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Der folgende Antrag ist vom zuständigen Arbeitskreis der Fraktion beschlossen,muss aber noch von der Gesamtfraktion abgestimmt werden, bevor er in denparlamentarischen Geschäftsgang des Bundestages kommt.Deutscher Bundestag Drucksache 16/....16. Wahlperiode (Stand 19.09.08)
Antrag
der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, … und der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIEGRÜNEN
Vorsorgeprinzip verankern – Menschen in Innenräumen vorMobilfunkstrahlung schützenI.
Der Deutsche Bundestag stellt fest:Der fortschreitende Einsatz von Mobilfunk und anderen Technologien, dieentsprechende hochfrequente elektromagnetische Felder erzeugen, verursachteine steigende Belastung der Menschen mit elektromagnetischer Strahlungauch und gerade in ihren Rückzugsräumen.Das umfangreiche Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) istabgeschlossen und seine Ergebnisse sind vorgestellt. Als Kernaussage lässtsich festhalten: Es wurden keine Hinweise auf gesundheitliche Schädigungendurch die elektromagnetische Strahlung des Mobilfunks gefunden. Es wirdallerdings eingeräumt, dass sich der Beweis für die Unschädlichkeit desMobilfunks wissenschaftlich nicht führen lässt. Das Ziel die Wissensbasis überWirkungen des Mobilfunks zu erweitern bleibt weiterhin richtig. Vor allemhinsichtlich der Wirkungen bei Kindern und im Hinblick auf möglicheLangzeitwirkungen besteht auch nach Abschluss des DMF weitererForschungsbedarf. Zu dieser Bewertung kommt auch die Bundesregierung, soerklärte Bundesumweltminister Gabriel bei der Vorstellung der Ergebnisse desDMF am 18. Juni 2008 in Berlin, dass weiterer Klärungsbedarf vor allem bei derLangzeitwirkung auf Kinder und Erwachsene bestehe.Die Strahlenschutzkommission kommt in ihrer Stellungnahme von 13. Mai 2008zum Ergebnis, dass für die Bewertung länger anhaltender bis lebenslangerExpositionen besonders im Hinblick auf potenzielle Langzeiteffekte nochForschungsbedarf besteht. Auch bezüglich der Exposition bei Föten undKindern sowie potenziellen Auswirkungen auf Kognition, Befindlichkeit undSchlaf gibt es noch offene Fragen.Der „BioInitiative Report“, der von einer internationale Arbeitsgrupperenommierter Wissenschaftler, Forscher und Gesundheitspolitik-Experten (TheBioInitiative Working Group) im Jahre 2007 veröffentlicht wurde, brachte dieEuropäische Umweltagentur (EEA) dazu, vor Gesundheitsgefahren durchHandys zu warnen und bei der Risikobewertung Parallelen zu anderen
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