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3. Rangjung Dorje - Mahamudra - Das gro%dfe Siegel

3. Rangjung Dorje - Mahamudra - Das gro%dfe Siegel

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04/09/2011

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Das Große Siegel
Mahamudra-Wünsche des 3. Karmapa Rangjung Dorje1. Namo GuruLamas und Buddhas der Yidam-Kraftkreise,Buddhas und Bodhisattvas der zehn Richtungen und drei Zeiten,denkt liebevoll an uns und gebt euren Segen,damit sich unsere Wünsche so erfüllen, wie wir sie machen!2. Entsprungen vom Schneeberg des vollkommen reinen Denkens und Handelns,möge das vom Schlamm der drei Vorstellungen freie Schmelzwasser aller nützlichen Tatenmeiner selbst und der zahllosen Wesenin das Meer der vier Buddha-Zustände münden!3. Mögen wir, solange dies nicht erreicht ist,in diesem und in allen zukünftigen Lebennicht einmal die Worte „schlecht“ und „Leid“ hören,sondern strahlende Meere von Freude und Güte erleben!4. Da wir hervorragende Freiheiten und Möglichkeiten erlangt haben,sowie Vertrauen, Fleiß und Wissen,nachdem wir uns auf einen geistigen Lehrer gestütztund seine wichtigsten Belehrungen erhalten haben,mögen wir diese ohne Hindernisse entsprechend verwirklichenund in allen Lebenszeiten die edle Lehre verwenden!5. Das Kennenlernen der Lehren Buddhas und ihrer logischen Schlüssebefreit vom Schleier des Nicht-Verstehens;das Nachdenken über die Kernpunkte besiegt die Dunkelheit der Zweifel;durch das aus der Meditation erstrahlende Lichtwird das Wesen der Dinge offenbar, so, wie es ist.Möge sich das Erscheinen dieser drei Arten von Weisheit ausbreiten!6. Das Wesen der Grundlage ist die zweifache Wirklichkeit,frei von den begrenzten Vorstellungen von Dauerhaftigkeit und Nicht-Sein.Der hervorragende Weg besteht im zweifachen Ansammeln,frei von den begrenzten Gewohnheiten des Zuschreibens und Verneinens;dadurch wird die Frucht des zweifachen Nutzens erlangt,frei von bloßer Ruhe und Verwirrung.Mögen wir dieser fehlerfreien Lehre begegnen!7. Die Grundlage der Reinigung ist der Geist selbst, seine Einheit von Klarheit und Leerheit;das Mittel der Reinigung ist das Große Siegel, die große Diamantübung;das zu Reinigende sind die an der Oberäche liegenden Schleier der falschen Sicht.Mögen wir die Frucht der Reinigung, den vollkommenen reinen Wahrheitszustand, erlangen!8. Sicherheit in der Anschauung wird erlangt durch das Abschneidender Zweifel bezüglich der Grundlage;Kernpunkt der Meditation ist es, diese Anschauung unzerstreut aufrechtzuerhalten;hervorragendes Verhalten besteht darin, die Erfahrung der Meditationin allem geschickt zu üben.Mögen wir Sicherheit in Anschauung, Meditation und Verhalten haben!
 
9. Alle Dinge sind Trugbilder des Geistes;der Geist ist nicht als „ein“ Geist vorhanden, er ist seinem Wesen nach leer;obwohl leer, erscheint gleichzeitig alles ungehindert.Mögen wir durch genaues Untersuchen sein eigentliches Wesen erkennen!10. Der Eigenausdruck, den es als solchen nicht gibt, wird als etwas Dingliches mißverstanden;aufgrund von Unwissenheit wird Eigenbewußtheit als ein Ich verkannt;das Festhalten an dieser Zweiheit bewirkt das Umherirren in der Weite der bedingten Welt.Mögen wir die Wurzel der Täuschung, die Unwissenheit, ausreißen!11. Er ist nicht vorhanden, denn sogar die Buddhas sehen ihn nicht;er ist nicht nicht vorhanden, denn er ist die Grundlage von allem,von Verwirrung wie von Einsicht.Dies ist kein Widerspruch - es ist der Mittlere Weg der Einheit.Mögen wir die Wirklichkeit des Geistes, die frei von Begrenzungen ist, erkennen!12. Man kann ihn nicht aufzeigen, indem man sagt „dies ist er“;man kann ihn nicht verneinen, indem man sagt „dies ist er nicht“.Die Wirklichkeit, jenseits des Verstandes, ist nicht zusammengesetzt.Mögen wir Gewißheit in der letztendlichen Bedeutung erlangen!13. Erkennt man das Wesen des Geistes nicht, treibt man ihm Meer der Verwirrung umher;erkennt man es, ist Buddhaschaft nicht woanders;dann gibt es kein „er ist dies, er ist nicht das“ mehr.Mögen wir die Natur der Wirklichkeit, die Grundlage von allem, erkennen.14. Erscheinung ist der Geist, und so ist Leerheit;Erkenntnis ist der Geist, und Verblendung ebenfalls;Entstehen ist der Geist, und Auösen auch.Mögen wir jedes Zuschreiben und Verneinen in bezug auf den Geist durchschneiden!15. Unverschmutzt von angestrengter Meditation, die sich in geistigem Erschaffen müht,und nicht umhergetrieben vom Wind allgemeiner Geschäftigkeit,mögen wir verstehen, wir man den Geist in seiner Ungekünsteltheit beläßt,und im Erleben des Geistes geschickt und ausdauernd sein!16. Die Wellen der feinen und groben Gedanken kommen in sich selbst zur Ruhe,und der Strom unerschütterlichen Geistes ruht in seinem Wesen.Mögen wir im stillen Meer der Geistesruhe,frei vom verunreinigenden Schlamm der Dumpfheit, gefestigt sein.17. Blicken wir immer wieder auf den nicht sichtbaren Geist,sehen wir sein nicht sichtbares Wesen - vollkommen und genau so, wie es ist;dies durchschneidet die Zweifel über Sein und Nicht-Sein des Geistes.Mögen wir - frei von aller Verwirrung - unser eigenes Wesen erkennen!18. Blickt man auf die Dinge, sind keine Dinge da, man sieht auf den Geist;blickt man auf den Geist, ist kein Geist da: er ist seinem Wesen nach leer;durch das Betrachten beider löst sich das Festhalten an Zweiheit in sich selbst auf.Mögen wir die Natur des Geistes, das Klare Licht, erkennen!

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