faktenblatt
: DMF | seite
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Aktuell weist der Forschungsbericht der AUVA
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Versicherung
( Österreich), der ATHEM
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Report (Athermi
sche Wirkungen)die Existenz athermischer Eekte nach. Die ICEMS ( Internao-nale Kommission für Elektromagnesche Sicherheit) brachte
2010 die Monograe „Nicht
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ther
mische Eekte und Mechanis-men der Wechselwirkung zwischen Elektromagneschen Fel-dern und Lebewesen“ mit Forschungsberichten heraus, dieschädigende Auswirkungen nachweisen.
Überholte Annahmen?
Im Vierten Mobilfunkbericht wird behauptet,
auf Grund desDeutschen Mobilfunk Forschungsprogramms könne man Be-richte über biologische Wirkungen als widerlegt ansehen:
„Dies betri z. B. die vermuteten Einüsse auf den Schlaf, die
Hirnleistung, die Blut
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Hirn
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Schranke, Immunparameter, dieFortpanzung, die Entwicklung oder die Verarbeitung von vi-suellen oder akusschen Reizen oder die Verursachung vonKrebserkrankungen, Tinnitus oder Kopfschmerzen. Es wurdenauch keine neuen Hinweise für mögliche gesundheitsrelevanteWirkungen gefunden, insbesondere auch keine athermischenWirkmechanismen.“ (S. 2)
Richg dagegen ist:
Zu allen diesen Krankheitsfeldern liegenForschungsergebnisse vor, die gesundheitsschädliche Auswir-kungen nachweisen. In der ICEMS
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Monograe legt Prof. Sal-ford zur Blut
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Hirn
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Schranke aktuelle Bestägungen des Schä-digungsnachweises vor. Zur Spermienschädigung / Embryoto-xität legte Diagnose
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Funk im November 2010 einen For-schungsüberblick vor, der 16 Studien auistet, die Schädigun-gen und Schädigungsmechanismen nachweisen. Die Zeit-schri Umwelt
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Medizin
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Gesellscha (3/2010) veröentlichteden Arkel von Desai et al: „Pathophysiologie der Mobil-funkstrahlung: Oxidaver Stress und Karzinogenese
(Krebsent
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stehung) mit dem Focus auf das männliche Fortpanzungssys-tem“, in dem ein schädigender Wirkmechanismus der Strah-lung in den Zellen nachgewiesen wird. In diesem Bereich kannvon wissenschalichen Beweisen der Schädigung gesprochenwerden.
Wirkmechanismus unbekannt?
Im Vierten Mobilfunkbericht wird behauptet:
„Es wurden
auch keine neuen Hinweise für mögliche gesundheitsrelevanteWirkungen gefunden, insbesondere auch keine athermischenWirkmechanismen“ (S.2) „Ein indirekter Eekt auf z. B. diekomplexen DNA
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Reparaturmechanismen ist prinzipiell jedochnicht ausgeschlossen. Obwohl bereits eine Vielzahl an Studienvorliegt, ergibt sich bedingt durch die verschiedenen Versuchs-designs kein konsistentes Bild.“ (S.3)
Richg dagegen ist:
Ein konsistentes Bild zum Schädigungsme-chanismus ist längst vorhanden. Die elektromagneschen Fel-der (EMF) erzeugen oxidaven Stress in den Zellen durch zell-schädigende Freie Radikale. EMF beeinträchgen außerdemdie Energieprodukon (ATP) der Zelle. Diese toxische Kombi-naon kann zu vielfälgen Krankheiten führen, von Erschöp-fung bis hin zu DNA
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Schädigungen. Der Bericht deutet Auswir-kungen der Strahlung auf die DNA
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Reparatur an. Er ver-schweigt aber, dass Prof. Belyaev (Universität Stockholm, Rus-sische Strahlenschutzkommission) mehrfach reproduzierteForschungen vorlegte, in denen die Hemmung von Repara-turmechanismen durch UMTS
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Strahlung nachgewiesen wurde.In der Zusammenfassung des BioIniave Reports von Hardell/Sage steht zum Wirkmechanismus : „Ein plausibler biologi-scher Mechanismus, der die Karzinogenese erklärt, ist der Wegüber die Bildung freier Radikale innerhalb von Zellen. Freie Ra-dikale töten Zellen, indem sie Makromoleküle, wie die DNA,Proteine und die Membran schädigen. Darüber hinaus spielenfreie Radikale eine wesentliche Rolle bei der Akvierung vonbesmmten Signalwegen. Mehrere Berichte haben darauf hin-gedeutet, dass elektromagnesche Felder die Akvität derfreien Radikale in den Zellen steigern, insbesondere durch die
„Fenton
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Reakon“. Die Fenton
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Reakon ist ein katalyscher
Prozess, bei dem Eisen Wasserstoperoxide, ein Produkt deroxidaven Atmung in den Mitochondrien, in freie Hydroxylra-dikale umwandelt, was sehr potente und toxische freie Radika-le sind. Jegliche Exposion, einschließlich lang anhaltender Ex-posion gegenüber extrem niederfrequenten Feldern undFunkfrequenzen, die zu einer verstärkten Erzeugung freier Ra-dikaler führt, kann als ein plausibler biologischer Mechanismusfür die Krebsentstehung betrachtet werden. “Dr. Ulrich Warnke hat in dem Arkel „Ein inialer Mechanis-mus zu Schädigungseekten durch Magneelder bei gleichzei-g einwirkender Hochfrequenz des Mobil
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und Kommunika-onsfunks“ (umwelt
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medizin
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gesellscha, 3 / 2009) den Er
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kenntnisstand zum Schädigungsmechanismus dargestellt,ebenso wie Desai et al. in ihrem Arkel zur Pathophysiologieder Mobilfunkstrahlung (umwelt
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medizin
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gesellscha, 3 /
2010). Eine populärwissenschaliche Darstellung gibt die Bro-
schüre „Zellen im Strahlenstress“(2009).
Keine gentoxische Wirkungen?
Im Vierten Mobilfunkbericht wird behauptet,
gentoxischeWirkungen gäbe es nicht. Das recherge auch die Schutzwir-kung und Beibehaltung der Grenzwerte: „In Bezug auf gentoxi-sche Eekte ist allgemein bekannt, dass elektromagnescheFelder nicht die Energie besitzen, um kovalente Bindungen zubrechen und DNA
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Strangbrüche direkt zu erzeugen.“ (S. 3)
Richg dagegen ist:
Niemand hat je behauptet, dass dienichonisierende Strahlung des Mobilfunks kovalente Bindun-gen wie die ionisierende Strahlung brechen könnte. Der schä-digende Mechanismus der Strahlungsarten ist verschieden,doch die Auswirkung auf die Zelle und den Menschen, und nurum diese geht es, kann dieselbe sein. Beide können die DNAschädigen, mit den gleichen kanzerogenen Folgen, jedoch auf unterschiedliche Weise. Die von der EU nanzierte REFLEX
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Studie wies DNA
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Strangbrüche nach. Mit einer weltweiten in-dustriegesteuerten Medien
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Kampagne sollten deshalb die Er-gebnisse der REFLEX
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Studien als Fälschungen diamiert wer-den. Die daruin eingesetzte Österreichische Kommission fürWissenschaliche Integrität wies die Vorwürfe zurück. Interes-sant in diesem Zusammenhang ist, dass der Protagonist dieserDiamierungskampagne Prof. Alexander Lerchl war.Prof. Mosgöller (Med.Univ.Wien) legte nun ein Papier vor, indem er 27 Studien auistet, die auf das krebserregende Poten-al hinweisen (www.mobilfunkstudien.de
).
Die Dokumentao-nen der Professoren Adlkofer und Richter auf der Internetseitevon Pandora
(
www.sung
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pandora.eu
)
weisen auf eine gan-ze Reihe von Arbeiten hin, die in jüngster Vergangenheit publi-ziert wurden und die das erbgutschädigende Potenzial derMobilfunkstrahlung zweifelsfrei belegen: