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CDU intern Oktober 2011

CDU intern Oktober 2011

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Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr
Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr

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10/07/2011

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>>intern
Die Baden-Württemberg-Partei.
E 10113
Grün-Rot hates geschafft,aus dem Zu-kunftsprojekt Stuttgart 21 ein Dauerdeba-kel zu machen. Den Schlichterspruch undden vorgelegten positiven Stresstest hatdie Landesregierung schlichtweg igno-riert. Der der Lügen überführte Verkehrs-Verhinderungsminister verunsichert mitseinen Spekulationen über die Kosten desProjektes die Menschen im Land. Seine Be-hauptung, die Bahn könne den Kostenrah-men nicht einhalten, hatweder Hand nochFuß.Die aktuellen Berechnungen bestätigen,dass die 4,5 Milliarden-Euro-Grenze nichtüberschritten wird. Dem Verkehrsministersollte klar sein, dass er nun in der Regie-rungsverantwortung ist. Die ewigen Ver-zögerungen und die nun geplante Volksab-stimmung kommen das Land teuer zu ste-hen.Ein Ausstieg jetzt würde über 1,5 Milliar-denEuro kosten. Das wäre fatal, da der Re-gion außer Spesen nichts bleibt: Keine ver-kehrspolitische Aufwertung, keine Stär-kung der Wirtschaft und keine zusätzli-chen Arbeitsplätze. Die Grünen tarnenund täuschen! Wo man hinsieht, verdre-hen sie Argumente und agieren mit fal-schen Zahlen. Es stimmt nicht, dass Stutt-gart21andere Vorhaben verdrängt. DieDeutsche Bahn investiert in Baden-Würt-temberg gleichzeitig unter anderem in denAusbauder Rheintalbahn und der Gäu-bahn von Stuttgart in die Schweiz. Washier geschieht, ist Betrug am Wähler undden Bürgerinnen und Bürgern des Landes.Wer einmal lügt, dem glaubt man nichtmehr.
Gute Gründe für Stuttgart 21
Mit dem Bahnknoten Stuttgart und derNeubaustrecke nach Ulm wird das Rei-sen durch Europa komfortabler undschneller.Großer Gewinner ist der Regionalver-kehr.Durch den neuen Schienenringmüssen die Fahrgäste nur noch auf we-nigen Strecken umsteigen. Die Zügeenden nicht mehr im Hauptbahnhof und dadurch gibt es mehr Direktverbin-dungen.Der Umbau des Bahnknotens bringtmehr Verkehr in Stadt und Region auf die Schiene und entlastet damit denStraßenverkehr. Das erspart der Um-welt jährlich rund 70.000 Tonnen Koh-lendioxid.Darüber hinaus erhöht ein besseresVerkehrsangebot auf der Schiene dieMobilität. Mehr Züge und bessere Takt-fahrpläne bringen kürzere Fahrzeitenund damit mehr Komfort.Die gesamtwirtschaftliche Leistung inBaden-Württemberg wird um rund 500Millionen Euro pro Jahr wachsen.Auch werden in etwa 10.000 neue Dau-erarbeitsplätze im Land geschaffen.Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeitder Region.Durch Investitionen, neue Einwohnerund neue Arbeitsplätze haben das Landund die Stadt auf Dauer deutlicheMehreinnahmen aus Umsatz-, Einkom-mens-, Gewerbe-, Grund- und Grunder-werbsteuer.Der Schlossgarten und der Rosenstein-park sind wichtige Naherholungsgebie-tefür die Stuttgarter Bürger. Mit Stutt-gart 21 werden die Parkflächen nichtverkleinert, sondern um 20 Hektar er-weitert.Diese bieten Platz für rund5.000 neue Bäume.Selbst die alten, ge-sunden Großbäume werden an einenanderen Ort verpflanzt.Die Idee, einen Durchgangsbahnhof zubauen, ist mehr als hundert Jahre alt. Siescheiterte damals an den technischenMöglichkeiten. Mit dem neuen Bahnkno-ten in Stuttgart wird diese Idee verwirk-licht. Damit wird das Land zum zentralenKnotenpunkt im europäischen Hochge-schwindigkeitsnetz und rückt in EuropasMitte.Esist höchsteZeit, den Tatsachenins Auge zu sehen und die Wertschöpfungfür die Stadt und das Land zu erkennen.Tun wir das nicht, durchtrennen wir die zu-künftigeLebensader unserer Region.Dr. Joachim PfeifferMdB und Kreisvorsitzender<<<
Das offizielle Mitteilungsmagazindes CDU-Kreisverbandes Rems-Murr
Ausgabe 10, Oktober 2011
AUS
DEM
INHALT
„Wir werden die Euro-Zones
 
tabilisieren“von Norbert Barthle MdBSeite 2„Europa in der Krise?“von Rainer Wieland MdEPSeite 4
Dr. Joachim Pfeiffer MdB
Stuttgart 21 –Die Lebensaderder Region
 
>>> Unsere Abgeordneten
Rems-Murr 10/2011 >>> Seite 2
Liebe Freundinnenund Freunde,
Griechenland und andere Länder derEuro-Zone stehen an der entscheidendenWegscheide: Entweder sie tun ihr Äußer-stes, um Ursachen und Folgen ihrer Ver-schuldungspolitik zu beseitigen und einenachhaltige Stabilitätsphilosophie zu ver-folgen, oder sie werden ihren eigenenWohlstand und auch den Wohlstand derEuro-Zone gefährden.Spekulation über einen Rauswurf Grie-chenlands aus der Euro-Zone oder eine un-geordnete Insolvenz entbehren nicht nurder rechtlichen Grundlage, sondern sindauch brandgefährlich. Wir müssen deshalbschnell die Instrumente entwickeln, mitdenen wir gefährdete Länder stabilisieren,Ansteckungsgefahren vorbeugen und Do-minoeffekte verhindern können. Die Ver-abschiedung der Europäischen Stabilisie-rungseinrichtung EFSF durch den Deut-schen Bundestag am 29. September ist einriesengroßer Schritt zu diesem Ziel.Die Probleme Griechenlands sind sogroß, dass sie nicht auf einmal, sondernnur langfristig gelöst werden können.Nach einem Austritt aus der Euro-Zone be-käme Griechenland eine wertlose Drach-me zurück, mit der es seine in Euro ge-machten Schulden kaum je zurückzahlenkönnte. Selbst mit einem „Haircut“ wür-den sich Griechenlands Verbindlichkeitenwegen der drastischen Abwertung derDrachme gegenüber dem Euro sprunghafterhöhen. Das Land wäre umgehend zah-lungsunfähig. Griechenland könnte nurnoch mit der Notenpresse seine Ausgabenfinanzieren.
Mit dem Austritts Griechenlandwären die Probleme nicht gelöst
Schon beim ersten Anzeichen einer sol-chen Pleite würden die Griechen ihre Kon-ten räumen und das Geld ins Auslandschaffen. Auch die Banken wären sofortzahlungsunfähig. Dieser wirtschaftlicheKollaps des Landes brächte umgehend all jene unzähligen europäischen Firmen undBanken in Schieflage, die in Griechenlandinvestiert haben. Auch deshalb ist es völligillusorisch zu glauben, dass Deutschlandund die anderen Euro-Staaten nach einemAustritt Athens aus dem Schneider wärenund nicht mehr zahlen müssten.Wirklich dramatisch würde es, wenn dieFinanzmärkte infolge einer Austritts-Insol-venz ihr Geld aus weiteren Euro-Ländernabzögen. Die Spekulanten begännen so-fort, massiv gegen Portugal, Irland, Italienund weitere Länder zu spekulieren. EinScheitern der Währungsunion wäre aberkeine Lösung. Deutschland bekäme dieMark zurück, die so hart würde, dass derExport zusammenbräche - mit katastro-phalen wirtschaftlichen Folgen. Also bleibtnur die für Griechen und Europäer aufrei-bende, mühsame Rettung des Landes. Wasdas schon jetzt bedeutet, sollte sich Italiengenau anschauen: Wer sich derartig exzes-siv verschuldet, kann nicht mehr autonomsein Land regieren, sondern muss Be-schlüsse der Stabilisierungsorgane umset-zen.Deutschland, Frankreich und die übrigeneuropäischen Regierungen müssen denMärkten unmissverständlich klarmachen,dass sie die Euro-Zone mit harter Sanie-rung und Hilfsmaßnahmen erhalten wer-den. Diese Position ist aber nur glaubwür-dig, wenn die Politik in Deutschland und inEuropa Vernunft und Ruhe bewahrt!
Norbert Barthle MdB
Wir werden die Euro-Zone stabilisieren
Politik muss Vernunft und Ruhe bewahren
KREIS
TEIL
Zum Gespräch vor Ort in Sigmaringentrafen sich der Beauftragte der CDU-Landtagsfraktion für Streitkräftefragen,Matthias Pröfrock MdL, der innenpoliti-sche Sprecher Thomas Blenke MdL und dieörtliche Wahlkreisabgeordnete, TanjaGönner MdL, mit Vertretern der Bundes-wehr und der Standortkommunen imLandkreis Sigmaringen.Hauptthema waren die Auswirkungender bevorstehenden Bundeswehrreformauf die Struktur der Bundeswehr im Land.Beim derzeit amtierenden Kommandeurder 10. Panzerdivision, BrigadegeneralManfred Hofmeyer, informierten sich dieAbgeordneten über Auftrag und aktuelleHerausforderungen der 10. Panzerdivisionund des Standortes Sigmaringen.„Wir müssen für den Erhalt unsererStandorte kämpfen“, so der Beauftragteder CDU-Landtagsfraktion für Streitkräf-tefragen, Matthias Pröfrock MdL. Er warnevor Schwarzmalerei an den Standorten,die von der geplanten Bundeswehr-Ver-kleinerung betroffen sein könnten. „Wer jetzt schon zum Rückzug bläst, verliert denKampf um die Standorte sicher.“ Die Abge-ordneten sehen deshalb die Landesregie-rung in der Pflicht. Die Landesregierungmüsse in Berlin darauf drängen, dass die
Fortsetzung auf Seite 3
Matthias Pröfrock MdL
Für die Bundeswehrstandortekämpfen!
CDU-Landtagsfraktion vor Ort in Sigmaringen
 
>>> Unsere Abgeordneten
Rems-Murr 10/2011 >>> Seite 3
Fortsetzung von Seite 2
Bundeswehr im Südwesten nicht nochstärker geschwächt werde.Eine Entscheidung über Standorte undTruppenteile ist jedoch nicht vor Ende Ok-tober 2011 zu erwarten. Dadurch sind allederzeitigen Informationen zum künftigenErhalt von Standorten, Auflösungen oderVerlegungen von Truppenteilen reine Spe-kulation. Pröfrock betonte: „Wo wir kön-nen, werden wir auf die Entscheidungender Bundespolitik hinsichtlich der neuenStruktur der Streitkräfte Einfluss nehmen.Wir sind uns der Bedeutung der Bundes-wehr-Standorte in Baden-Württembergbewusst und daher werden wir uns für dieBelange der Bundeswehr in unserem Landeinsetzen.<<<wusst. Produktivität und Rendite habenunser Leben verändert. Das geht uns allean: Erzeuger, Verbraucher und Politik.Im Handel wird nur das eingekauft, wasden uns implizierten Normen entspricht.Was zu klein oder zu dick ist, zu blass odermit einer kleinen Macke, fällt durchs Ra-ster: 40 bis 50 Prozent der Kartoffeln wer-den deshalb aussortiert, obwohl die Quali-tät doch gut ist. Rund 10 Prozent jeder Ern-te werden vernichtet, weil Obst oder Ge-müse nicht Normen entsprechen. Tomatenwerden nach Farbskalen aussortiert, Gur-ken landen im Müll, wenn sie statt geradekrumm gewachsen sind und somit nichtverpackungskonform sind. Das Konsum-verhalten der Verbraucher, die gerne im-mer zum perfekten Apfel greifen, unter-stützt die Strategie, Früchte mit kleinenMängeln erst gar nicht ins Angebot zunehmen.Die Wahrheit ist, dass viele Lebensmittelschon vernichtet werden, bevor sie in denVerkauf kommen. Jede zweite Kartoffel, je-der zweite Kopfsalat und jedes fünfte Brotwerden weggeworfen. Haben wir den Re-spekt vor dem, was die Natur uns schenkt,verloren? Jeder kann etwas dagegen tun,wenn er sein eigenes Einkaufsverhaltenüberdenkt und sich seines Umgangs mitLebensmitteln bewusst wird. Verleitet derGroßeinkauf beim Discounter nicht auchzum Überflusseinkauf nur weil es billig er-scheint? Die Überproduktion und das sichdaraus ergebende Maß an Verschwendungschädigt unsere Umwelt massiv. Aufklä-rung und Ernährungserziehung für Kinderund Jugendliche beginnt im Elternhaus,um einen verantwortlichen Umgang mitNahrungsmitteln zu vertiefen und zu dafürsensibilisieren. Die gut 800 sogenanntenTafelläden die überschüssige Lebensmittelsammeln, welche nach den gesetzlichenBestimmungen noch verwertbar sind, unddiese preiswert an Bedürftige mit Ein-kaufsberechtigung verkaufen, sind einegute Sache aber lange nicht ausreichend.Einen ungeschminkten Einblick in unsereErnährungswirtschaft soll uns eindrucks-voll der Film „Taste The Waste“ - „Kosteden Abfall“ gewähren: Ein nach erstenMeldungen wichtiger, sachlicher und fa-cettenreicher Dokumentarfilm von Valen-tin Thurn, der gestern in den Kinos gestar-tet ist. Ein aufklärender Film, der die Ab-surdität der Mechanismen beschreibt, dernicht immer leicht verdaulich ist, ein Film,der uns aus der Routine heraus die Chancefür eigene Erkenntnisse lässt, wenn es umdas Naheliegendste geht: unser täglichesBrot.<<<
Die Landtagsabgeordneten Matthias Prö- frock, Tanja Gönner und Thomas Blenke imGespräch mit den Kommunalpolitikern und Vertretern der Bundeswehr vor Ort in Sig-maringen.
Wilfried Klenk MdL
„Unser täglichesBrot“
Die Älteren unter uns kennen sicherlichalle noch die Zeit, in denen Lebensmittel inDeutschland knapp waren, in denenGrundnahrungsmittel Getreide, Milch,Butter, Eier wahre Schätze bedeuteten.Auf der Welt leben etwa sieben MilliardenMenschen, fast jeder siebte davon hun-gert. Und wir essen nicht nur immer selte-ner den Teller leer, wir vernichten derartviele Lebensmittel, dass alle Hungerndendieser Erde davon reichlich ernährt wer-den könnten. Vor überquellenden Lebens-mittelläden und relativ niedrigen Preisenscheint eine gesundheitsförderliche Er-nährung für die meisten Menschen inDeutschland möglich. Und das, obwohlhierzulande pro Jahr bis zu 20 MillionenTonnen Lebensmittel im Abfall landen.Wir bewegen uns in einer Welt der Extre-me, zwischen Überfluss und Hunger, zwi-schen Verschwendung und Mangel. Werhier lebt, darf wählen zwischen Orangenaus Marokko, Spargel aus der Wüste Perusoder Lachs aus Kanada. Im Einkaufspara-dies Supermarkt gibt es dutzende Joghurt-, Milch-, Mehl- und Brotsorten. Gemüse-sorten aus dem In- und Ausland. Tiere ausEuropa und aus fernen Ländern wanderntagtäglich schlachtfrisch aus den Märktenauf den heimischen Herd oder Grill. Wersich einmal näher mit den Mechanismenbeschäftigt, die sich im Nahrungsmittel-sektor etabliert haben, dem wird die Ver-schwendung ungeheuren Ausmaßes be-
KREIS
TEIL

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