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Satellitentechnik ist ein Leitmarkt der Zukunft
Die SPD-Bundestagsfraktion setz-te ihre Reihe „Leitmärkte derZukunft“ mit „Perspektiven derdeutschen und europäischenRaumfahrt“ fort. Die von GarreltDuin geleitete AG Wirtschaft undTechnologie richtete die vonhochrangigem Fachpublikumbesuchte Veranstaltung imReichstag aus. Raumfahrt ist keinspektakuläres und wohl deshalbvon der Regierung vernachlässig-tes Thema, obwohl wirtschaftlichund technologisch von hoherBedeutung. Ein Schwerpunkt derRaumfahrt ist Entwicklung undBau von Satelliten-Systemen.
Sehr gut besuchte Fachtagung der SPD über Perspektivender deutschenundeuropäischenRaumfahrt
Frank-Walter Steinmeier rechnetscharf ab mit den so genanntenSteuersenkungen der Bundesre-gierung. Kanzlerin Merkel, CDU,und ihr Wirtschaftsminister Rös-ler, FDP, reden zwar von Entlas-tung - aber ausgerechnet das,was fünf Millionen Menschen inArbeit wirklich hilft und dringendgeklärt werden muss, bleibt eineoffene Frage: Kommt der gesetzli-che Mindestlohn oder kommt ernicht? Die Kanzlerin schlägt sichauf die Seite des wirtschaftsna-hen CDU-Flügels und düpiertdamit den ohnehin lahmen Sozi-alflügel. Die Steuerbeschlüssenennt Steinmeier „schlichtwegBetrug“. Sie sollen angeblich klei-nen und mittleren Einkommenzugute kommen. Doch die für2013 angekündigte Steuersen-kung bringt für einen Geringver-diener 1,40 Euro im Monat. Duin:„Das sind ein paar trockene Bröt-chen.“ Wer den Spitzensteuersatzerreicht, erhält 9,60 Euro im Mo-nat. Obendrein ist es eine Steuer-senkung auf Pump. Das geht auf Kosten von Investitionen. Duin:„Die Steuermaßnahme wird dasWachstum nicht mehr beeinflus-sen als ein heiserer Husten.“
Trockene Brötchen
Besser Mindestlohnstatt Mini-Steuersenkung
An die Kandare
SPD-Bundestagsfraktion: Finanzmarkt regulieren
Die Krise in Europa schwelt wei-ter. Jetzt rächt sich, dass seit demZusammenbruch von Banken vordrei Jahren in der Substanz nichtserreicht wurde, um die Realwirt-schaft zu stärken und die spekula-tiven Risiken der Finanzwirtschafteinzudämmen. Der G20-Gipfelvon Cannes hat keine greifbarenFortschritte gebracht. NichtsKonkretes, kein Aktionsplan, kei-ne Umsetzungsschritte, vor allemkein Durchbruch bei der Finanz-transaktionssteuer.Der Bundestag beriet jetzt überdie Finanzmarkt-Regulierung. DieSPD hat dafür feste Vorstellun-gen. Neben der Finanztransakti-onssteuer will sie das hochriskan-te Investmentbanking vom real-wirtschaftlichen Kreditgeschäfttrennen. Außerdem muss dercomputergestützte so genannteHochfrequenzhandel streng regu-liert werden. Garrelt Duin: „Wirfordern auch ein europaweitesVerbot von ungedeckten Leerver-käufen und von spekulativenKreditausfallversicherungen, beidenen die Erwerber der Versiche-rungsscheine gar kein Eigentumhaben, das sie versichern wol-len.“ Verboten gehört auch derspekulative Rohstoffhandel ohneBezug zum Umschlag von Waren.
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www.spdfraktion.de
Freude über eine gelungene Veranstaltung: Von links Ex-Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Telekommunikations-experte Martin Dörmann, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und wirtschaftpolitischer Sprecher Garrelt Duin.
Merkel lässt Wirtschaft ohne Kompass treiben
Herbstgutachtensagt Wachstum mit Nullvor dem Kommavoraus / SPD fordert Investitionen
Das Herbstgutachten des Sach-verständigenrates der Bundesre-gierung hält Kanzlerin Merkel undihrem Wirtschaftsminister Röslerden Spiegel vor. Sie senkten ihreWachstumsprognose auf 0,9 Pro-zent. Doch was tun Merkel undRösler? Sie schwelgen noch inhohen Tönen vom guten drittenQuartal dieses Jahres. Sie lassendie Wirtschaft ohne Kompass inraues Wasser treiben. GarreltDuin: „Das ist fahrlässige Politik“.Statt das Land sturmfest zu ma-chen, verliert sich die Regierungin Luftnummern wie eine Steuer-senkung auf Pump, die sechsMilliarden kostet und nicht ge-genfinanziert ist. Dadurch engtsie ohne Not den Spielraum fürInvestitionen ein. Diese sind drin-gend nötig, um das Land wettbe-werbsfähig zu halten und Arbeits-plätze zu sichern. Garrelt Duinfordert Merkel auf, Geld bereit zustellen für Breitband- und Ener-gienetze sowie Straßen, Schienenund Kanäle zu den Häfen.