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Stellungnahme zum Bericht der dt. Bundesregierung

Stellungnahme zum Bericht der dt. Bundesregierung

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http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/2466/
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09/07/2011

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Umwelt- und Verbraucherorganisationzum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung
diagnose
FUNK 
 
 
 faktenblatt
Das Kernargument der Industrie und aller Behörden zur Ab-wehr jeglicher Krik an der Mobilfunktechnologie sind
-
nebender Grenzwerrage
-
die Ergebnisse des Deutschen Mobilfunk-forschungsprogramms (DMF). Auf den Ergebnissen des DMFvon 2008 fußt der „Vierte Bericht der Bundesregierung überdie Forschungsergebnisse in Bezug auf die Emissionsminde-rungsmöglichkeiten der gesamten Mobilfunktechnologie undin Bezug auf gesundheitliche Auswirkungen vom 12. Januar
2011 (Drucksache 17/4408)“.
Mit diesem Bericht der Bundesregierung wird wieder einmalbegründet, warum an der bisherigen Mobilfunkpolik festge-halten werden kann. Diagnose
-
Funk e.V. krisiert diesen Be-richt als ein Dokument staatlich organisierter Unverantwort-lichkeit. Er ist ein Rechergungspapier zum ungezügeltenAusbau der Mobilfunktechnologie ohne Berücksichgung derErkenntnisse über die davon ausgehenden Gefährdungen fürMensch, Tier und Umwelt.
Die Verflechtung von Mobilfunkindustrie,Umweltministerium und Strahlenschutz-kommission
Bundesumweltminister Rögen berief gegen massiven Protestden Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer zum obersten Ver-antwortlichen für den gesamten deutschen Strahlenschutz
(siehe dazu
-
 und Wikipedia/Henne
nhöfer) . Die Ver-antwortung für den Strahlenschutz wurde damit in die Händeder Industrie gelegt. Als Ministerialdirektor leitet Gerald Hen-nenhöfer die „Abteilung Reaktorsicherheit (RS), Sicherheitkerntechnischer Einrichtungen, Strahlenschutz,
 
nukleare Ver
-
 und Entsorgung“ im Umweltbundesamt. Ihm untergeordnet istdas „Referat RS II 4 Medizinisch
-
biologische Angelegenheitendes Strahlenschutzes“, geleitet von Dr. Birgit Keller. Dr. B. Kel-ler ist auch im Beirat des IZMF (Informaonszentrum Mobil-funk), der gemeinsamen PR
-
Zentrale der Mobilfunkbetreiber.Im IZMF
-
Beirat sitzt auch Dr. Christoph Revermann, sonst be-schäigt im Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deut-schen Bundestag (TAB). Gemäß § 5 Nr. 4 der Satzung des IZMFhat dessen Beirat die
 
Aufgabe der "Beratung im Rahmen desVereinszwecks". Damit dienen die Mitglieder des Beirats vorallem den Zielen der Mobilfunkindustrie, eine hohe Akzeptanzdes Technologieangebots der Mobilfunkunternehmen
 
in derBevölkerung zu schaen. Wir haben es in der Abteilung Strah-lenschutz also mit einer Personalunion von Atomlobby, Mobil-funklobby und Behördenvertretern zu tun.
Das Deutsche Mobilfunkforschungspro-gramm (DMF) soll das Risiko entsorgen
Mobilfunkindustrie und Behörden legimieren ihre Argumen-taon mit den Ergebnissen des DMF und den Veröentlichun-gen der Strahlenschutzkommission, v.a. mit der Autorität vonProf. Alexander Lerchl. Prof. Lerchl ist Mitglied in der deut-schen Strahlenschutzkommission und Vorsitzender des Aus-schusses nichonisierende Strahlung. Er ist der Hauptpropa-gandist für das IZMF, in Workshops, Tagungen und Filmen. Sei-ne intensive Tägkeit für und im Sinne des IZMF stu die WHOals nicht vereinbar mit wissenschalicher Unabhängigkeit ein
(siehe dazu den Diagnose
-
Funk
Brennpunkt: WHO lehnt Prof.Lerchls Mitarbeit ab 
). Prof. Lerchl spielte auch im DMF eine
führende Rolle. Im EMF
-
Monitor 3/2008 schreibt Dr. Neitzke
(Ecolog
-
Instut) hierzu :
 
„Die Gruppe um Alexander Lerchl hat im Rahmen des DMF die
meisten Projekte durchgeführt. Lerchls Berichte enthalten, an-ders als die anderer Forschungsnehmer, immer Stellungnah-men in Bezug auf die Festsetzung von Grenzwerten:“ Es ergibtsich auch kein Handlungsbedarf im Hinblick auf die Notwendig-keit der Senkung der Grenzwerte. ““.
 
Allein dieser vorauseilende Gehorsam Prof. Lerchls lässt auf Gefälligkeitsgutachten schließen. Aber auch die Auswertungder Ergebnisse im DMF wird vom ECOLOG
-
Instut krisiert :
„Auf neue (z.T. sehr deutliche) Befunde wird nicht eingegangen
und es fehlen durchgängig krische Anmerkungen zur Aussage-kra der Studien bzw. krische Anmerkungen der Autoren
`fallen unter den Tisch`“. Neitzke dokumenert dies an zwei
Untersuchungen, bei denen relevante Eekte gefunden wur-den, die aber in der Zusammenfassung des BfS nicht auau-chen (EMF
-
Monitor 3/2008).
 
Der vierte Mobilfunkbericht (2011) der deutschen Bundesregierungund der Wahrheitsgehalt des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms
 
 
 |
 faktenblatt
: DMF | seite
2
 
Das DMF sollte den Ausbau der Mobilfunktechnologie legi-mieren. Die Bundesregierung betont immer, trotz der 50%
-
igen Conanzierung des DMF durch die Industrie sei hier unab-hängige Forschung betrieben worden. Wie können dies aberHochschulen und Professoren gewährleisten, die von der In-dustrie nanziert werden? Die private Jacobs
-
University, ander Prof. Lerchl lehrt, wird von Vodafone gesponsert. Prof.Lerchl wurde von der WHO Befangenheit aesert. Jetzt, daseine Verstrickungen mit der Industrie, auch durch seine Pro-pagandareisen für das IZMF und das FMK (Österr. Mobilfunk-betreiber), oensichtlich sind, müsste eigentlich das gesamteDMF zurückgezogen werden.Der
Vierte Bericht der Bundesregierung 
zur Mobilfunktechno-
logie an den Bundestag wurde von der Allianz Umweltministe-rium
-
Rögen – Hennenhöfer – Keller – Lerchl – IZMF verfasstund abgesegnet. Er ist direkter Ausdruck von Industrieinteres-sen. Die Lobby besmmt Tendenz und Niveau der Informao-nen. Den Abgeordneten im Deutschen Bundestag wird als ak-tueller Stand der Erkenntnis mitgeteilt, was Markenginteres-sen erfordern: kein Grund zur Besorgnis.Am 10. Januar 2011 wurde die Berichtsvorlage Bundesumwelt-minister Dr. Norbert Rögen zugeleitet. Zwei Tage später hater sie als Bericht des zuständigen Ministeriums an den Deut-schen Bundestag weitergeleitet.
 
Existieren keine Risiken?
Im Vierten Mobilfunkbericht wird behauptet,
das DeutscheMobilfunk Forschungsprogramm habe mit seinen Wiederho-lungsstudien bereits erforschte Risiken nicht bestägen kön-nen:
 
„Auch das in den Jahren 2002 bis 2008 durchgeführte
Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm ergab im Konsensmit weiteren naonalen und internaonalen Forschungsergeb-nissen, dass die früheren Hinweise auf gesundheitsrelevanteWirkungen hochfrequenter Felder in unabhängigen Wiederho-lungsstudien sich nicht bestägen lassen“. (S. 2)
 
Richg dagegen ist:
Es gibt keinen Konsens, sondern einen Dis-sens. Krische Studien blendet der Vierte Bericht aus. Das EU
-
Parlament kommt zu ganz anderen Schlüssen. Auf Grund derbisher umfangreichsten Aufarbeitung des Forschungsstandesim BioIniave Report fordert es die Regierungen zur Grenz-wertsenkung auf. Begründet wird dies mit der zunehmendenEMF
-
Belastung vor allem für Kinder und Schwangere. Das EU
-
Parlament fordert eine umfassende Aulärungs
-
und Vorsor-gepolik. In dieselbe Richtung äußert sich die Europäische Um-weltagentur. Auf Grund des internaonalen Forschungsstan-des veröentlichte eine internaonale Forschergruppe (Sele
-
tun
-
Gruppe), der u.a. J. Grigoriev, Vorsitzender der russischenStrahlenschutzkommission angehört, in der Fachzeitschri En-vironmental Health (2010; 25: 307
-
317) eine Erklärung zumGefahrenpotenal elektromagnescher Felder. Sie krisieren,dass die gülgen Sicherheitsstandards den sich entwickelndenFötus ignorieren und weisen darauf hin, dass Kleinkinder be-sonders gefährdet sind. Sie fordern auf Grundlage des For-schungsstandes Vorsorgemaßnahmen und eine sechzigtau-sendfache Grenzwertsenkung auf 170 µWa/m
2
.
 
Keine athermischen Wirkungen?
Im Vierten Mobilfunkbericht wird behauptet:
Schädigungendurch Mobilfunkstrahlung können nur von thermischen Wir-kungen ausgehen:
 
„Parameter für Maßnahmen zum Schutz vor hochfrequenten
elektromagneschen Feldern ist die Gewebeerwärmung, da inwissenschalichen Untersuchungen erst bei einer Erhöhungder Körpertemperatur um deutlich mehr als ein Grad gesund-heitlich bedeutende Beeinträchgungen beobachtet werdenkonnten. *…+ Gesundheitliche Beeinträchgungen infolge nicht
-
thermischer Wirkungen im Bereich niedriger Intensitätenhochfrequenter Felder wurden in jahrzehntelanger Forschungwissenschalich nicht nachgewiesen.“ (S.2)
 
Richg dagegen ist:
Die Existenz schädlicher athermischer Wir-kungen von hoch
-
und niederfrequenten elektromagneschenFeldern ist seit Jahrzehnten gesicherter Stand der Forschung.
Ulrich Beck: Weltrisikogesellscha
 
Der Soziologe Ulrich Beck analysiert in seinem Buch
„Weltrisikogesellscha“ (2007) die lobbyisschen Vorgänge.
Die Industrie hat die Deutungshoheit über Risiokotechnologienan sich gerissen hat. Über ihre Einussagenten und Personal-unionen wird dies von der Polik legimiert: „ Die herrschen-den Denionsverhältnisse weisen den Technik – und Natur-wissenschaen eine Monopolstellung zu: Sie…entscheidenohne Beteiligung der Öentlichkeit, was angesichts drohenderUnsicherheiten und Gefahren tolerierbar ist und was nicht“ .Und weiter: „Die akute Gefahr spielt ausgerechnet ihren Verur-sachern das Monopol ihrer Deutung zu“ (S.73/74).Beck bringt die Strategie der verharmlosenden Risikokommuni-kaon auf den Punkt. Die moderne Gesellscha, nur noch pro-torienert, kann mit den selbsterzeugten Risiken nicht mehrumgehen, mehr noch: „Diese Probleme exiseren erst garnicht. Wer sie zur Sprache bringt – wie soziale Bewegungenund Gegenexperten
-
, der ist die eigentliche Quelle der Gefahr,weil durch den „Lärm“, den sie oder er erzeugt, das reibungslo-se Funkonieren der Systeme „gestört“ wird. Ich habe das kri-sch
-
ironisch auf die Formel gebracht: „Schweigen ent-giet!“... Der Nicht
-
Zuständigkeit der Wissenscha entsprichteine Implizitzuständigkeit der Unternehmen, die bloße Legi-maonszuständigkeit der Polik ... Zuständigkeit als Unzure-chenbarkeit oder: organisierte Unverantwortlichkeit.“ (S. 345)Seit 1990 produzieren die Strahlenschutzkommission, das Bun-desamt für Strahlenschutz und die untergeordneten Behördentausende Seiten an Papier, die immer damit enden: „Es gibtkeine Hinweise auf ….aber es besteht noch Forschungsbedarf für “.Beck fasst diese Vorgänge in kluge Worte: “Neben der materi-ellen Explosivität ...entsteht durch diskursstrategisches Han-deln potenell eine polische Explosivität von Gefahren, die imLegimaonszirkel von Verwaltung, Polik, Recht und Manage-ment normalisiert werden und ins unkontrollierbar Globalewachsen… Die zweckraonale Bürokrae verwandelt Alltäter-scha in Freispruch.“ (S.172) Beck nennt es ein System derorganisierten Unverantwortlichkeit. Die Träger der Wahrheitsind deshalb die Bürgerbewegungen, so Beck, weil der Staatnur noch eine Legimaonsfunkon für Industrieinteressenwahrnimmt.
 
 
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 faktenblatt
: DMF | seite
3
 
Aktuell weist der Forschungsbericht der AUVA
-
Versicherung
( Österreich), der ATHEM
-
Report (Athermi
sche Wirkungen)die Existenz athermischer Eekte nach. Die ICEMS ( Internao-nale Kommission für Elektromagnesche Sicherheit) brachte
2010 die Monograe „Nicht
-
ther
mische Eekte und Mechanis-men der Wechselwirkung zwischen Elektromagneschen Fel-dern und Lebewesen“ mit Forschungsberichten heraus, dieschädigende Auswirkungen nachweisen.
Überholte Annahmen?
Im Vierten Mobilfunkbericht wird behauptet,
auf Grund desDeutschen Mobilfunk Forschungsprogramms könne man Be-richte über biologische Wirkungen als widerlegt ansehen:
 
„Dies betri z. B. die vermuteten Einüsse auf den Schlaf, die
Hirnleistung, die Blut
-
Hirn
-
Schranke, Immunparameter, dieFortpanzung, die Entwicklung oder die Verarbeitung von vi-suellen oder akusschen Reizen oder die Verursachung vonKrebserkrankungen, Tinnitus oder Kopfschmerzen. Es wurdenauch keine neuen Hinweise für mögliche gesundheitsrelevanteWirkungen gefunden, insbesondere auch keine athermischenWirkmechanismen.“ (S. 2)
 
Richg dagegen ist:
Zu allen diesen Krankheitsfeldern liegenForschungsergebnisse vor, die gesundheitsschädliche Auswir-kungen nachweisen. In der ICEMS
-
Monograe legt Prof. Sal-ford zur Blut
-
Hirn
-
Schranke aktuelle Bestägungen des Schä-digungsnachweises vor. Zur Spermienschädigung / Embryoto-xität legte Diagnose
-
Funk im November 2010 einen For-schungsüberblick vor, der 16 Studien auistet, die Schädigun-gen und Schädigungsmechanismen nachweisen. Die Zeit-schri Umwelt
-
Medizin
-
Gesellscha (3/2010) veröentlichteden Arkel von Desai et al: „Pathophysiologie der Mobil-funkstrahlung: Oxidaver Stress und Karzinogenese
(Krebsent
-
stehung) mit dem Focus auf das männliche Fortpanzungssys-tem“, in dem ein schädigender Wirkmechanismus der Strah-lung in den Zellen nachgewiesen wird. In diesem Bereich kannvon wissenschalichen Beweisen der Schädigung gesprochenwerden.
 
Wirkmechanismus unbekannt?
Im Vierten Mobilfunkbericht wird behauptet:
„Es wurden
auch keine neuen Hinweise für mögliche gesundheitsrelevanteWirkungen gefunden, insbesondere auch keine athermischenWirkmechanismen“ (S.2) „Ein indirekter Eekt auf z. B. diekomplexen DNA
-
Reparaturmechanismen ist prinzipiell jedochnicht ausgeschlossen. Obwohl bereits eine Vielzahl an Studienvorliegt, ergibt sich bedingt durch die verschiedenen Versuchs-designs kein konsistentes Bild.“ (S.3)
Richg dagegen ist:
Ein konsistentes Bild zum Schädigungsme-chanismus ist längst vorhanden. Die elektromagneschen Fel-der (EMF) erzeugen oxidaven Stress in den Zellen durch zell-schädigende Freie Radikale. EMF beeinträchgen außerdemdie Energieprodukon (ATP) der Zelle. Diese toxische Kombi-naon kann zu vielfälgen Krankheiten führen, von Erschöp-fung bis hin zu DNA
-
Schädigungen. Der Bericht deutet Auswir-kungen der Strahlung auf die DNA
-
Reparatur an. Er ver-schweigt aber, dass Prof. Belyaev (Universität Stockholm, Rus-sische Strahlenschutzkommission) mehrfach reproduzierteForschungen vorlegte, in denen die Hemmung von Repara-turmechanismen durch UMTS
-
Strahlung nachgewiesen wurde.In der Zusammenfassung des BioIniave Reports von Hardell/Sage steht zum Wirkmechanismus : „Ein plausibler biologi-scher Mechanismus, der die Karzinogenese erklärt, ist der Wegüber die Bildung freier Radikale innerhalb von Zellen. Freie Ra-dikale töten Zellen, indem sie Makromoleküle, wie die DNA,Proteine und die Membran schädigen. Darüber hinaus spielenfreie Radikale eine wesentliche Rolle bei der Akvierung vonbesmmten Signalwegen. Mehrere Berichte haben darauf hin-gedeutet, dass elektromagnesche Felder die Akvität derfreien Radikale in den Zellen steigern, insbesondere durch die
„Fenton
-
Reakon“. Die Fenton
-
Reakon ist ein katalyscher
Prozess, bei dem Eisen Wasserstoperoxide, ein Produkt deroxidaven Atmung in den Mitochondrien, in freie Hydroxylra-dikale umwandelt, was sehr potente und toxische freie Radika-le sind. Jegliche Exposion, einschließlich lang anhaltender Ex-posion gegenüber extrem niederfrequenten Feldern undFunkfrequenzen, die zu einer verstärkten Erzeugung freier Ra-dikaler führt, kann als ein plausibler biologischer Mechanismusfür die Krebsentstehung betrachtet werden. “Dr. Ulrich Warnke hat in dem Arkel „Ein inialer Mechanis-mus zu Schädigungseekten durch Magneelder bei gleichzei-g einwirkender Hochfrequenz des Mobil
-
und Kommunika-onsfunks“ (umwelt
-
medizin
-
gesellscha, 3 / 2009) den Er
-
kenntnisstand zum Schädigungsmechanismus dargestellt,ebenso wie Desai et al. in ihrem Arkel zur Pathophysiologieder Mobilfunkstrahlung (umwelt
-
medizin
-
gesellscha, 3 /
2010). Eine populärwissenschaliche Darstellung gibt die Bro-
schüre „Zellen im Strahlenstress“(2009).
Keine gentoxische Wirkungen?
Im Vierten Mobilfunkbericht wird behauptet,
gentoxischeWirkungen gäbe es nicht. Das recherge auch die Schutzwir-kung und Beibehaltung der Grenzwerte: „In Bezug auf gentoxi-sche Eekte ist allgemein bekannt, dass elektromagnescheFelder nicht die Energie besitzen, um kovalente Bindungen zubrechen und DNA
-
Strangbrüche direkt zu erzeugen.“ (S. 3)
 
Richg dagegen ist:
Niemand hat je behauptet, dass dienichonisierende Strahlung des Mobilfunks kovalente Bindun-gen wie die ionisierende Strahlung brechen könnte. Der schä-digende Mechanismus der Strahlungsarten ist verschieden,doch die Auswirkung auf die Zelle und den Menschen, und nurum diese geht es, kann dieselbe sein. Beide können die DNAschädigen, mit den gleichen kanzerogenen Folgen, jedoch auf unterschiedliche Weise. Die von der EU nanzierte REFLEX
-
Studie wies DNA
-
Strangbrüche nach. Mit einer weltweiten in-dustriegesteuerten Medien
-
Kampagne sollten deshalb die Er-gebnisse der REFLEX
-
Studien als Fälschungen diamiert wer-den. Die daruin eingesetzte Österreichische Kommission fürWissenschaliche Integrität wies die Vorwürfe zurück. Interes-sant in diesem Zusammenhang ist, dass der Protagonist dieserDiamierungskampagne Prof. Alexander Lerchl war.Prof. Mosgöller (Med.Univ.Wien) legte nun ein Papier vor, indem er 27 Studien auistet, die auf das krebserregende Poten-al hinweisen (www.mobilfunkstudien.de
).
Die Dokumentao-nen der Professoren Adlkofer und Richter auf der Internetseitevon Pandora
(
www.sung
-
pandora.eu
)
weisen auf eine gan-ze Reihe von Arbeiten hin, die in jüngster Vergangenheit publi-ziert wurden und die das erbgutschädigende Potenzial derMobilfunkstrahlung zweifelsfrei belegen:
 

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