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Dragon Dreaming Einführung_2.Deutschsprachiges Jugendforum

Dragon Dreaming Einführung_2.Deutschsprachiges Jugendforum

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Published by Josef Kreitmayer
Dragon Dreaming ist ein kraftvolles Werkzeug, das Einzelpersonen, Organisationen und Gemeinschaften dazu dient, nachhaltige Projekte aus der Kraft der Vision zu erträumen, partizipativ zu planen und so durchzuführen, dass die Beteiligten einerseits ihre unterschiedlichen Qualitäten hochgradig effektiv einbringen können, andererseits praxisbezogen Bereiche miterleben können wo sie sich noch unsicher fühlen und so das Projekt erfolgreich und freudvoll auf die Beine stellen, während Umwelt und Selbst gestaltet und entwickelt werden. Die Methode fördert insbesondere die persönliche Motivation, Offenheit und Kooperationsbereitschaft und bringt eine neue Kommunikationskultur mit sich. Über das gemeinschaftliche Projekt-Design entsteht ein neues Gefühl für kooperative, selbstbestimmte und konzeptionell nicht hierarchisch strukturierte Zusammenarbeit, die Teamarbeit und Gemeinschaftsgefühl fördern.
Dragon Dreaming ist ein kraftvolles Werkzeug, das Einzelpersonen, Organisationen und Gemeinschaften dazu dient, nachhaltige Projekte aus der Kraft der Vision zu erträumen, partizipativ zu planen und so durchzuführen, dass die Beteiligten einerseits ihre unterschiedlichen Qualitäten hochgradig effektiv einbringen können, andererseits praxisbezogen Bereiche miterleben können wo sie sich noch unsicher fühlen und so das Projekt erfolgreich und freudvoll auf die Beine stellen, während Umwelt und Selbst gestaltet und entwickelt werden. Die Methode fördert insbesondere die persönliche Motivation, Offenheit und Kooperationsbereitschaft und bringt eine neue Kommunikationskultur mit sich. Über das gemeinschaftliche Projekt-Design entsteht ein neues Gefühl für kooperative, selbstbestimmte und konzeptionell nicht hierarchisch strukturierte Zusammenarbeit, die Teamarbeit und Gemeinschaftsgefühl fördern.

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Published by: Josef Kreitmayer on Jul 19, 2011
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1
Die 2 ½stündige Kurz-Einführung in Dragon Dreaming – partizipatives Projektdesign beim
2.deutschsprachigen Jugendforum „Europäisch gewürzt: Misch mit!“ 
vom Get Active – Jugendforum für eine nachhaltige Welt angeboten, durchgeführt von frischgebackenen Dragon Dreaming - Trainer Josef Kreitmayer basiert auf dem folgenden Konzept eines 2 ½ Tages Einführungs-Workshops. Alleangewendeten Methoden sind in dieser Zusammenfassung wiederzufinden. Vertiefungs-Möglichkeitenim Web und Kontakt finden sich am Ende des Dokuments. Viel Spaß beim gustieren in diese inAustralien entstandene systemische Projekt-, Persönlichkeits- und Teamentwicklungsmethode mitEinblick in die spirituelle Welt der australischen Ureinwohner. Dragon Dreaming eignet sich für dieBegleitung aller Formen partizipativer Projekte in den verschiedenen Phasen Ihrer Entstehung.
Dragon Dreaming Workshop
22./23.1.2010„People do not plan to fail, but they fail to plan“
John Crofts Perspektive und selbstgesetzte Aufgabe:1)
 
Wie können wir als Gruppe unsere kollektive Weisheit finden?2)
 
In den nächsten 10 Jahren stehen wir vor einem großen Wandel; wie können wir unsvorbereiten um mit diesen Veränderungen umzugehen?Jedes Projekt beginnt als der Traum einer Person. Von 1000 Träumen werden jedoch nur 100zu konkreten Plänen, denn 90 % werden erst gar nicht mit anderen geteilt; der Traum wirdnicht ausgesprochen. Davon werden nur 10 in konkrete Projekte umgesetzt und von diesenlebt nur eines auch noch nach drei Jahren, denn die meisten Projekte vergessen den viertenSchritt: feiern - deswegen gibt es so viel Burn-Out.sponsor 
Start Setting
Die Gruppe entsteht/besteht aus Sponsor, Facilitator(s) undParticipants. Sie bilden die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks.Wir schaffen eine gemeinsame Erfahrung – einenGruppentraum. Dieser Weg unterstützt uns auch im Umgangmit dem aktuellen Zeitphänomen der Beschleunigung.faciltator participants
Ursprung
Die Whadyuk Njungar (eine uralte Kultur aus West-Australien) sagen: Alles beginnt imFeuer. Wir versammeln uns rund um den cal-ab-gur (?), die Mitte, den Feuerplatz(ersatzweise mit Kerze) und Gegenständen (z.B. Feder, Wasserschüssel, Stein), welche dieanderen Elemente (Luft, Wasser, Erde) repräsentieren, die wiederum mit dem menschlichenSein korrespondieren (spirit (Feuer) -> mind (Luft) -> body (Erde) -> emotions (Wasser)).Der Dreamcircle beginnt um dieses Zentrum, um von hier aus seine eigenen „Songlines“ zuerschaffen. Dies ist auch der Platz, an dem die Teilnehmerinnen jene Gegenstände ablegen,die ihnen später als Informationsspeicher, als Erinnerungshilfe dienen sollen. Als Mittel gegendie Vergessenskurve!
 
2 Eine wichtige Regel ist: alles dauert länger als geplantJeder Teil eines Projekts muss 25% ausmachen, alsoauch das Feiern (durchaus auch beim Budget)Der Prozess ist ein Rad, und ein Rad hat keinenAnfang, d.h. wir können auch mit dem Feiern beginnenÜbung:1.
 
Im Kreis gehen, Blick gesenkt, jedenfalls nicht ansehen(wir kapseln uns bewusst ab – so wie z.B. in der U-Bahn; fühle die Energie!)2.
 
Je zwei Personen finden sich und tauschen Erfolge aus und was sie daraus gelernthaben (gegenseitiges Feiern)3.
 
Gehen und in die Augen sehen (nimm den Unterschied wahr!)4.
 
Je zwei Personen erzählen sich große Misserfolge im Leben, Schmerzen, und was siedaraus gelernt haben (den Misserfolg feiern)5.
 
Gehen und in die Augen sehen (den Unterschied wahrnehmen)6.
 
 je zwei Personen erzählen sich den Grund, warum sie am Seminar teilnehmen7.
 
Gehen und in die Augen sehen (den Unterschied wahrnehmen)8.
 
 je zwei Personen finden sich, fühlen die Energie zwischen ihren Handflächen, ohnesich zu berühren. Augenkontakt bewahren: dann bewegt eine die Hände und dieandere Person folgt der Bewegung durch Wahrnehmung der Energie; dann Wechsel;zuletzt wechselnde Führung ohne expliziten Übergang; immer Augenkontakt bewahren.Wir erfahren in dieser Übung verschiedene Stadien des einander Wahrnehmens – vom nichtwahrnehmen wollen bis hin zur vorurteilsfreien, nicht wertenden Akzeptanz - und desmiteinander verbunden Seins, den gemeinsamen Flow (dieser ist idealerweise die Basis der gemeinsamen Arbeit im Dragon Dreaming-Prozess).Im Flow verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Spiel -> Plorking: playing/working
Win-Win-Games:
In unserer Kultur spielen wir Win-Lose-Games (WLG). „Ich hab Recht, du Unrecht“ etc. Dasist fundamental in unserer Kultur, wir spielen es wann immer wir miteinander reden aufgrundunserer Sprache, die zwischen Subjekt (aktiv) und Objekt (passiv) trennt; das Subjekt machtmit dem Objekt dieses oder jenes. Wir spielen immer dieses Spiel: Regierung/Opposition;Gesund/Krank; Erfolg/Misserfolg; reich/arm etc. zum Beispiel in der Schule, Arbeit undkennen gar nichts anderesAborigines spielen niemals WLG, nur Win-Win-Games (WWG): in der Wüste wäre ein WLGtödlich für den Verlierer. WLG sind nur unter einer Bedingung möglich: Wenn der Verlierer das Spiel verlassen kann und die Chance hat wieder neu einzusteigen und auch einmal der Gewinner zu sein.
 
3Wenn der Verlierer das Spiel nie verlassen kann undimmer der Verlierer sein soll, so wird er das Spiel sospielen, dass auch der Gewinner ein Verlierer sein wird:es entsteht ein Lose-Lose-Game. (BSP: DieWeltwirtschaft, die auf Schuld aufgebaut ist; der Israel-Palästina Konflikt etc.)Wie spielt man ein Win-Win-Game? Nur wenn A 100%seiner Träume bekommt und B 100% seiner Träume bekommt, dann ist es ein Win-Win-Game.Es gibt in jeder der 4 Phasen eines Projekts phantastische KönnerInnen, und die haben Problememit den anderen, speziell die Träumer/innen mit denHandelnden und umgekehrt und die Planer/innen mitden Feierern und umgekehrt.Jeder muss 100% bekommen, denn jeder, der nicht 100% bekommt verlässt mit großer Wahrscheinlichkeit das Projekt und erzählt dann anderen negativ davon. (Mundpropaganda:wer unzufrieden aussteigt, erzählt im Schnitt 9 anderen Personen davon… wie viele das wohlweitertragen? Schneeballeffekt. Wer zufrieden aussteigt, erzählt es 4 weiteren Personen)
AHA-Effekte:
Die Landkarte unseres Wissens:
1 – Was ich weiß2 – Was ich nicht weiß (das versuchen wir gegebenenfalls zu lernen, z.B. bei einer Panne dasAuto zu reparieren)3 – Was ich nicht weiß dass ich nicht weiß (und wiekann ich das entdecken?)Ziel: entdecken, wie ich Sektor 3 zugunsten von 1 (ev.2) verkleinern kannWenn du bei einem Puzzle ein passendes Stück findest,dann findest du zunächst einmal nicht passende, aber wenn du das passende findest dann spürst du das oftschon bevor du es auch nur ausprobierst: der AHA-Effekt
AHA-Erlebnis:
du hast etwas gefunden von dem du nicht wusstest dass du es nicht wusstest.
Maximieren deine Aha-Erlebnisse!
Tiefes Zuhören:
Aborigines hören anders zu, sie bewerten nicht was der/die Andere sagt. Wir haben ständigeine Stimme im Kopf die zu allem, was die andere Person sagt, eine Meinung hat: „Kenn ichschon / ist mir neu /glaub ich nicht / ja, stimmt / so ein Unsinn /wow, genial“ etc. Um WWGspielen zu können müssen wir lernen, diese Stimme abzustellen – und keine Angst vor der Stille zu haben, sondern die Stille zu nutzen. Und nachdem der/die Andere geendet hat, atmenwir einfach einmal tief durch und lassen das, was sie gesagt hat, wirken, ohne gleich darauf zuantworten. Nur so können wir die Info wirklich aufnehmen.

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