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c2 goethe

c2 goethe

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05/06/2014

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Goethe-Zertifikat C2
ZentraleOberstufenprüfung
Übungssatz 04KandidatenblätterundPrüferblätter
Juni 2010
www.goethe.de/pruefungenwww.goethe.de/zop
 
Goethe-Zertifikat C2
ZentraleOberstufenprüfung
Übungssatz 04Kandidatenblätter
Goethe-Zertifikat C2 (ZOP)Übungssatz 04Zentrale Oberstufenprüfung
KANDIDATENBLÄTTER
Inhalt:
Texterklärung
 Ausdrucksfähigkeit
Hörverstehen
 Aufsatz
Mündliche Prüfung2
 
Noch bis ins vergangene Jahrhundert unterschied man die Menschen eines Landes:„arbeitende Bevölkerung“ und „Gebildete“. Die einen wurden belehrt, von Lehrern undHandwerksmeistern, und sobald sie „ausgelernt“ hatten, übten sie ihren Beruf ein Lebenlang aus. Die anderen sollten und durften sich bilden, was ihnen Führungspositionen, Ent-scheidungsgewalt, entsprechendes Ansehen und selbstverständlich die höchsten Einkom-men garantierte.So einfach funktioniert die Welt nicht mehr. Die globale Konkurrenz ist für Arbeitnehmerund Unternehmer gleichermaßen Herausforderung, Gefahr und Chance. Eine mehr oderweniger angriffslustige Qualitätssuche ist ausgebrochen –nicht nur hinsichtlich der End-produkte: Sämtliche Schritte der Produktion werden nach neuen Standards beurteilt. Tech-nik, soziale Ansprüche, Rücksicht auf Umwelt und künftige Generationen und ein neuesSelbstbewusstsein der Arbeitenden lassen es als unabweisbare Notwendigkeit erscheinen,was vereinzelt seit Jahrzehnten gesehen und gefordert wird:Zugang zur Bildung für alle statt des veralteten „Bildungsprivilegs“Ausbildung nicht nur im Jugendalter, sondern lebenslanges LernenBildung als persönlicher Reichtum, als Grundlage des eigenen Marktwerts sowie als Vor-aussetzung für betriebliche Wettbewerbsfähigkeit und den internationalen Erfolg ganzerVolkswirtschaften.Der Begriff der „human ressources“ hat sich durchgesetzt: qualifizierte Männer und Frauensind nun eine ökonomische Größe neben der technischen und finanziellen Ausstattung ei-ner Firma. Die Belegschaft ist nicht nur eine Masse, die je nach Wirtschaftslage vergrößertoder verringert werden kann. Arbeitnehmer sind Menschen, die, wenn sie zielstrebig quali-fiziert werden, zu einem beachtlichen Teil den Erfolg des Unternehmens garantieren.Betriebliche, auf konkrete Arbeitsplätze bezogene Weiterbildung muss also zu den not-wendigen Investitionen eines Betriebs gehören.In noch größeren Zusammenhängen gedacht: (Weiter-)Bildung ist für Länder wie Deutsch-land eines der wirkungsvollsten Instrumente gegen drohende Langzeit- und Massenar-beitslosigkeit. Mit wachsender Produktivität und aufgrund technischer Entwicklungen sindzahlreiche Arbeitsplätze der traditionellen Art auf Nimmerwiedersehen verschwunden.Nicht nur die von Un- und Angelernten, sondern auch die von hoch spezialisierten Fach-kräften. Plakativ lässt sich die Entwicklung mit Schlagworten wie „Krise der Arbeitsgesell-schaft“, „dritte industrielle Revolution“, „Strukturwandel“ ausdrücken. Die richtige Reakti-on darauf heißt: Anpassungsfortbildung. Das bedeutet: ständige Weiterbildung im Verlaufder Arbeit. Und die sollte weit über das rein Fachliche hinausgehen.Ein erfolgreicher Strukturwandel lässt sich jedoch nicht von oben verordnen. Im Idealfallkönnten dazu alle schon vorhandenen Fähigkeiten und Ideen der Betriebsangehörigen bei-tragen. Ein striktes Denken in verschiedensten Befehlsebenen ist fehl am Platz. Verant-wortlichkeiten müssten neu verteilt werden, damit alle mehr Verantwortung tragen. Dafürmüssten die Einzelnen Entscheidendes lernen: zum Beispiel in Gruppen die Schritte zumZiel vorzubereiten, den Zeitrahmen, die Vernetzungen und Konfliktpunkte zu bedenken undfür die Konsequenzen einzustehen. Auch Chefs müssten eine neue Rolle lernen, nämlicheine Gruppe zu leiten, anzuregen, zu fördern.
Weiterbildung im Wandel
510152025303540
Prüfungssatz 9Zentrale Oberstufenprüfung
ZOPTEXTERKLÄRUNGAufgabenZeit: 90 Minuten
 
Prüfungssatz 9Zentrale Oberstufenprüfung
ZOPTEXTERKLÄRUNGAufgabenZeit: 90 Minuten
 
Goethe-Zertifikat C2 (ZOP)Übungssatz 04Zentrale Oberstufenprüfung
TEXTERKLÄRUNG
TextZeit: 90 Minuten
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