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Meine Geschichte

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Kein Trip mehr, der mich hängen lässt
Kein Trip mehr, der mich hängen lässt

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11/09/2012

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Meine persönliche Geschichte:Kein Trip mehr, der mich hängen lässt
Als Jugendliche war ich keine sehr motivierte Schülerin. Schon früh dachte ich oft über den Sinndes Lebens nach, woher ich komme und wohin ich gehe. »Was geschieht mit uns, wenn wir sterben,wo ist dann mein tiefstes, innerstes Selbst?« Meine Eltern erzählten mir immer: »Wenn du stirbst istalles vorbei und es wird nichts mehr sein.« Ich versuchte mir vorzustellen, in tiefster Dunkelheit ineinem Sarg zu liegen. Und doch würde ich ja irgendwie noch existieren. Ich war keine Christin undmeine ganze Familie war zumindest nach außen hin absolut atheistisch eingestellt. Doch betete ichmanchmal, wenn ich in Schwierigkeiten war oder Probleme hatte.Ich bemerkte, dass meine Gebete immer irgendwie beantwortet wurden. Zufall? Aber esfunktionierte! Und so betete ich sehr oft. Mit 15 geriet ich in eine Gruppe von jungen Leuten undbegann, Drogen zu probieren. Ich suchte nach irgendeinem Ersatz für die Liebe, die ich zu Hausevermisste. Akzeptanz und Wertschätzung fehlten mir und ich meinte, dies in meiner Clique zufinden. Wir alle hatten eins gemeinsam: Die Gesellschaft und ihre Normen gefiel uns überhauptnicht. Wir wussten zwar nicht wie es besser wäre, doch wir wussten, was wir nicht wollten. Zuerstrauchte ich Marihuana, später nahm ich dann auch aufputschende Tabletten. Kokain und andereDrogen kreuzten meinen Weg. Meine Freizeit verbrachte ich mit einer Rockband. Wir trafen uns oftzum Philosophieren oder zu wilden Parties mit schräger Musik, in denen Drogen und viel Alkoholstets im Mittelpunkt standen. Das war unser »Kick«. Wir feierten zusammen, aber am Ende saß jeder für sich selbst in irgendeiner dunklen Ecke und hing seinen eigenen Gedanken nach ... alleine.Mit 16 hatte ich dann genug von meinem Leben und auch von dem, was meine Eltern taten. (Siehatten während ihrer ganzen Ehe nur miteinander gestritten und waren inzwischen geschieden.) Ichkam mit meiner Mutter überhaupt nicht mehr zurecht und so trampte ich nach einem Streit in einerNacht-und-Nebel-Aktion nach Griechenland, wo ich ein Jahr lang von Insel zu Insel pilgerte und anden Stränden schlief. Ich aß von den Feldern, lernte viele Menschen kennen und doch fühlte ichmich oft ruhelos und verloren in dieser großen Welt, wo kaum jemand wusste, dass es mich gab undmich auch niemand wirklich zu vermissen schien.Als ich nach einem Jahr nach Deutschland zurückkehrte, sprach mich ein junger Mann auf derStraße an und redete von Gott und Jesus. Ich glaubte nicht und diese Namen hörten sich sehrreligiös an und Kirche war überhaupt nicht mein Ding. Doch er sprach davon, dass Gott Liebe istund nicht in irgendeinem Gebäude wohnt. Das konnte ich verstehen, denn Liebe suchte ich. Erfragte mich, ob ich beten und Jesus in mein Herz bitten wolle. Ich lehnte ab und ging, doch eineinnere Stimme sagte mir, dass ich gerade etwas sehr Wichtiges verpasst hätte. So kehrte ich um undsuchte diesen jungen Mann überall. Endlich fand ich ihn und wir beteten zusammen. Das war einwunderbares Erlebnis und ich wusste, dass ich an einen ganz besonderen Punkt in meinem Leben

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