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Basisrezept für einen Honigwein

Basisrezept für einen Honigwein

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Ein Rezept für einen Honigwein
Ein Rezept für einen Honigwein

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02/19/2012

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Basisrezept für einen Honigwein (Met)
 
Ansatzmenge:
 
20 l
 
Ansatzart:
 
Saftgärung
 
Weinart: Met
 
Honigsorten:
 
alle (bevorzugt Blüten/Wiesenhonig, Wald- oderTannenhonig, Rapshonig)
 
Hefe:
 
Samos, Portwein, Burgunder, Haut Sauternes,Sherry...
 
optimaler Säuregehalt:
 
5-7 g/l
 
Zutaten:
 
Honig und Zucker nach Bedarf (Gärstart 4 kg Honig)6 bis 8 l naturtrüber Apfelsaft6-8 zerriebene Äpfel (mit Schale aber ohneKerngehäuse)10 ml Antigel8 g Hefenährsalz2 g TanninMilchsäure und Zitronensäure nach BedarfKaliumpyrosulfitVitamin Cdestilliertes Wasser
 
Schönung:
 
10 ml 15%iges Kieselsol, bei starker Trübung durchden Apfel noch 1 g Gelatine
 
Filtration:
 
Filtration mit Filterschichten grob und EK
 
Das hier vorgestellte Grundrezept kann vielfach variiert werden, z.B. durch denEinsatz von Kräutern und Gewürzen, die vor oder nach der Gärung in den Ansatzgegeben werden und vor der Abfüllung abgeseiht werden. In keinem anderen Weinkann man den Einfluss der Honigsorte auf den Geschmack so deutlich erschmeckenwie bei der Verwendung von diesem Rezept. Es ist deshalb bestens geeignet, umdie verschiedenen Honigsorten kennen zu lernen. Sie werden feststellen, dasseinige Honigsorten besonders schlecht gären, besonders viel unvergärbaren Zuckerenthalten oder geschmacklich fast zu intensiv für den Wein sind. Sie sollten deshalbunbedingt der Nachzucker-Methode folgen, die auf der Homepage genaubeschrieben ist. Dabei wird zunächst wenig Honig eingesetzt. Dadurch kommt dieGärung schnell in Gang. Stockt die Gärung, wird der gekostet und der Alkoholgehaltgemessen. Ist der Wein noch vom Gärungsendpunkt entfernt, wird nachgezuckert, jenach individuellem Geschmack mit Honig oder Zucker. (wir haben z.B. für einensolchen Met insgesamt 5,5 kg Blütenhonig und 0,7 kg Zucker verwendet). Nur mitHilfe der Nachzuckermethode kann man sicher stellen, dass man einengeschmacklich ausgewogenen Honigwein herstellt. So können Sie auch etwas ganzBesonderes herstellen: Einen trockenen Honigwein!
 
Honigweine mit geringem Fruchtanteil gären in der Regel sehr schlecht undschmecken eher fade, wenn als Säurekomponente ausschließlich Milchsäureverwendet wurde. Diese zwei Probleme werden entschärft, wenn man dieangegebene Menge Äpfel verwendet. Da das Apfelaroma sehr schnell verfliegtstören die Äpfel nicht den Geschmack des Honigweins, im Gegenteil. Die eher scharfschmeckende Apfelsäure gibt dem Honigwein in dieser Dosierung eine leckerefruchtig-frische Geschmackskomponente.
 

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