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TKG-Kernforderungen der E-Plus Gruppe

TKG-Kernforderungen der E-Plus Gruppe

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Kernforderungen der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG zur Novelle des Gesetzes zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Regelungen (TKG-E)
Kernforderungen der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG zur Novelle des Gesetzes zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Regelungen (TKG-E)

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7. Juni 2011 Seite 1 von 2
Kernforderungen der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG zur Novelle desGesetzes zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Regelungen (TKG-E)
Im Rahmen der derzeitigen Beratungen des deutschen Bundestages zur Novellierungdes Telekommunikationsgesetzes (TKG-E) bittet die E-Plus Gruppe als deutschlandweitwettbewerbsaktivster Mobilfunkanbieters die nachfolgenden Kernforderungen im wei-teren Gesetzgebungsverfahren zu berücksichtigen.
1. Rufnummernmitnahme
 
Jeder Kunde sollte jederzeit die Möglichkeit erhalten, seine Rufnummer zu einemanderen Anbieter von Telekommunikationsdiensten (Mobilfunk- oder Festnetzanbie-ter) mitzunehmen. Durch
§ 46 Absatz 4 Satz 3 TKG-E
wird den Kunden erstmalsdas Recht eingeräumt, jederzeit und unabhängig von der Vertragslaufzeit seine Ruf-nummer zu einem anderen Mobilfunkanbieter mitzunehmen.
E-Plus begrüßt dieseNeuregelung zur Flexibilisierung der Rufnummernübertragbarkeit
, da sie zumWohle des Verbrauchers regulatorische Wechselbarrieren beseitigt und einem unzu-friedenen Vertragskunden die Möglichkeit bietet, unter erleichterten Umständenseinen Anbieter zu wechseln.
2. Die Sicherstellung chancengleichen Wettbewerbs
Beim Ausbau zukunftsfähiger mobiler Breitbandnetze stellt chancengleicher Wettbe-werb den bestmöglichen Treiber für
Investitionen und Verbrauchernutzen
dar.Hierfür müssen jedoch die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen erstgeschaffen werden:
 
Die „
Sicherstellung chancengleichen Wettbewerbs zum Wohle des Verbrau-chers
“ ist daher zwingend als ein vorrangig zu berücksichtigendes Regulierungszielzu verankern und auch bei zukünftigen Frequenzvergabeentscheidungen nach
§ 52TKG-E
vorrangig zu berücksichtigen.
 
Zudem sollte gesetzlich klargestellt werden, dass die Bundesnetzagentur zur Errei-chung der Regulierungsziele nach § 2 weiterhin jedwede
Frequenzen der Mobil-funknetzbetreiber verlagern
kann. Diese behördliche Praxis hat das Bundesver-waltungsgericht im Grundsatz bestätigt, jedoch die Frage aufgeworfen, ob auch beiungleichwertigen Frequenzen eine Frequenzverlagerung zulässig ist. Eine Frequenz-verlagerung kann jedoch gerade dann sinnvoll sein, wenn ungleichwertige Fre-quenzausstattungen unter den Mobilfunknetzbetreibern aufgrund zeitlich gestaffel-ter Einzelzuteilungen entstanden sind. Dies sollte in
§ 55 Absatz 6 TKG-E
klarge-stellt werden.
 
In
§ 55 Absatz 9 Satz 3 TKG-E
muss klargestellt werden, dass Frequenzzuteilungennur dann verlängert werden können, wenn dies der Förderung des Wettbewerbsdient. Denn bisher werden keine Vorkehrungen getroffen, um bei einer
Verlänge-rung von Frequenznutzungsrechten
negative Auswirkungen auf den Wettbewerbauszuschließen.
 
Es sollte in
§ 61 Absatz 4 TKG-E
explizit formuliert werden, dass von der Bundes-netzagentur festgelegte
Versteigerungsbedingungen
der
vollständigen ge-richtlichen Überprüfbarkeit
unterliegen. Dies ist dringend notwendig, um eineneffektiven Rechtsschutz und eine ausreichende demokratische Legitimierung beisolch weitreichenden Entscheidungen zu gewährleisten. Ansonsten besteht die Ge-fahr, dass Rechtsprechung und Verwaltung diese grundlegenden Prinzipien verfass-ter Staatlichkeit sukzessive aushöhlen.

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