Liebe node-Leserin, lieber node-Leser,willkommen zur Ausgabe 24! Dieses Mal soll es um dasMusikbusiness, um Gadgets, um das Fahrrad und umStrom aus Tanzen gehen.Wir haben die
c/o pop
besucht und konnten nachall den Musikmessen der vergangenen Jahre, diemeist Begräbnis-Atmosphäre versprühten, nicht nur Aufbruchsstimmung bemerken, sondern vielmehr eineBranche, die schon mitten in der Arbeit unter neuenBedingungen ist. Was das Musikfernsehen hier zu tunhat, erläuterte neben vielen anderen Fachleuten auch einalter Hase des Genres.
Gadgets
, also technische Spielereien, standen früherin nachlässig dekorierten Zimmern irgendwie seltsamerKlassenkameraden. Heute sind sie Partygespräch, musthaves und das „Unboxing“ ist eines der auf
YouTube
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festzuhaltenden Ereignisse schlechthin. Das Industrie-Interesse wächst stetig, Gadget-Blogs neue Produktezuzuspielen – denn die einstigen Nerds sind längst zuwichtigen Multiplikatoren geworden.Jede Menge Gadgets gibt es auch für eines der wichtigstenFortbewegungsmittel in Zeiten, wo die Tanke zur Mineralöl-Boutique geworden ist: das
Fahrrad
. Mountainbike isso Nineties, heute schwingt man sich bitteschön aufsRennrad. Wir präsentieren einige Prachtexemplare sowiediverse Produkte drumherum.Vielleicht haben Sie vom
Sustainable Dance Club
unddem
Club WATT
in Rotterdam gelesen, der als erster Clubder Welt einen nachhaltigen Tanzboden eingebaut hat –dieser erzeugt Strom. Nicht genug, um damit den Ladenzu betreiben, aber eine zweite Powersource kommt nochhinzu: der PR-Effekt. Seit dem Studio 54 hat wohl keinClub der Welt eine derartige Medienpräsenz genossen. Auch das sorgt für Power.Unser Aufzug fährt zuerst nach Amerika, wo sogar die
Emo-Kids
mit lustigen Buttons dem Web 2.0-Messias
Barack Obama
huldigen, und dann nach Dortmund, wodie Papis der Stadt neuerdings sogar an der Eisdiele aufden Pilsgeschmack kommen: gefrorenes Microbrewing-Bier gibt es hier nämlich zu schlecken.Wir melden uns wieder mit der Sonderausgabe node 25und wünschen einen schönen Frühherbst!die node-Redaktion
node 24 I Editorial I 01
Berlin, September 2008
Redaktion
Ji-Hun Kim Jan-Peter Wulf
Layout
Anne Peters