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Zeit.Reise. | Ausgabe 07/2011

Zeit.Reise. | Ausgabe 07/2011

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Published by Wolfgang Kornfeld
Gästemagazin aus dem Chiemgau, Bayerns Lächeln | Informatives, Interessantes und Humorvolles erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Gästemagazins. Wenn Sie mehr über den Chiemgau und Bayerns Lächeln erfahren möchten: www.chiemgau-tourismus.de
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Published by: Wolfgang Kornfeld on Sep 01, 2011
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09/01/2011

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 Zeit .Reise .
Ihre Gästezeitung im Chiemgau
Königstouren bei Kaiserwetter
Ausgabe 7Herbst 2011
W
andern kann manim Chiemgau über-all. Und eigentlich ist esegal, ob man stundenlangan Seen und Flüssen läuft,durch mystisch anmutendeMoore und bunte Misch-wälder streift, in den Chiem-gauer Almen Gipfelkreuzesammelt oder zu einerAlm schlendert. Schön istes im Chiemgau immer,ganz besonders im Herbst,wenn die Wälder mit ihrenGold- und Rottönen dieLandschaft auch optischwärmen. Punkt acht schrilltder Wecker.Beim Blick aus dem Fensterwerden sogar wir Morgen-muffel fröhlich. Draußenflutet die Sonne die Chiem-gauer Alpen.Kaiserwetter!Ein idealer Tag für eineWanderung mit der ganzenFamilie. Schon gestern Abendwurde die Route festgelegt.Es soll auf die Kohleralmgehen und, wenn die Kraftreicht, sogar hinauf bis zumGamsknogel. Das Auto stel-lenwir am Wanderpark-platz an der Kirche St.Nikolaus in Inzell-Einsiedlab und folgen den Schil-dern zur Kohleralm.Der Weg führt hinter derKirche vorbei hinein in denbunt gefärbten Bergmisch-wald, der an diesem war-men Herbsttag den will-kommenen Schatten spen-det. Auf der Forststraßesteigen wir gemächlichnachoben. Ungläubig musternwir die gekrümmten Bu-chen, die unseren Weg säu-men; sie sind stille Zeugender „bewegten“ Landschaft:Ihre Krümmungen entste-hen, weil auch der Bergwandert und die wachsen-den Bäume diese Bewegungnach oben hin ausgleichen.Wir amüsieren uns überdie verschiedenen Formen,erkennen Giraffen, Bier-krüge und Dinosaurier.Kurze Zeit später beendenwir das Spiel, unsere Kon-zentration gilt jetzt denBaumwurzeln, die denschmaler werdenden Pfaddurchziehen. Es geht jetztim Gänsemarsch voranund mit jedem Höhenme-ter, den wir machen, verän-dert sich die Kulisse.
Fortsetzung Seite 3
i
Inhalt
3Almwiesen und Gipfelglück4Moor und More5Pilgern per Pedelec6O'zapft is!8Kunstmetropole Traunreut9Im Gespch mitAlexander Huber10Wanderzeit13Veranstaltungen im Herbst27Chiemgau schmeckt
 
Bilder
1
Freudensprung in Inzell.
2
Hmm, lecker die Almbrotzeit!
3
Viele Wege führen auf dieChiemgauer Alpen.
4
Steiniger Auf- und Abstieg zum Gipfel
5
Mei, is des schee:Den Chiemgau zu Füßen.
6
Endlich am Gipfel. Eintrag insGipfelbuch nicht vergessen!
7
„Pack ma’s“! Im Hintergrunddie Kohleralm.
SCHÖNE ZEIT
Auf die Berge will ich steigen, wo die frommen Hütten stehen, wo die Brustsich frei erschließet und die freien Lüfte wehen.Auf die Berge will ich steigen, wo die dunklen Tannen ragen, Bäche rauschen,Vögel singen und die stolzen Wolken jagen.
(Heinrich Heine)
Almwandern
2Zeit.Reise.
3512
 
AlmwieseGipfelkreuzFesttagsstimmung
N
ach gut eineinhalb Stunden türmen sich steileFelswände vor uns auf. Längst sind aus den Bu-chen Fichten und Birken geworden, durch diewir immer wieder interessante Tiefblicke auf Inzell undden Chiemsee erhaschen. Die Fernsicht ist atemberau-bend und in solcher Klarheit und Schärfe wohl nur imHerbst zu erleben. Weitere dreißig Minuten später öffnetsich der Wald und wir stehen auf einer ausladenden Alm-wiese, auf der friedlich die Kühe weiden. Im Hintergrundtürmen sich die Berchtesgadener und Tiroler Berge: Watz-mann, Hochkalter, Loferer Steinberge, ein Postkarteni-dyll, das wir andächtig bestaunen.
Alle Zivilisationsgeräusche sind hier verklungen und dieSehnsucht nach Ruhe, Natur und frischer Luft ist aufsErste gestillt.
Die Brotzeit in der Kohleralm, die eine der schönsten undauthentischsten Almen im Chiemgau ist, haben wir unswohl verdient. Leider sind Sennerin und Senner nichtimmer oben, darum empfiehlt es sich, seine eigene Brot-zeit mitzubringen oder sich unten in Inzell – vor Auf-bruch – zu erkundigen. Wir haben Glück und bekom-men frisch gebackenen Apfelkuchen serviert. Da leuch-ten nicht nur Kinderaugen, auch die Erwachsenen greifenordentlich zu.An der Kohleralm trennt sich die Gruppe. Das letzte Stückzum Gipfel ist felsig und erfordert Trittsicherheit undSchwindelfreiheit. Während die Kinder auf der Almwiesespielen, machen die Erwachsenen sich auf den Weg zumGipfel des Gamsknogels.Der felsige Steig windet sich Kurve um Kurve hinauf. Wirkraxeln durch Latschen, über Felsbrocken und ziehen unsan Drahtseilen durch unwegsames Geröll hinauf. ZumGreifen nah schien das Kreuz von der Kohleralm.
Doch jetzt bewahrheitet sich die alte Bergweisheit: „Voralle Gipfelfreuden haben die Götter den Schweiß ge-setzt“.
Der Weg zieht sich doch noch eine Stunde hin. Oben aberliegt uns der gesamte Chiemgau mit dem „BayerischenMeer“ zu Füßen. In der Wiese unterm Gipfel hört mannichts mehr außer dem leisen Raunen des Windes, derdurch die Latschen und Grashalme fährt und flüstert:„Mei, is des schee!“
Insgesamt dauert die Tour bis zumGipfelkreuz des Gamsknogels gute dreiStunden. Auf der Kohleralm ist man inrund zwei Stunden. Parken kann mankostenlos vor der Kirche St. Nikolausin Inzell-Einsiedl. Die Almhütte ist auchmit Kindern gut zu erreichen.Der Aufstieg zum Gipfel erfordertBergerfahrung und Trittsicherheit.
Tipp
2. Chiemgauer Almumtriebam Sonntag, 11. September 2011.
5.000 Besucher feierten im letztenJahr auf der Winklmoos-Alm denersten Almumtrieb. Auch in diesemJahr wartet wieder ein tolles Pro-gramm mit rund zehn verschiedenenWanderungen, Live-Musik in denHütten und Berggasthöfen undsaisonalen Schmankerln.Beginn ist um 10 Uhr auf derWinklmoos-Alm in Reit im Winkl.
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von Maria Perreiter3Zeit.Reise.
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