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Epidemischer Brustkrebs (Theorien / Notizen zur Entstehung)
Stichworte:Progesteron, Milchproduktion, Brustkrebs als Viruskrankheit, Methylierung, Epigentik, BRCA1-Gen, Milchkonsum, Säuglingsnahrung),Virologie
Letzte Aktualisierung durch Elisabeth Rieping: 26.06.2007
Was kann man als epidemischen Brustkrebs bezeichnen? 
Mit epidemischem Brustkrebs ist die Form von Brustkrebs gemeint, die sich seit demEnde des vorletzten Jahrhunderts über die ganze Welt ausbreitet, wobei die Epidemie inWesteuropa und Nordamerika begann und Zentralchina und Nordkorea noch nicht vollerfasst hat. Es gab aber schon früher eine winzige Insel des epidemischen Brustkrebs beiden Rindernomaden Nordafrikas.Beim epidemischen Brustkrebs und bei dem auf erblichen Mutationen basierendemBrustkrebs stellt sich aber eine gemeinsame Frage: Warum vernichtet unser Immunsystem die entstandenen Brustkrebszellen so ungenügend? Diese mangelndeImmunabwehr begünstigt beide Formen der Erkrankung und sie könnte mit der modernenErnährung, basierend auf Milchprodukten von trächtigen Kühen, beruhen. Durch dieTrächtigkeit ist Kuhmilch reicher an Progesteronen. Progesteron behindert dieTumorabwehr gegen fast alle Krebsarten und so auch gegen beiden Formen vonBrustkrebs.[These Elisabeth Rieping]Durch eine Progesteron arme Ernährung kann man die Immunabwehr oft wieder herstelllen und die eigene Tumorabwehr wieder aktivieren, s.Progesteron undBrustkrebs.Die Brustkrebsepidemie
Wie könnte der epidemische Brustkrebs entstehen? 
zurück Ein Weg, sich der Antwort zu nähern, ist, sich anzuschauen, was auf molekularer Ebenein den Krebszellen und im von Krebs befallenen Körper passiert. Da der Mensch alsFrüher Kontakt zuKuhmilch und ein erhöhtes
Epidemischer Brustkrebs (Die Entstehung) von Elisabeth Rieping1
 
Untersuchungsobjekt in vielerlei Hinsicht ausfällt, wird versuchtTiermodellezuentwickeln, um in dieser Frage weiter zu kommen.Die meisten dieser Tiermodelle gibt es von Ratten und Mäusen, weil sie gut zu haltensind. Leider haben die so entwickelten Modelle nicht viel mit dem menschlichenBrustkrebs zu tun, wie nach einiger Zeit herausgefunden wurde. Seitdem bemüht mansich, diese Modelle zu optimieren, das heißt, sie menschlichem Brustkrebs immer ähnlicher zu machen. Und aus den dazu notwendigen Schritten, kann man dannversuchen abzuleiten, wie eine Krebszelle entstehen kann.Brutkrebsrisiko
Vorraussetzungen für die Brustkrebsentstehung 
Es muss Brustgewebe da sein. Beim Mann, beim männlichen Tier oder beim Kind istBrustkrebs deshalb sehr selten.[Es könnten aber auch ganz andere Gründe eine Rollespielen, warum Männer, männliche Tiere und Kinder sehr viel seltener erkranken.]Auch früh kastrierte weibliche Katzen entwickeln selten Brustkrebs, wenn sie so frühkastriert worden sind, dass sich das Brustgewebe noch nicht entwickelt hat. Insofernspielen Geschlechtshormone mit Sicherheit eine Rolle für die Brustkrebsentstehung.Denn ohne sie gibt es das Brustgewebe, indem sich der Krebs entwickelt, nicht. Damitentfällt die wichtigste Voraussetzung für die Brustkrebsentstehung.[Die vollständigechirurgische Entfernung des Brustgewebes senkt die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zuerkranken.]Wenn Brustkrebs bereits eingetreten ist, nützt die Kastration bei der Katze nichts, wasinsofern erstaunlich ist, als bei der Frau Brustkrebs durch Anti-Hormon-Behandlung zu behandeln erfolgreicher ist. Allerdings wird der Brustkrebs der Katze im Vergleich zudem des Menschen meistens erst sehr spät erkannt, was den Vergleich der Krankheit beiMensch und Tier erschwert. So ist Lahmheit (durch mögliche Knochenmetastasen) einSymptom des Gesäugekarzinoms der Katze. Bei Frauen wird der Brustkrebs dagegenmeist durch eine Veränderung in der Brust, also vor Ausbreitung in den Knochen erkannt.
Veränderungen im Zellkern
Im Zellkern liegt die Erbsubstanz, die DNS. Hier spielen sich die wichtigstenVeränderungen für die Entwicklung der Krebszelle ab. Wie man bei den Tiermodellen  Onkogen =Krebsauslösendes Gen
Epidemischer Brustkrebs (Die Entstehung) von Elisabeth Rieping2
 
erkennen kann, braucht man für die Krebsentwicklung einOnkogen, dass auch in der Brust aktiv wird, das heißt angeschaltet ist. Den Schalter, der das Onkogen aktiviert,nennt manPromotor . Er wird vermutlich durch dieStillhormoneaktiviert, die auch die anderen Gene anschalten, die bei der Brustentwicklung und Milchproduktion eine Rollespielen. Dadurch wird erreicht, dass es zum Krebs in der Brust kommt und nicht etwa imMagen.
Wie kommt so ein Onkogen in die Brustkrebzelle? 
 Dafür gibt es mehrere recht ähnliche Möglichkeiten:
durch ein Virus, das ein Onkogen samt brustspezifischem Promotor mit sich führtoder 
durch ein Virus, das ein Onkogen mit sich führt und das irgendwo in die zelluläreDNA integriert wurde, dass z.B. hinter einem Promotor - zum Beispiel - voneinem Milchprotein vorhanden ist.
Das gleiche könnte auch durch ein Stück DNA mit Onkogen erfolgen, das zufälligin die Zellen gelangt und die Onkogen-DNA mit sich schleppt, wobei diesesStück DNA dann gelegentlich und zufällig an eine Stelle mit einem passendenPromotor geraten muss.
Warum sollte ein Virus so ein Gen mit sich führen, um im Menschen Krebs zu machen? 
 Das Virus führt ein Onkogen vermutlich nicht mit, um damit Krebs auszulösen, sondernum seine eigene Vermehrung und Verbreitung zu fördern. Und deshalb kann manannehmen, dass die Onkogene einige für diese Zwecke vorteilhafte Eigenschaften haben.1.Sie sollten verhindern, dass die Zelle, in der der Virus sitzt, vom Immunsystemerkannt und vernichtet wird.2.Sie sollten bewirken, dass die Zelle nicht stirbt.3.Sie sollten bewirken, dass die Zelle sich samt Virus vermehrt, damit es viele Virus produzierende Zellen gibt.4.Sie sollten dafür sorgen, dass viele Virusproteine gebildet werden.
 Aber warum bewirkt ein Onkogen Krebs? 
Das ergibt sich aus den oben genannten Eigenschaften. Eine Zelle, die so ist, weil sie wiedas oben beschriebene ideale Onkogen wirkt, also eine Zelle, die sich ungehemmt teilt,nicht stirbt und auch vom Immunsystem nicht mehr erkannt wird, das ist eine Krebszelle.Zum Beispiel verändert dasBovine Leukämie-VirusBLV, das mit der Kuhmilch
Epidemischer Brustkrebs (Die Entstehung) von Elisabeth Rieping3

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