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Bona I. Das Hunnenreich

Bona I. Das Hunnenreich

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08/01/2013

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DAS HUNNEN
REICH
CORVINA
ISTVÁN BÓNA
 
INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort 7
Der Sturm des Jahres 376 9Bekanntschaft mit Rom 18Die Hunnen. Glaube und Irrglaube vom Altertumbis zur Gegenwart 25Die „nomadische Armut". Über den wirtschaftlichen Hintergrund der hunnischen Lebensweise 36Die Großmacht - die Zeit von Ruga und Bleda... 46
Attila gelangt an die Macht 61Attila 73Der in Wolken gehüllte Berggipfel 81Eine sonderbare Bilanz: Unterdrücker und Unterdrückte - Römer und Barbaren - Götter undHeilige 100
 Eudoxius
100
 Der Kaufmann von Viminacium
104
Onegesius/Hunigis
106
Orestes
110
 Die beiden fränkischen Herzöge.
117
 Attilas persönlicher Charme
132
 Legende und Wirklichkei
132Was uns von den Hunnen erhalten blieb. Die Ergebnisse der Archäologie 134Die hunnischen Kupferkessel 140Die Diademe der vornehmen hunnischen Frauen 147
Schleier und Fibeln. Über die alanisclie und germanische Frauentracht zur Hunnenzeit 153Bogen und Pfeil der Hunnen 167Waffen des Nahkampfes 175Sattel und Pferdegeschirr der Hunnen 177Drei Totenopfer in Ungarn 180Bestattung der niedrigeren Würdenträger desHunnenreiches 186Der Fund von Nagyszéksós 187
5
 
Die Eigentümlichkeiten der Bestattung und derTracht zur Hunnenzeit150
Totenopfer und Fürstengräber
189
Die Zikaden 196Siedlungsgeschichte des Karpatenbeckens zurHunnenzeit 198Das Siedlungsgebiet der Hunnen 200
Attilas Bestattung 203Das Ende 207
Die Söhne Attilas 208Zeittafel 210Ereignisse 212Verzeichnis der Abkürzungen 213Literatur 216Erläuterungen zu den Abbildungen 234Erläuterungen zu den Tafeln 267
 
Vorwort
Das vorliegende Buch ist das Ergebnis meiner mehr als drei Jahrzehnte dauernden Forschungen. Mein erster Versuch, die archäologischenDenkmäler der Hunnen zu behandeln, ist mehr als fünfunddreißig Jahre alt. Aber auch der vorliegende Text und die Ergebnisse haben sich imLaufe von zwanzig Jahren allmählich geformt.Eingehender befasse ich mich mit der Geschichteder Hunnen seit etwa einem Vierteljahrhundert.Einiges ist auch bereits im Druck erschienen,doch ist dies alles mit dieser ausführlicheren undrevidierten Darstellung nicht zu vergleichen.Mein Ziel war, die die Hunnen betreffendenschriftlichen und archäologischen Quellen miteinander in Einklang zu bringen und zu verbinden, soweit dies überhaupt möglich ist. In diesem Werk wird kein Geschehnis erwähnt, das imGegensatz zur Zeugenaussage der Bodenfundestünde. Aber auch umgekehrt wird kein archäologischer Fund erörtert, der sich nicht in das sichallmählich entfaltende, wirklichkeitsnähere historische Bild einfügen ließe. Ich habe den sotypischen Vermutungen und Hypothesen der  bisherigen Hunnenforschung radikal ein Ende bereitet und schreibe über nichts, das nicht durchzeitgenössische Schriftquellen nachgewiesen oder durch die archäologische Hinterlassenschaft belegt wäre. Das Buch enthält daher keine neuenoder gar allerneuesten Hypothesen über die Hunnen, sondern stellt den Versuch dar, die uns derzeit bekannten Fakten zusammenzufassen.Zwischen der für uns unverzichtbaren früheren Forschungstätigkeit und meiner eigenenAuffassung bzw. Methode versuchte ich zweiUnterschiede nachdrücklich zu betonen. Bei der Skizzierung des historischen Bildes über dieHunnen stützte ich mich durchweg auf jenenPriscus von Panium, der sich bei den Hunnenaufgehalten, Attila und seine Würdenträger,aber auch die hunnischen Krieger persönlichgekannt hatte. Ich kehrte also jenem geltendenHunnenbild den Rücken, mit dem sich Ammianus Marcellinus hervorgetan hatte - allerdingsin seinem behaglichen Haus in Rom, wo er zuseinem Glück niemals Hunnen zu Gesicht bekommen hatte. Der zweite wesentliche methodische Unterschied liegt im Beruf des Verfassers begründet, der als praktizierender Archäologenicht gezwungen war, die Zeugnisse der archäologischen Funde außer acht zu lassen, welcheselbst die ausgezeichnetsten Historiker für unüberschaubar oder aber geradezu für widersprüchlich gehalten haben. Und ich war auchnicht gezwungen, archäologische Theorien undErgebnisse kritiklos zu übernehmen, weil ich diewichtigsten Funde und die einschlägige Fachliteratur selbst kenne.Die Archäologie der Hunnen war bisher überwiegend Teil der europäischen Archäologie, endete im Osten an der Wolga und im nördlichenVorgelände des Kaukasus. In diesem Buch versuche ich, die Archäologie der Hunnen dank einiger neuer oder gerade sehr alter, in beidenFällen jedoch zumeist an mehr oder weniger unzugänglichen Stellen publizierter Funde bisnach Asien zurückzuverfolgen. Die Arbeit weitet daher die Grenzen der Archäologie der Hunnenzeit bis zum Ob und zum Tien-schan-Gebir-ge aus. Diese Ausweitung bereitete auch demVerfasser einige Überraschungen, es stellte sichnämlich heraus, daß fast alle wesentlichen Elemente der materiellen und geistigen Kultur der Hunnen schon vor ihrem Eintreffen in Europaausgebildet waren.7

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