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Seminararbeit - Lärm

Seminararbeit - Lärm

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Published by Jonney_
Seminararbeit zum Thema Lärm.
(c) J. M.
Seminararbeit zum Thema Lärm.
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02/19/2014

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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung .............................................................................................................................................. 32 Verkehr und Industrie als große Lärmverursacher............................................................................... 43 Psychoakustik ....................................................................................................................................... 53.1 Definition des Lärms ...................................................................................................................... 53.2 Lärm als Schallereignis................................................................................................................... 63.3 Lärm als Störfaktor ........................................................................................................................ 73.3.1 Einige Werte zur Orientierung................................................................................................ 73.4 Physikalische Grundlagen .............................................................................................................. 83.5 Messungen von Schall und Lärm ................................................................................................. 104 Auswirkungen des Lärms .................................................................................................................... 124.1 Psychosoziale Auswirkungen ....................................................................................................... 124.2 Physische Auswirkungen ............................................................................................................. 135 Minderung der Schallemission an der Quelle .................................................................................... 155.1 Zug um Zug zur Lärmminderung ................................................................................................. 155.2 Straßenverkehrslärmminderung ................................................................................................. 165.3 Problemfall Flughafen ................................................................................................................. 165.4 Allgemeine Reduzierungsmaßnahmen ....................................................................................... 176 Literaturverzeichnis ............................................................................................................................ 197 Abbildungsverzeichnis ........................................................................................................................ 20
 
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1 Einleitung
Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken
 –
von unseren fünf Sinnen sind wir auf Ohren undAugen am meisten angewiesen.Während das Sehen äußerst wichtig für Informationsaufnahme und Orientierung bei der Arbeit und
in der Freizeit ist, scheint das Hörvermögen den „größten Einfluss auf die Prägung der
Persönlichkeit
des Menschen“ zu haben.
 In Kombination mit der Sprache ermöglicht das Gehör die Kommunikation, den Austausch von Ge-danken und Meinungen, von Wissen und Erfahrung. Das Gehör ist zugleich unser wichtigster Warn-mechanismus. Es empfängt seine Eindrücke jederzeit, gleichgültig, ob wir wachen oder schlafen.Leider haben die modernen Lebensbedingungen das Gehör aber auch zu dem am stärksten gefährde-ten Sinn gemacht.Die Augen kann der Mensch schließen, die Ohren nicht. Wo ein Schallereignis vorliegt
 –
im hörbarenFrequenzbereich von etwa 20 bis 20000 Hz von einer hinreichenden Intensität -, da ist der Menschautomatisch Empfänger oder Hörer dieses Schalls. Ursprünglich sinnvolles Konstruktionsmerkmal desMenschen zur Erkennung von Gefahren wird diese Eigenschaft in der heutigen hochzivilisierten Um-welt mehr und mehr zur Last. Typisches Abfallprodukt dieser Zivilisation und der damit verbundenentechnischen Entwicklung ist der LÄRM.Lärm kann bei nahezu jeder Lebensäußerung des Menschen entstehen. Aber erst das Medium Tech-nik gab dem Menschen die Möglichkeit, Lärm zu einem allgegenwärtigen, gesundheitsgefährdetenUmweltfaktor werden zu lassen. Verschärft wird diese Situation insbesondere durch die Bevölke-rungsdichte in Ballungsgebieten.Anders als die meisten anderen schädlichen Umwelteinwirkungen wird Lärm dabei von den Men-schen bewusst negativ erlebt. Etwa jeder dritte Bundesbürger fühlt sich durch Straßenlärm aktuellbelästigt. Das sind mehr als 30 Millionen Personen, die sich allein durch den Straßenverkehrslärm inihrem Wohlbefinden beeinträchtigt fühlen.Lärm als Umweltärgernis Nr. 1 trat erst in den letzten Jahren vermehrt in das öffentliche Bewusst-sein. Die zunehmende Industrialisierung und die damit verbundene Steigerung des Verkehrsauf-kommens, sowie die Besiedelung in immer größeren Städten führten unabdingbar zu einem erhebli-chen Anstieg der Beschwerdehäufigkeit in Bezug auf Lärm. Der infrastrukturell bedingte Bau neuerStraßen, Flughäfen, Bahnstrecken und diversen anderen Lärm erzeugenden Maschinen, Gebäuden,Kraftwerken und vielem
mehr ließ die Bevölkerung „aufhorchen“ und sie begann sich zu wehren.
Beispielsweise Tiefenbohrungen zur alternativen Energiegewinnung (Geothermie) sind an sich keineschlechte Idee. Worüber sich nun aber viele Anwohner beschweren sind die tiefen Frequenzen, wel-che die Pumpen im Betrieb aussenden. Jetzt versuchen die Betreiber dem störenden Schall mit Re-sonatoren entgegenzuwirken. Schon 1910 ließ Robert Koch verlauten: "Eines Tages wird der Menschden Lärm genauso bekämpfen müssen wie Cholera und Pest."
 
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2 Verkehr und Industrie als große Lärmverursacher
Die wohl größten und bekanntesten Verursacher von Lärm sind der Verkehrslärm, vor allem derStraßenverkehrslärm, sowie die Industrie mit ihren großen, allerdings auch den kleinen aber ebenlauten, störenden Maschinen. Zum Straßenverkehr gehören nicht nur die PKWs, sondern auch Zwei-räder, Straßenbahnen und natürlich Lastkraftwagen. Zum Industrielärm zählen auch kleinere, hand-werkliche Betriebe, wie Schlossereien, Autowerkstätten oder Schreinereien. Sie alle haben die Ge-meinsamkeit Schall auszusenden, der von Bürgern in der Nähe im Allgemeinen als nervend und stö-rend, eben als Lärm angesehen wird. Die Zusammensetzung, sowie die Lautstärke der einzelnen Be-triebe, und der damit verbundene Grad der Störung unterscheiden sich zwar. Die Tatsache, dass derSchall aber negative Auswirkungen auf die Menschen hat, ist in allen Fällen gegeben.Die Bundesbürger schreien immer lauter nach immer ökologischerer Rohstoffbeschaffung, der Strom
solle „grüner“ und die Kohlekraftwerke abgeschafft werden. Als Alternative um den benötigten
Strom, bzw. die notwendige Energie zu gewinnen sollen beispielsweise Windkrafträder gebaut undzur Stromerzeugung genutzt, oder Tiefenbohrungen zur Förderung erwärmten Wassers gebaut wer-den. Der Ansatz ist gut durchdacht, nur leider steigt mit der Anzahl der neuen Geothermie-Kraftwerke und Windräder auch die Anzahl derer, die sich durch den Lärm der Anlagen beeinträchtigtund geschädigt fühlen. Windkraftwerke beispielsweise werden sehr häufig als zu laut und störendempfunden. Nicht nur das ständige Rotieren der Flügel, auch das Getriebe, die Lager und der Genera-tor sind im Betrieb gerade bei älteren Anlagen immer von einem monotonen Brummen oder Pfeifenbegleitet. Was Anwohner am meisten stört ist der ständige und eintönige Geräuschpegel, der beinormalem Betrieb unausweichlich entsteht. Ebenso senden diese Windkraftanlagen neben dem hör-baren Schall zusätzlich den meist unhörbaren Infraschall aus, der sich durch kleine Erschütterungenbemerkbar macht. Dieser extrem niederfrequente Schall breitet sich über wesentlich größere Entfer-
nungen aus, als „normaler“ hörbarer Schall u
nd ist deshalb natürlich weiter entfernt noch als störendwahrnehmbar. Verschiedene Studien
1
zeigen bereits, dass dieser von den Windkraftanlagen ausge-hende Infraschall negative Auswirkungen auf den Körper und den Schlaf hat. Diese und noch vieleandere Probleme stellen sich allein aus dem Bau neuer Anlagen. Warum neue Anlagen gebaut wer-den liegt wiederum an der zunehmenden umweltfreundlichen Denkweise in Politik und Wirtschaft.Der Lärm, der dabei zwangsweise entsteht, wird oftmals allerdings nicht bedacht. Statt Atomkraft-werke sollen Windparks angelegt und statt der großen Kohlekraftwerke die Geothermische Wärmemit Pumpwerken genutzt und kleine Blockheizkraftwerke gebaut werden. Die Idee der ökologischenund umweltfreundlichen Energieerzeugung ist absolut korrekt und durchaus weiter zu vertreten.Was meist nur nicht bedacht wird, sind die Konsequenzen für Mensch und Umwelt, die durch denLärm entstehen, den die neuen Anlagen mit sich bringen. Zum Glück schreitet der Stand der Technikimmer weiter voran, was weitreichende Verbesserungen und Neuerungen in Bezug auf den Lärm, dieEffizienz und die Notwenigkeit dieser Anlagen und eine
„Umrüstung“ mit sich bring
en dürfte.Ähnlich verhält es sich beim Straßenverkehr. Der Straßenverkehrslärm ist die häufigste und am meis-ten kritisierte Lärmquelle. Grundsätzlich haben alle Städte ein Problem mit den Fahrzeugen
 –
Sie
ersticken förmlich in der „stinkenden und lärmenden Blechlawine“
(G. Fleischer, Lärm - der täglicheTerror 1990). Straßen und Autobahnen werden aus dem Boden gestampft . Der Wald geht immerweiter zurück. Im letzen Jahr (2010) ereigneten sich in der Nation knapp 2,5 Millionen registrierte (!)
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