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Gunter Dueck: Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem

Gunter Dueck: Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem

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Published by re:publica
Wetterleuchten der Wissensgesellschaft! Wir spüren die tektonischen Verschiebungen des Leitmedienwechsels. Wir, die wir uns in Berlin versammeln, sind ungeduldig – viele andere zeigen woanders offen ihre Ängste. Wir diskutieren jeweils unter uns! Die mit den Visionen und die mit den Ängsten. Lasst uns etwas tun!

• Das Internet wird zu einer Querschnitts-Plattform für die Gesellschaft. Dort ist das Wissen, da gehören sehr viele Abläufe, Arbeiten, Logistiken hin.
• Die Regierung hat Minister für jede Infrastruktur (Recht, Ernährung, Verteidigung etc.), nun aber müsste als “Betriebssystem” eine vernetzte Struktur unter alles – so wie die IT im Unternehmen Plattform und AppStore für die “Fachabteilungen” wird. Was wird aus der Demokratie? Ein Abgeordneter ist jemand, der bei wichtigen Fragen “auf dem Pferd nach Washington reitet”, um zu vertreten, was vor Ort gewollt ist…

• Die Menschen der Wissensgesellschaft glänzen nicht nur durch Fachwissen, sie müssen professionell werden! Der Graben der Menschen ist nicht mehr zwischen den Bauern/Bürgern und den Arbeitern (CDU oder SPD), sondern irgendwo anders, zwischen den Pro’s und den Unpro’s. Wer ist die Partei für die Digital Future?

• Die heutigen Digital Natives werden zunehmend mehr akademisch gebildet sein. Diese neue “Mittelschicht” wird dem Menschenbild Y (der Mensch will sich entwickeln) viel näher stehen als dem Menschenbild X (der Mensch will nicht wirklich arbeiten und muss angeleitet werden). Das ist anders als früher, als die Etablierten eher zur Annahme X neigten (und sich selbst als persönliche Ausnahme ansahen). Haben wir die Chance auf eine psychologisch schönere Welt?

• Wer kommt mit, sie aufzubauen?
Wetterleuchten der Wissensgesellschaft! Wir spüren die tektonischen Verschiebungen des Leitmedienwechsels. Wir, die wir uns in Berlin versammeln, sind ungeduldig – viele andere zeigen woanders offen ihre Ängste. Wir diskutieren jeweils unter uns! Die mit den Visionen und die mit den Ängsten. Lasst uns etwas tun!

• Das Internet wird zu einer Querschnitts-Plattform für die Gesellschaft. Dort ist das Wissen, da gehören sehr viele Abläufe, Arbeiten, Logistiken hin.
• Die Regierung hat Minister für jede Infrastruktur (Recht, Ernährung, Verteidigung etc.), nun aber müsste als “Betriebssystem” eine vernetzte Struktur unter alles – so wie die IT im Unternehmen Plattform und AppStore für die “Fachabteilungen” wird. Was wird aus der Demokratie? Ein Abgeordneter ist jemand, der bei wichtigen Fragen “auf dem Pferd nach Washington reitet”, um zu vertreten, was vor Ort gewollt ist…

• Die Menschen der Wissensgesellschaft glänzen nicht nur durch Fachwissen, sie müssen professionell werden! Der Graben der Menschen ist nicht mehr zwischen den Bauern/Bürgern und den Arbeitern (CDU oder SPD), sondern irgendwo anders, zwischen den Pro’s und den Unpro’s. Wer ist die Partei für die Digital Future?

• Die heutigen Digital Natives werden zunehmend mehr akademisch gebildet sein. Diese neue “Mittelschicht” wird dem Menschenbild Y (der Mensch will sich entwickeln) viel näher stehen als dem Menschenbild X (der Mensch will nicht wirklich arbeiten und muss angeleitet werden). Das ist anders als früher, als die Etablierten eher zur Annahme X neigten (und sich selbst als persönliche Ausnahme ansahen). Haben wir die Chance auf eine psychologisch schönere Welt?

• Wer kommt mit, sie aufzubauen?

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11/04/2012

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Prof. Dr. Gunter DueckChiefTechnology Officer, IBMDeutschlanddueck@de.ibm.comwww.omnisophie.comwww.omnisophie.com
Das InternDas InternDas Internet alset alset als GesellschaftsbetGesellschaftsbetGesellschaftsbetriebssysteriebssysteriebssystemmm
 
Das Internet alsGesellschaftsbetriebssystem
‡
Technisch
als Lebensader 
‡
Struktur 
ell 
als Staatsplattform
‡
Ö
ko
n
om
isch
als Dienstleistungssystem
‡
Strat 
egisch
für den Wandel in eine höher  professionelle Gesellschaft
‡
Soz
i
op
 sych
o
o
 gische
Wandel zum Y-Menschen
‡
o
li
isch
als Ausgangspunkt neuer politischer Willensbildung
 
Das Internet alsLebensade
‡
Mobiles Leiden im ICE, im Business-Media-PackageHotel, in Flughäfen«
‡
Immobilienpreise verfallen ohne DSL, wie ohne Strom!Betriebe müssen umziehen
‡
 Neue Arbeitsplätze können ohne DSL nicht entstehen,viele Technologien sind nicht verwendbar 
‡
Internet frei für alle! Zehnmal mehr als man braucht!
‡
Leberplan her! (ÄIn 20 km auf der Autobahn³)

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