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Der Untergang Des EURO

Der Untergang Des EURO

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08/14/2011

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Zeit-Fragen > 2011 > Nr. 31 vom 2.8.2011 > Der Euro wird zusammenbrechen
Der Euro wird zusammenbrechen
Denn so läuft es immer, wenn Staaten sich hoch verschulden und Notenbanken ihneWissenschaftler angesichts der Griechenland-Krise
von Stefan Homburg 
 Der Euro hat keine Zukunft. Diese Feststellung mag provokant klingen. Sie drängt sich abezurückblickt.Im Jahre 1914 war Deutschland stolz auf seine durch Gold gedeckte Mark. Diese Währung jahrzehntelang als stabil erwiesen. Durch die Kriegsgesetze von 1914 erhielt das Reich allund das markierte den Anfang vom Untergang der Mark, die zuletzt in Scheinen von je 1001924 unternahm Deutschland durch Einführung der Reichsmark einen neuen Anlauf, zu eiGrund der frischen Erfahrungen mit der -Hyperinflation garantierte das Bankgesetz die Unwurde diese Unabhängigkeit indes schrittweise ausgehöhlt, und nach 1939 unterlag die Reund Reichskanzlers», der seine Befugnis zur sogenannten geräuschlosen Kriegs-finanzierHütchenspiels, in dem unter anderem die berüchtigten «Mefowechsel» (nach der Metallurgbenannte Wechsel, mit denen Rüstungsausgaben bezahlt wurden) eine Rolle spielten, staihr wurden private Ersparnisse auf ein Zehntel oder weniger gemindert. Private Schulden bbestehen.Vergleicht man die Gegenwart mit 1914 und 1933, also den Jahren, in denen die WährungWeichenstellungen gefährdet wurde, fällt das Ergebnis niederschmetternd aus: Die EuropäUmfang Anleihen insolventer Staaten aufgekauft, also Notenbankkredit gegeben, sie hat dSicherheit akzeptiert und mit «Target2» ein gigantisches Schattenkreditsystem errichtet.Während die Nationalsozialisten immerhin noch das Gesetz änderten, als sie die Unabhänbeobachten wir derzeit Tag für Tag unglaubliche Rechtsbrüche: Die Europäische NotenbaLissabonner Vertrag ihr das verbietet; die Mitgliedstaaten ignorieren vertragliche SchuldenMitgliedstaaten verstösst die Kommission gegen das ausdrückliche Verbot, insolventen StIn einem aktuellen Buch beschreiben die Wissenschaftler Carmen Reinhart und Kenneth RWährungsreformen. Deren Verlauf verläuft stets schleichend, weil die Regierungen es immIllusion der Währungsstabilität aufrechtzuerhalten. Daher der ironische Titel des Buches: «Tatsächlich aber wird es dieses Mal genau so sein, wie es immer war, wenn Stabilitätsregesich exzessiv verschuldeten und willfährige Notenbanken Staatskredit gaben: Am Ende steWährungsreform. Deutschland, das mit Beistandszahlungen geradezu um sich wirft, befindsondern mittendrin.Vermutlich werden schon die nächste Rezession oder die nächste Hochzinsphase das ganbringen und als vorerst letzten «solidarischen Akt» eine europaweite Währungsreform erfoVolkswirtschaftlich wäre ein Austritt Deutschlands aus der Eurozone zweifellos die beste L
 
ein Ausstieg aus dem Euro nicht schwieriger als der Einstieg, der vor einigen Jahren problGemeinwohl im Vergleich zum Wohlergehen der Banken, die durch Erwerb problematischohne Risiko einstreichen? Es besteht die Gefahr einer schleichenden Veränderung unsereVordergrund einige gewählte Akteure das Stück «Demokratie» spielen, während die Finanzieht. Realistisch gedacht wird die Politik am Euro festhalten, solange es irgend geht.Der Zusammenbruch des Euro wird nur als eine von vielen Währungsreformen in die GescNachfahren werden sich fragen, wie wir so dumm sein konnten.Jeder politisch Interessierte sollte seinen Abgeordneten fragen, wie dieser beim nächsten
Zeit-Fragen > 2011 > Nr. 31 vom 2.8.2011 > Die US-Hochfinanz treibt die Welt systematisch in die Zins
Die US-Hochfinanz treibt die Welt systematisch in die Zinsknechtsch
Eine neue Form des Imperialismus
von Prof. Dr. Eberhard Hamer 
 Manches, was an der Euro-Krise und der Weltfinanzkrise widersinnig erscheint, könnte deWarum mussten die US-Bürger die Staatshaftung für die schiefgelaufenen SpekulationeUnd warum mussten auch die EU-Staaten die Haftung für die Verluste der internationaleUnd warum hat die der Hochfinanz gehörende FED (Federal Reserve Bank) den Zinssatgesetzt?Warum haben die internationalen Zockerbanken den Ländern mehr Kredite aufge-drückt,geschweige denn zurückzahlen könnten?Und warum haben die in die Politik gewechselten Bankster-Kollegen Sarkozy, Trichet, Stder soliden Euro-Länder gezwungen, als Gesamtschuldner für die Schulden der übedie EU gegen alle Satzungen und Verträge zur Transferunion umzudrehen?Und warum musste die EZB (Europäische Zentralbank) entgegen ihrer Satzung mehr fauverschuldete Staaten (Griechenland, Portugal) übernehmen, als sie Eigenkapital hatUnd warum dürfen die internationalen Banken, welche die faulen Kredite an die PleitestaHaftung für diese Kredite beteiligt werden?Warum darf nach privatisierten Supergewinnen an den faulen Finanzprodukten nur nochRückzahlung diskutiert werden?Und warum weigern sich die Weltfinanzindustrie und die ihr untertänigen Regierungen soZahlungsunfähigkeit von Schuldnerländern (Griechenland, Portugal, Irland u.a.) zuzUnd warum dürfen die überschuldeten Pleiteländer wie Griechenland oder Portugal keindarüber wieder sanieren?Zu all diesen Einzelfragen gibt es Tausende von politischen und wirtschaftlichen ErklärungNachteil aber darin liegt, dass sie selektiv erklären oder lösen, aber keine Gesamtschau un
 
hinter diesen Fragen vermuten. Die offizielle Presse sekundiert sie damit, dass man an keiUS-Hochfinanz denken dürfe.Tatsächlich aber ergeben alle diese Einzelfragen einen gemeinsamen Sinn, wenn man in idahinterstehenden strategischen Planes sieht. Das gilt insbesondere für die Tatsache, daseuropäischer Länder und der USA nicht kurzfristig und damit weniger schmerzhaft gelöstJohn Perkins ist ein mutiger Mann. Er lebt noch – wenn auch unter neuer Identität. Er war jUS-Hochfinanz und hat die von ihm und seinen «Economic Hit Men (EHM)»-Kollegen inszbeschrieben. Sein atemberaubendes Buch «Bekenntnisse eines Economic Hit Man» (Münzeigt die Machenschaften der US-Hochfinanz und der von ihr abhängigen US-AdministratiFinanzkrise Antworten gibt: «Economic Hit Men (EHM) sind hochbezahlte Experten, die LäDollar betrügen. Sie schleusen Geld von der Weltbank, der US Agency for International Deausländischen ‹Hilfsorganisationen› auf die Konten grosser Konzerne und in die Taschennatürlichen Rohstoffe unseres Planeten kontrollieren. Die Mittel der EHM sind betrügerischBestechung, Erpressung, Sex und Mord. Ihr Spiel ist so alt wie die Macht. Doch heute im Zund erschreckende Dimensionen angenommen.» (S. 9)«Das ist die eigentliche Kompetenz der EHM: Wir bauen ein Weltreich auf. Wir sind eine Elinternationale Finanzorganisationen dazu benutzen, jene Bedingungen zu schaffen, mit deunterworfen werden sollen. Und diese Korporatokratie beherrscht unsere grössten KonzerBanken. Wie unsere Pendants in der Mafia bieten wir, EHM, einen Dienst oder eine GefälliEntwicklung der Infrastruktur sein, Stromkraftwerke, Schnellstrassen, Häfen, Flughäfen odBedingung geknüpft, dass Ingenieurfirmen und Bauunternehmer aus unserem Land all dieGrossteil des Geldes nie die USA. Es wird einfach von Banken in Washington an die IngenSan Francisco überwiesen.Obwohl das Geld fast umgehend an Unternehmen zurückfliesst, die zur Korporatokratie (dEmpfängerland alles zurückzahlen, die Schuldsumme plus Zinsen. Wenn ein EHM richtig ehoch, dass der Schuldner nach einigen Jahren seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehrwie die Mafia unseren Anteil. Dazu gehört vor allem: Die Kontrolle über Stimmen in der Unoder der Zugang zu wichtigen Ressourcen wie Öl oder die Kontrolle über den Panama-Kadafür nicht die Schulden – und haben uns so wieder ein Land dauerhaft unterworfen.» (S.Das unbegrenzte Geld für solche Machenschaften hat die US-Hochfinanz durch die ihr gehgedruckt. In den letzten 35 Jahren hat sich die Dollarmenge auf diese Weise vervierzigfachGüterwachstum). Dieses Geld ist die Macht, mit welcher die US-Hochfinanz die gesamtediejenigen, welche ihr Geld angenommen haben, zu Zinssklaven macht.Perkins beschreibt, wie mit gefälschten Gutachten übermässige Kredite in die Länder (undwerden, wie mit Bestechungen oder Drohungen die Regierungen kreditgeneigt gemacht werleidet Unfälle wie die Präsidenten Torrijos (Panama), Roldos (Ecuador), Allende (Chile) u«Wer das Geld hat, der beherrscht die Welt», wird S. Rothschild zitiert, und wer die FED b

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