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Papiergold-Blase Und Fiatgeld-Bombe Worauf Sparer Achten Sollten

Papiergold-Blase Und Fiatgeld-Bombe Worauf Sparer Achten Sollten

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08/29/2011

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Papiergold-Blase und Fiatgeld-Bombe: Worauf Sparer achten solltenBrian Rogers, Fator Securities, 10.08.2011Mittwoch Morgen brachen die Märkte stark ein, nachdem es am Dienstag Abend noch zu einer Rally gekommen war, als die US-Notenbank Federal Reserve verkündet hatte, dass sie diekurzfristigen Zinssätze bis 2013 praktisch bei null Prozent halten würde.Ich erklärte bereits in der Vergangenheit, dass die FED meines Erachtens auf immer und ewiggezwungen sein wird, die Zinssätze niedrig zu halten – oder zumindest solange, bis die Anleihe-Jäger sich erheben und die Welt in Angst und Schrecken versetzen, indem sie demonstrieren, dasssich die US-Notenbank tatsächlich bekämpfen lässt. Da stellt sich natürlich die Frage, wer dieser George Soros sein wird, der die FED in die Knie zwingt. Nun ja, wir werden sehen.Egal, was auch passiert, die USA werden bis zum Jahre 2013 aller Vorausschau nach über USD 16Billionen an Staatschulden angehäuft haben. Sollte der durchschnittliche Zinssatz in 2013 beigerade einmal 4% liegen – was im historischen Vergleich sehr niedrig ist – würden sich die jährlichen Zinsverbindlichkeiten der Vereinigten Staaten auf über USD 600 Milliarden oder fast30% der gesamten Staatseinnahmen belaufen.Die US-Notenbank hat also an einer Vielzahl von Fronten mit Problemen zu kämpfen. Sie mussdaher den Anschein erwecken, als würde sie sich aktiv darum bemühen, irgendetwas zuunternehmen, so dass sie die Kosten des Geldes auch weiterhin auf künstlich niedrigem Niveauhalten kann, was letztendlich jedoch nur für falsche Marktsignale sorgt.Die erste und zweite Runde der quantitativen Lockerung kamen und gingen, während die US-Arbeitslosigkeit immer noch hartnäckig bei über 9% liegt. Die Bilanz der FED bleibt ungewöhnlichaufgebläht, zur selben Zeit fallen ihre Marktmanipulation zusehends schwächer aus.Und wenn wir hier noch die wirklichen Zahlen der US-Staatsverschuldung und Haushaltsdefizitehinzunehmen, dann kann man es drehen und wenden, wie man will, Fakt ist, dass uns sehr schwereZeiten bevorstehen. Einige Preise, wie die für Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie anderefremdkapitalfinanzierte Vermögenswerte, werden fallen, während andere Anlagewerte wie Äcker,Rohstoffe, Gold und Silber im Preis zulegen werden. Die Fassade der allmächtigen FED wirdkrachend zu Boden gehen.Goldblase?Bezüglich der Fragestellung, ob sich Gold nun in einer Blase befindet oder nicht, ist in der Vergangenheit bereits jede Menge geschrieben wurden. Ich bin der Meinung, dass sich Goldkeinesfalls in einer Goldblase befindet. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die zu diesemMeinungsbild führten, was von Schätzungen zum Verhältnis zwischen Papiergold und physischemGold (45:1) bis hin zum Verhältnis zwischen ausstehenden Dollarverbindlichkeiten und demGesamtwert allen jemals geförderten Goldes reicht (hunderte Billionen an US-Dollars vs. USD 6Billionen).Gold befindet sich in keiner Blase, vielmehr spiegelt Gold die größte Blase des Planeten wider: US-Staatsanleihen. Die ausländischen Zentralbanken werden ihre Bestände an US-Staatsanleihen imLaufe der Zeit immer weiter abbauen, während der Chef der FED, Ben Bernanke, seineEntwertungsmaßnahmen des US-Dollars fortsetzen wird. Im Rahmen dieses Prozesses werden sichviele Zentralbanken für Edelmetalle, Rohstoffe und Rohstoff-Währungen entscheiden.
 
Da die meisten Zentralbanken jedoch über 60% ihrer Geldreserven in US-Dollars halten, wird eswährend der Flucht aus dem Dollar in Richtung alternativer Anlagen zu einem Flaschenhalseffektkommen, der zu Preissteigerungen und bei einigen Anlagewerten sogar zu exponentiellenPreisanstiegen führen wird.Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass der Goldpreis nicht von Zeit zu Zeit auch einmal fallenkönnte, das wird mit Sicherheit der Fall sein. Angesichts der Goldpreissteigerungen der vergangenen Tage dürfte uns schon bald eine Preiskorrektur bevorstehen. Doch wenn wir uns diestarke Nachfrage nach Alternativen zum US-Dollar anschauen, scheint klar zu sein, dass Gold beiderartigen Kursrücksetzern immer wieder aufgekaut werden wird.Ich bin der Meinung, dass Investoren Gold nicht als einen Rohstoff, sondern als Währung ansehensollten. Ja es ist wahr, angesichts der Regelungen, was gesetzliches Zahlungsmittel ist und wasnicht, kann man sich mit Gold heutzutage nicht allzu viel kaufen, doch wird Gold ein bei weitem besserer Vermögensschutz sein als Fiatwährungen, und Gold wird mit Sicherheit besser dastehen alsdie US-Staatsanleihen, die schon bald entwertet werden dürften, wenn die Zinsanstiege einsetzen.Und da die Welt gerade auf der Suche nach einer Alternative zum US-Dollar als Reservewährungist, dürfte Gold im Rahmen dieser neuen ökonomischen Realität mit Sicherheit eine Rolle spielen.Gold verkaufen?Ich werde oft gefragt, was mein Kursziel ist, um Gold wieder zu verkaufen. Ich habe keinenkonkreten Goldpreis, zu dem ich verkaufen würde. Wie ich oben bereits erwähnte, liegt dasVerhältnis zwischen Papiergold und physischem Gold irgendwo im Bereich von 45:1. Man musskein Genie sein, um zu begreifen, dass auch nur ein geringer Anstieg bei den Forderungen nach physischer Auslieferung den gesamten Papiermarkt auf die Knie zwingen und den Goldpreis genHimmel jagen könnte.Und wenn das passieren sollte, dürften die Immobilienpreise nach meinem Dafürhalten in denKeller rauschen. Warum?Ein Ansturm auf physisches Gold, der sich in Windeseile in eine parabolische Kursbewegungverwandelt, dürfte aufgrund eines extrem verängstigten Wirtschaftsumfelds sehr wahrscheinlichsein. Das bedeutet, dass die Kreditvergabe der Banken wahrscheinlich stark zurückgehen wird,wenn nicht gar komplett zum Erliegen kommt. Zur selben Zeit bringt die US-Regierung zunehmenddie Idee ins Gespräch, die Gelder aus den verstaatlichten Immobilienfinanzierern Fannie Mae undFreddie Mac abzuziehen und die steuerliche Abzugsfähigkeit von Hypothekenzinsen zu streichen.Einige Berichte zeigen, dass bei 90% bis 95% aller Hypotheken, die aktuell seitens der US-Regierung vergebenen werden, relativ wenig Eigenkapital (weniger als 10%) hinterlegt werdenmuss. Mit anderen Worten: Wenn die seit Ende 2008, Anfang 2009 immer weiter verschleppteBankenkrise endgültig zuschlägt, wird die US-Regierung nicht in der Lage sein, das gesamteSystem zu schützen, da man ihre eigene Bilanz in Frage stellen wird.Daher dürfte ein Szenario, wo Gold Zugewinne verbucht, während die Zinsen steigen, dieKreditvergabe der Banken zum Erliegen kommt und die Fähigkeit der Regierung, denEigenheimmarkt mithilfe von Fannie Mae und Freddie Mac zu retten, stark eingeschränkt ist, nichtallzu unwahrscheinlich sein.Das Endergebnis: Die meisten Immobilienpreise werden auf Barpreis-Niveaus absinken. DieAmerikaner werden dann zwar immer noch Immobilien kaufen und verkaufen, doch wird dieser 

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