen und Schaltpläne
 
Reihen- und Parallelschaltung
 Arbeitsweisen: Erkunden/Experimentieren/Modellieren
  
Sequenz 2: Ladungstrennung und StromflussKompetenz:
Die SuS kennen Grundlagen der Elektrizitätslehre.
 
1
 
Siehe
 
Anhang
 
8.4.
 
 
Kompetenz-orientiertesLernziel:Die SuS erkennen die Möglichkeit der Trennung von Ladungen auf-grund des atomaren Aufbaus der Materie und können den elektri-schen Strom als die gerichtete Bewegung von Ladungsträgern (Elek-tronen) definieren.Bezug zumProdukt:Die SuS erkennen, warum mit einer Stromquelle wie der Flach-batterie der Betrieb des elektronischen Stundenplans möglich ist.Inhalte undMethoden:
Schülerversuche zur Elektrostatik mit Luftballons
Elektroskop
Entstehung von Blitzen (theoretisch und Demonstration mitBandgenerator)
Bohrsches Atommodell
Arbeitsweisen: Experimentieren/Vermuten/Beobachten/Modellieren
 
Sequenz 3: Die elektrische SpannungKompetenzen:
Die SuS können Aufgabenstellungen durch den Bau einfacher elektronischer Schaltungen lösen.
Die SuS kennen Grundlagen der Elektrizitätslehre und Elektronik.
Die SuS können Messwerte erfassen.Kompetenz-orientiertesLernziel:Die SuS messen selbstständig Stromspannungen an verschiedenenStellen im Stromkreis. Die SuS begreifen die Spannung als den La-dungsunterschied zwischen zwei Punkten.Bezug zumProdukt:
Auswahl der Stromquelle für den elektrischen Stundenplan.
Abstimmung von Stromquelle und Bauteilen im Hinblick auf dieSpannung.
Inhalte undMethoden:
Das Vielfachmessgerät
Bauen nach Schaltplan
Spannungsmessungen
Die Spannung in der Reihenschaltung
Analogien:
o
Gravitationsanalogie
Pumpspeicherwerk
o
Spannung als Ladungsunterschied zwischen zwei Punkten
Arbeitsweisen: Experimentieren/Vermuten/Prüfen/MessenSequenz 4: Die StromstärkeKompetenzen:
Die SuS können Aufgabenstellungen durch den Bau einfacher elektronischer Schaltungen lösen.
Die SuS kennen Grundlagen der Elektrizitätslehre und Elektronik.
Die SuS können Messwerte erfassen.

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