Description
Nach Medizinstudium, Schauspielausbildung, Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen und ver-rückten Beziehungsgeschichten, möchte ich meine Erlebnisgeschichten und Tagebuchaufzeichnungen nach klassischer Verlagstätigkeit veröffentlichen.
Die Art der Aufzeichnung ist tabulos und authentisch, ehrlich und auch mal geschmacklos und nimmt auf niemanden Rücksicht.
Bei meinem Manuskript handelt es sich um authentische Erlebnisgeschichten, die teilweise im Tagebuchstil geschrieben sind. Oft zeige ich dabei einen bestürzt machenden Bezug zur Gegenwart und zum aktuellen Zeitgeschehen. Dabei berichte ich über mein eigenes Leben und Umfeld, aber der Leser kann die geschilderten Situationen, Beziehungen und Erlebnisse immer auf sich und sein eigenes Leben beziehen.
Persönliche, private und intime (derb pornographische) Beschreibungen vermischen sich mit Gesellschafts-, System und Zeitkritik. Dabei wähle ich eine teilweise primitiv-ordinäre, geschmacklose und provokative Ausdrucksweise. Ich provoziere, pauschalisiere und entblöße Verhältnisse unverblümt ohne Tabu, zynisch und mit bitterbösem Humor, die Wahrheit, wie keiner sie hören will.
Mit dieser stellenweise schockierenden Erzählweise, möchte ich ein Gegengewicht zur Rechtfertigung von Zuständen herstellen, die heute einfach nicht mehr hinterfragt werden. So wie das System oder Institutionen durch Gesetze, Regeln und Bezeichnungen bestimmte Gegebenheiten einordnen und damit einen rechtlichen, wissenschaftlichen oder anderen glaub-, und vertrauenswürdigen Rahmen verleihen, um die Menschen zu manipulieren, so habe ich auf meine Art kategorisiert und bewertet. Es ist eine knallharte Anklage, aber auch Abrechnung, auf die Richtlinien und Tabuisierung in der Gesellschaft und das Spießertum, aber auch teilweise gegen mich selbst, was sich in Gegensätzen, Widersprüchen und Wiederholungen zeigt, ohne die literarischen Standards, wie ein lesergerechter Schreibstil, Plot oder Spannungsbogen und –aufbau. Ich schreibe aus dem Leben, authentisch.
Natürlich kritisiere ich Sachverhalte, bei denen ich mitreden kann (unter anderem zum Beispiel Medizin, Psychiatrie, Schauspiel), die ich subjektiv und gnadenlos, aber nicht unberechtigt aburteile, doch ich provoziere auch haltlos, ohne mich dafür zu rechtfertigen, was ich manchmal auch gar nicht will und kann.
Derjenige, der sich dafür entscheidet, dass Manuskript auf den Weg zum Buch zu bringen, sollte mehr oder weniger auf der gleichen Welle liegen. Das Manuskript ist natürlich eine „Rohfassung“, das heißt, manche Sachverhalte könnte man mehr verfremden, die Ausdrucksweise sollte aber beibehalten bleiben, um nicht alles abzuflachen und zu verfälschen, was aus dem Moment geschrieben ist und risikobereit und mutig sein, etwas auszuprobieren, dazu zu stehen und ertragen zu können, was viele nur denken und niemals sagen. Dazwischen sind noch ein paar aus der Emotion geschriebene gedichtartige Einschübe und Zitate von mir.
In "authentisch" habe ich ein paar Ausschnitte des 600 Seiten umfassenden Manuskripts ausgewählt.