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Systematische Kulturphilosophie

Systematische Kulturphilosophie

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Published by Christof Wahner
Diese Arbeit entstand aus meiner "Topologie" www.scribd.com/doc/52125429/ ... und dürfte für Leute interessant sein, die sich mit Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaft, Ethik, Ökonomie und Politikwissenschaft beschäftigen.
... bin zur Zeit eifrig damit am Werken.
Diese Arbeit entstand aus meiner "Topologie" www.scribd.com/doc/52125429/ ... und dürfte für Leute interessant sein, die sich mit Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaft, Ethik, Ökonomie und Politikwissenschaft beschäftigen.
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Published by: Christof Wahner on Jul 09, 2011
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12/25/2012

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Systematische Kulturphilosophie
© Christof Wahner 2011
 
 
 
IOA
 
Inhaltsübersicht 
1. Zur Entstehung dieser Arbeit2. Fragestellungen und Ziele3. Methoden, Theorien und Modelle3.1 systemisch-evolutionärer Ansatz3.2 Dialektik und ganzheitliches Denken3.3 Sprachanalyse und Sprachspiel3.4 Lebenswelt: Inwelt, Mitwelt und Umwelt3.5 Triaden – Aller guten Dinge sind drei3.6 Definition und Bezugsebenen von Kultur 4. Kulturelle Geschlechtlichkeit: Yin, Yang und Xian4.1 Konventionelle Kategorienfehler 4.2 Zwischen Klischee und Realität5. Die Systematik5.1 Thesen6. Kulturelle Aggregatzustände6.1 Thesen7. Kulturelle Phasenübergänge7.1 Thesen8. Systematik politisch-kultureller Ideologien8.1 Thesen9. Die "gesellschaftliche Begriffsverwirrung"9.1 Die "soziale Bergriffsverwirrung"9.2 Thesen10. Soziokultureller Wandel und Persönlichkeitsentwicklung11. Kulturelle Ökonomie und ökonomische Kultur 11.1 Arbeitsteilung und soziokulturelle Differenzierung11.2 Kulturelle Güter und Ressourcen11.3 Systematische Differenzierung von Gütern11.4 Haben und Sein12. Kulturelle Wertmaßstäbe12.1 Systemisch-evolutionäre Differenzierung der Normen12.2 Die platonischen Fundamentalideen12.3 Freiheit12.4 Sinn
 
1. Zur Entstehung dieser Arbeit 
Im Alter von 15 Jahren begann ich mich mit philosophischen Grundfragen zu befassen, vor allem ummir eine eigene konsistente Weltanschauung zusammen zu basteln, die mir dann als Grundlage taugt,um eigene und fremde lebensweltliche Erfahrungen in größere Sinnzusammenhänge einzusortieren.Im Alter von 23 Jahren hatte ich dann meine Modalethik fertig gestellt, die auf den drei ontologischenModalitäten Wirklichkeit, Notwendigkeit und Möglichkeit basiert. Der Grund für eine dermaßen peniblesprachanalytische Systematik liegt in meiner persönlichen Abneigung gegen begriffliche Willkür, gegenmodisches Schlagwörtergewäsch, gegen oberflächliche und tautologische Normenbegründungen.Ein erster konkreter Schritt in Richtung Kulturphilosophie bestand in der Auseinandersetzung mit demKulturbegriff in den Jahren 1996 und 1997, woraus die Übersicht Dimensionen von Kultur  folgte. Im Frühjahr 2011 befasste ich mich ausführlich mit dem ThemaGeschlechtlichkeit, bis dieser Aufsatzeinige Monate später den ursprünglichen Rahmen sprengte und sehr deutlich in kulturphilosophischeRichtung ging. In dieser Vorstufe entstanden die beiden Bezeichnungen für das "dritte Geschlecht":
genuin
(analog zu feminin und maskulin) und
 Xiăn
(analog zu Yīn und Yáng).Ein wesentlicher Erkenntnisfortschritt entwickelte sich im Juli 2011 mit der Entdeckung, dass es sichhier wegen systematischen Inkonsistenzen nicht um eine einzigeTriadehandeln kann, sondern umzwei Triaden, die gegeneinander versetzt sind.
2. Fragestellungen und Ziele
Mit der Suche nach einem übersichtlichen Modell – mit dem sich kollektive und individuelle Strukturenund Prozesse (soziokultureller Wandel und Persönlichkeitsentwicklung) in verschiedenen Bereichenmöglichst ohne logische Brüche erklären lassen, so dass sich daraus ganzheitliche Zusammenhängeerschließen – verfolge ich das kulturelle Ziel einer so genannten
ausgewogenen Emanzipation
.Folgendes ist hierbei interessant: Sobald im Verlauf der Geschichte "Emanzipation" propagiert wurde,konzentrierte man sich in den meisten Fällen auf einen bestimmten Bereich, während andere Bereichein den Hintergrund rückten. So führte zum Beispiel
 politische Emanzipation
zum Verlust an sexueller Emanzipation,
weibliche Emanzipation
zum Verlust an männlicher Emanzipation, und nicht zuletzt
negative Emanzipation
zum Verlust an positiver Emanzipation, indem viele Leute zwar genau wissen,was sie nicht wollen, aber nicht mehr wissen, was sie stattdessen wollen. Kultur im erweiterten Sinneeines
lebensweltlichen Bezugsrahmens
betrifft also sämtliche Lebensbereiche.Eine entscheidende Frage ist, an welchen Merkmalen man Aggregatzustände und Phasenübergängeunterscheiden kann bzw. worin das Wesen von Aggregatzuständen und Phasenübergängen besteht.
3. Methoden, Theorien und Modelle
Wichtige Begriffe im Text verweisen auf entsprechendeWikipedia-Artikel, um sich dort bei Bedarf eineungefähre Vorstellung zu machen und um überflüssige Informations-Redundanzenzu vermeiden.
3.1 systemisch-evolutionärer Ansatz 
EinSystemist eine Ganzheit mit mehreren Bestandteilen, die miteinander in komplexen Beziehungenstehen und verschiedene Funktionen erfüllen. Der Begriff "systemischer Ansatz" meint im Anschlussdaran das Gegenteil zur monokausal-mechanistischen Denkweise, sondern vielmehr ein sich selbstreproduzierendes und in mehrfacher Hinsicht auf sich selbst referenzierendes und in dieser Hinsicht"genetisches" Muster in der Art einemMandelbrot-Gebilde  – auch Fraktalgenannt. In diesem Kontext ist es wissenswert, dass der Begriff Genetikvon William Bateson stammt, der der Vater vonGregory Bateson, also einem der berühmtesten Mitbegründer des systemisch-evolutionären Denkens war.

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