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Koppelnavigation
durch Kurs, Entfernung, Standort aus Navigationsdaten wie Flugrichtung,Geschwindigkeit,Zeit,Wind.
Zur Koppelnavigation werden benötigt: plotting charts (Navigationsarbeitskarten) odr Luftfahrtkarten,
flight log, Magnetkompaß, künstlicher Horizont, Fahrtmesser, Wendezeiger, Höhenmesser,
Variometer, Kurskreisel, Borduhr.
Funknavigation
Standort und Flugzeug werden durch bord- und bodenseitige Peilungen (bearing) ermittelt, die von
Funknavigationsanlagen am Boden stammen.
Funknavigationkarte,
UKW-Sende- und Empfangsgerät für Sprechfunkverkehr, Empfangs- und Anzeigegeräte,
Flugüberwachungsinstrumente (Fahrtmesser, Höhenmesser) wie Koppelnavigation
Astronomische Navigation
mit Standortbestimmung durch Höhenbeobachteung von Gestirnen an der Himmelskugel und
Beobachtungszeit. Sextant, Chronometer und nautisches Jahrbuch (Air Almanach)
celestial line of position
astronomische STandlinien ergeben Schnittpunkt (position)
Doppler-Navigation
...
Abplattung der Pole, Anschwellung des Äquators, D=42 km
sphärisches Koordinatensystem Gradnetz (Koordinatennetz), das die Erde umgibt
great circle
Großkreis, Hauptkreis
teilt die Erde in zwei gleiche Hälften; Längenkreis oder Äquator. Deren Ebene verläuft durch den
Erdmittelpunkt. Länge 21.600 km=40.000 km.
Meridian
aerodrome reference point, Flughafenbezugspunkt
Nord- und Südpol liegen jeweils 90 Grad geogr. Breite vom Äquator entfernt.
Von diesen 23, 5 Grad entfernt die Polarkreise, weiter gemäßigte Zonen
Vom Äquator 23, 5 Grad entfernt die Wendekreise, über denen die Sonne zum 21.06.2006,
21.12.2006 scheinbar die Bewegungsrichtung ändert.
prime meridian
Null-, Anfangsmeridian, 0 Grad E/W, Greenwich-Meridian
180-Grad-Meridian E/W ist Datumsgenze
mean latitude
Längenkreise in NM auf einem Breitenkreis.
Dep = DLo * cosLat
cosLat = Cosinus geographischer Breite
Abweitung der Mittelbreite, wenn zwei Orte auf verschiednen Breiten liegen:
Dep = DLo * cosMLat
cosMLat
magnetic north, mißweisend Nord befindet sich ca. 1100 km südlich vom
geographischen Nordpol für Funknavigation, Zielflug (homing), Warteverfahren
(holding procedures), Instrumentenanflugverfahren (instrument approach
procedure)
Deviation, Ablenkung des Kompasses durch magnetische Störungen (Metallteile,
Stromkreise)
TT, TC, rwK true track, true track, rechtweisender Kurs ist rwN/TN und Flugweg über
Erdachse steht mit 66,5 Grad Neigung zur Ebene der Erdbahn (Ekliptik), 21.06 Neigung 23, 5 Grad N
zur Ekliptik, 21.12 23, 5 Grad S (Wendekreise Krebs, Steinbock)
Untere Kulmunation
sun rise, sun sink; Sonnenauf-, -untergang, bei dem der obere Rand
der Sonne mit dem sichtbaren Horizont mittlerer Meereshöhe
zusammenfällt
passiert die mittlere Sonne 60 Grad E, so ist für alle Orte auf
diesem Meridian 12.00 LMT. ~15 Grad E, Längenunterschied DLo zu
60 Grad E=45 Grad= 3h-, also 09.00 MOZ
gesetzliche Zeit, Normalzeit, MEZ, CET (central european time),
15 Grad E des Nullmeridians, d. UTC um eine Stunde voraus, während
der Sommerzeit um zwei Stunden
1 Grad Meridian = 60 NM, 1`=1 NM
Confirmity, also Form- und Winkeltreue ist gegeben, wenn der Maßstab auf dem gesamten
Kartenbereich gleichbleibend (konstant) ist, Winkel auf der Erdoberfläche, z.B. zwischen Längen- und
Breitenkreisen mit denen auf der Karte übereinstimmen, was auf der Kartendarstellung möglich ist,
ebenso wie Loxodrome und Orthodrome als gerade Linie darzustellen.
Projektionsarten:
1.
Lambert`sche Schnittkegelprojektion mit zei längentreuen Bezugsbreiten (conical
orthomorphic projection with two standard parallels, LAMBERT conformal conic projection),
desweiteren
1.b.
Projektionspunkt ist der
Mittelpunkt der Erde (gnomonic), der Berührungspunkt diametral gegenüberliegt (stereografisch), z.B.
Polarstereografie.
1.d.
Schnittkegelprojection (secant cone projection) mit Bezugsbreitenkreisen (standard parallels)
als Tangenten
1.b, 1.c Der Abstand der Breitenkreise vergrößert sich auf dieser Kartemit zunehmender
geografischer Breite, 60 Grad N/S ist er doppelt so goß wie am Äquator.
cosLat
Die Kursgleiche erscheint hier als gerade Linie.
Der Großkreis erscheint hier als polwärts gekrümmte Linie.
DER MAGNETKOMPAß (magnetic compass)
wird seit über 600 Jahren verwendet und ist Hauptinstrument der Richtungs- und Kurshaltung. Der
Fernkompaß dient mit übertragener, der Nahkompaß mit direkter Anzeige. Letzterer besitzt auf
dessen Schwimmer eine Kompaßrose und zwei parallel zueinander verlaufende magnetische
Stahlnadeln auf einem Zapfen (Pinne) gelagert. Eine Federaufhängung verhindert das Kippen des
Schwimmersum mehr als 180 Grad. Die Kompaßrose teilt sich in N, E, S, W (Himmelsrichtungen) und
3, 6, 9, 12 (*10 Grad) ein. Die Schwimmereinheit befindet sich in einem dichten Kessel, der mit einer
säurefreien Kerosinart zwecks Schwingungsdämpfung, Auflagegewicht auf Pinne verringerndem
Auftrieb und Schmierung zwischen Pinne am Drehpunkt gefüllt ist. Am hinteren Teil des Kessels
befindet sich eine Druckausgleichskammer, die bei Kontraktion der Flüssigkeit eine Blasenbildung und
bei Expansion sogar ein Bersten der Flüssigkeitskammer verhindern soll. Die Anzeige wird am
Steuerstrich abgelesen. Anhand von Justierschrauben E/W, N/S kann die Deviation durch Metallteile
kompensiert werden.
Die Erde selbst ist ein sehr starker Magnet (griech: "magnesia"), dessen Achse um 11, 5 Grad zur
Drehachse der Erde geneigt ist. Der magnetische Nordpol wandert ca. alle 960 Jahre um den
geografischen (Säkulärvariation). Die frei aufgehängte Kompaßrose richtet sich parallel zum
magnetischen, mißweisenden Meridian, den Feld-/Kraftlinien des Erdmagnetfeldes zum magnetsichen
Nordpol aus.
VAR/OM ist der Winkel zwischen geografischem Meridian (rwN/TN) und mißweisendem,
magnetschen Meridian (mwN/MN). Liegt MN östlich von TN (dargestellt als "+"), so ist die Mißweisung
östlich (east variation), so daß MH immer kleiner als TH. Deutschland liegt im Bereich west var 0-3
Grad W (dargestellt als "-"). Inklination als Winkel zwischen Magnetnadel und Horizontaler beträgt an
den magnetischen Polen 90 Grad, in unseren Breiten ca. 65 Grad.
Die Tendenz des Magnetkompasses, nach unten zu zeigen, führt zu Anzeigefehlern:
Kompaßdrehfehler (Nordfehler, nothern turn error), besonderes bei Kurven in/aus N-/S-Richtung.
Beschleunigungsfehler (acceleration error) bei Beschleunigung/Verzögerung insbesondere auf E-/W-
Kurs.
N > E, W = Kompaßanzeige zu gering, evtl. sogar anfangs in Gegenrichtung
E, W > N = Kompaßanzeige bleibt zurück, Kurve ist früher zu beenden
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