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Deutschlandweites Magazin für Studierende und SoziologieinteressierteAusgabe 1 | Jg. 4 | 2011www.soziologiemagazin.de
Publizieren statt archivieren
Zur Lücke zwischen Interaktion und Struktur
Patrick Wohlkönig
Social Web: Macht durch FreiRäume
Benjamin Mattausch
Sicherheitspolitik in Großstädten
Daniel Wagner
Außerdem: Fokussierte Ethnografie als Methode in der Soziologie,Interviews, Rezensionen u.v.m.
FreiRäume
 
Ausgabe 1 | 2011 Seite 2
Benjamin Maausch versucht in seinemBeitrag die Frage zu beantworten, obdas Social Web in der Lage ist, politischeFreiRäume zu schaen. Zwar nähertauch er sich dem Begri des FreiRaumsdurch die Brille einer bestimmten eo
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rie – dem Foucaultschen Gouvernemen
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talitätskonzept –; das Hauptaugenmerkdes Artikels liegt jedoch auf der Suchenach FreiRäumen durch Social Me
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dia. Während die ersten beiden ArtikelFreiRäume gesucht bzw. gefunden ha
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ben, kommt Daniel Wagner mit seinemAufsatz über Sicherheitspolitik in Groß
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städten zu einem eher gegenteiligen Er
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gebnis. Er begibt sich anfangs ebenfallsauf die Suche nach FreiRäumen, mussdann jedoch feststellen, dass Großstäd
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te „kaum herrschas- bzw. besitzfreieRäume kennen.Die Rubrik der „Teilnehmenden Beob
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achtungen“ erönen dieses Mal dreiKurzinterviews über FreiRäume mitProf. Michael Jäckel, PD Dr. RenateRuhne und dem Vorsitzenden des BDS,Bernd Vonho.Im Anschluss stellen wir mit dem Bei
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trag von Jan-Michael Kühn erstmalseine Methodenbeschreibung vor: ImRahmen der „Soziologie des Neuen“ undanhand seines eigenen Forschungs
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projekts über die Produktion von Tech
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nomusik in Home-Recording-Studiosührt Kühn exemplarisch in die Metho
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dik der fokussierten Ethnograe ein.
Editorial
Feiräume
Liebe Leser_innen,dank zahlreicher Einsendungen und eu
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rer Unterstützung freuen wir uns ganzbesonders, die nunmehr 4. Ausgabe desStudentischen Soziologiemagazins prä
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sentieren zu dürfen, die auch ein Stückweit Zeichen ür die Kontinuität desSSM ist. Zugegeben mit leichter Verspä
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tung, aber daür weiter gerei, lest ihrin dieser Ausgabe interessante Artikelrund um FreiRäume. Das ema war ab
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sichtlich oen gehalten, um den einzel
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nen Autor_innen einen individuellenZugang zu ermöglichen. Die Beiträge imHe spannen aber nicht nur inhaltlicheinen weiten Bogen. Auch bei der prak
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tischen Umsetzung lassen sich verschie
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dene Herangehensweisen beobachten.Der erste Artikel von Patrick Wohlkönignähert sich dem ema der FreiRäumeaus einer theoretischen Perspektive. Ineinem Vergleich der Akteur-Netzwerk-eorie Bruno Latours mit dem Bourdi
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euschen Raumkonzept zeigt er Schwä
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chen und Stärken beider Ansätze auf.Schließlich weist er darauf hin, dass sichdie beiden Konzepte nicht unvereinbargegenüberstehen, sondern dass sich dieeorien sinnvoll um die jeweils ande
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re Perspektive ergänzen lassen und soein breiteres Anwendungs- und Erklä
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rungspotenzial entwickeln.
 
Ausgabe 1 | 2011 Seite 3
In seiner Rezension des Buches „Sym
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bolische Formung. Eine Soziologie desSymbols und des Rituals“ von Hans-Ge
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org Soener beschreibt Christian Eber
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lei die Bedeutung von Symbolen und Ri
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tualen als Determinanten des Sozialenund der menschlichen Kommunikati
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on. Den Sammelband „Zukunswissen“,herausgegeben von Heinrich Hartmannund Jakob Vogel, hat Anja Jahnel rezen
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siert. Darin werden Prognosen und Pro
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gnostik in Wirtscha, Politik und Ge
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sellscha unter die Lupe genommen.Der Zukun regionaler Esskulturenwidmete sich eine Ad-hoc-Gruppe imRahmen des 35. Kongresses der Deut
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schen Gesellscha ür Soziologie, dervom 11. bis 15. Oktober 2010 in Frank
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furt am Main stafand. Stephanie Baumnimmt dies zum Anlass, einen „Einblickin die Soziologie des Essens“ zu geben.Und nicht zuletzt ndet ihr auch in die
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sem He wieder ein Interview mit ei
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nem international bekannten Soziolo
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gen: Dieses Mal hat sich Elisabeth Ba
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denhoop ür uns mit Prof. Nicholas Wat
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son, Direktor des Strathclyde Centre forDisability Research an der University of Glasgow, über die Ursprünge, Gegen
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wart und Zukun der Disability Studiesunterhalten. Zur Vertiefung nden Inte
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ressierte am Ende eine Bibliograe, diein die wichtigen Debaen einührt.Den Abschluss bildet unser Soziologie-Terminkalender ür die zweite Jahres
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häle 2011.Nach der Vorstellung des aktuellen Hef 
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tes möchten wir zum Schluss noch auf eine andere Entwicklung beim Soziolo
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giemagazin aufmerksam machen. Be
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sonders froh sind wir über die breite undpositive Resonanz auf unseren Blog. So
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wohl Mitglieder der SSM-Redaktionals auch Gastautor_innen posten hier(www.soziologiemagazin.de) regelmä
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ßig Beiträge zu tagesaktuellen sozio
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logischen emenfeldern, Konferen
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zen und Publikationen. Wir danken denGastautor_innen und Kommentator_innen ür ihr Engagement; gleichzeitigladen wir euch, liebe He-Leser_innen,dazu ein, selbst Blog-Autor_innen zuwerden. Wie das geht, erfahrt ihr hier:www.soziologiemagazin.de/blog/blog
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beitrag-verfassen/Nach wie vor freuen wir uns auchüber neue Gesichter in der Redaktion.Schreibt bei Interesse einfach eine Mailanredaktion@soziologiemagazin.de!Nun wünschen wir aber viel Spaß beimLesen des Magazins. Und wem das Lesenselbst Lust aufs Schreiben macht, demsei das Call4Papers am Ende des Heesans Herz gelegt.Herzlichst,
Christoph Subert & Steen Zierold 
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