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20110618_crowdfunding

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Published by: Christian Henner-Fehr on Jun 18, 2011
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04/19/2013

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Crowdfunding: ein neuer Finanzierungsansatz für den Kunst- und Kulturbereich?
Ob Spiegel, Handelsblatt oder TAZ, das Thema Crowdfunding ist auch in den klassischen Medienangekommen. Geld ist knapp, nicht nur im Kunst- und Kulturbereich, und so verbinden viele mitdiesem Thema die Hoffnung, dass sich hier ein Weg zur Finanzierung der eigenen Vorhaben auftut.Das heißt vereinfacht gesagt: das fehlende Geld macht das Thema so interessant, was damit zu tunhat, das Bund, Länder und Kommunen einem immer stärker werdenden Spardruck ausgesetzt sindund daher nicht mehr in der Lage sind, den ständig wachsenden Bereich von Kunst und Kultur mitden nötigen finanziellen Mitteln zu versorgen.Aber was ist Crowdfunding jetzt eigentlich und worauf muss man dabei achten?WerWikipediazuRate zieht, erfährt dort, dass bei der Schwarmfinanzierung die anonyme Masse der Internetnutzer alsKapitalgeber fungiert. Ähnlich formuliert es Wolfgang Gumpelmaier in seinem Artikel WarumCrowdfunding kein schnelles Geld verspricht  Voraussetzungen für gelungenes Online-Fundraising(in: Social Media im Kulturmanagement, S. 366):Abgeleitet vom Begriff Crowdsourcing bezeichnet Crowdfunding im Allgemeinen einen Prozess derProjektfinanzierung, bei dem über das Internet kleine Geldbeträge von einer (meist) anonymenMasse in kollektiver Zusammenarbeit eingesammelt werden.Häufig werden diese Kleinbeträge auch als Spenden bezeichnet, was aber nicht ganz korrekt ist, dennder Kapitalgeber erhält, im Gegensatz zur Spende, für seine finanzielle Unterstützung eineGegenleistung. Das kann das zu schreibende Buch, die CD, die produziert werden soll oder auch einDankeschön per Video sein. Eigentlich entspricht es damit eher dem Sponsoring, wo es um denAustausch von Leistung und Gegenleistung geht.Wie funktioniert Crowdfunding? Sie können zwar theoretisch auch auf Ihrer eigenen Website um diebenötigte Summe werben. Aber meist findet Crowdfunding auf dafür eingerichteten Plattformenstatt. Den ersten erfolgreichen Versuch im Kunst- und Kulturbereich unternahm im Jahr 2006 diePlattformSellaband, auf der Musiker und/oder Bands versuchten, 50.000 Dollar für ihre CD-Produktion zu sammeln. Die Plattformbetreiber erhielten dann im Erfolgsfall eine Provision, einGeschäftsmodell, das sich als wenig praktikabel erwiesen hat, da die Hürde mit 50.000 Dollar viel zuhoch lag und so kaum Geld in die Kasse kam. Zwar ist die Hürde heute nicht mehr so hoch, abertrotzdem wird man mit einer solchen Plattform nicht reich, in Deutschland reichen die Provisionenvermutlich noch nicht einmal dazu, die Kosten für den Betrieb der Seite zu decken. UnlautereAbsichten oder den Wunsch nach dem schnellen Geld muss man daher keinem derPlattformbetreiber unterstellen, da gibt es vermutlich interessantere Möglichkeiten.Wer ein Projekt per Crowdfunding finanzieren möchte, stellt sein Vorhaben auf einer der Plattformen(z.B.mysherpas,startnextoderinkubato) vor. Wichtig dabei ist nicht nur eine verständliche Projektbeschreibung in Textform, sondern auch ein Video, in dem die Macher entweder ihr Vorhabenerklären oder man sich anhand von Ausschnitten ein Bild machen kann, worum es in dem Projektgehen wird. Auch Fotos sind natürlich nicht schlecht.Wichtig ist nun, dass man genau darstellt, wie viel Geld man eigentlich benötigt und worin dieGegenleistungen bestehen. Das kann im Musikbereich die produzierte CD, im Filmbereich die DVD, inder Literatur das Buch, aber natürlich auch die Einladung zur Veranstaltung sein. Orientiert sich dieGegenleistung am Produkt, bedeutet das, dass die Bezahlung für die Nutzung bzw. den Erwerb des

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