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CDU intern November 2011

CDU intern November 2011

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Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr
Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr

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Published by: CDU Kreisverband Rems-Murr on Nov 17, 2011
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11/17/2011

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>>intern
Die Baden-Württemberg-Partei.
E 10113
Das offizielle Mitteilungsmagazindes CDU-Kreisverbandes Rems-Murr
Ausgabe 11, November 2011
 
Dr. Joachim Pfeiffer MdB
„Wir sind FÜR Stuttgart 21und sagen deshalb NEINzum Kündigungsgesetz“
 Jetzt geht es um Alles oderNichts. Entweder wirft das Land1,5 Milliarden Euro für nichts zumFens-ter hinaus oder es zahltrund 800 Millionen Euro für dasZukunftsprojekt S21. Daher giltes, die Bürgerinnen und Bürgerzu motivieren, am 27. Novemberan der Volksabstimmung teilzu-nehmen und FÜR die Zukunft un-seres Landes mit „NEIN“ zu stim-men. Denn wer mit „NEIN“stimmt, ist gegen die Kündigungund FÜR den Weiterbau desBahnprojekts. Ein Quorum vonmindestens einem Drittel Nein-Stimmen reicht uns nicht. Wir wollen eine Mehrheit für Stuttgart 21und eine Mehrheit von „Nein“-Stimmen!Bis jetzt haben die Grünen und vor allem der Verkehrs-Verhinde-rungsminister Hermann alles daran gesetzt, Stuttgart 21 zu stoppen.Der Schlichterspruch und der positive Stresstest wurden schlichtwegignoriert. Die Volksabstimmung ist die letzte Aktion der Grünen.Denn die Bürgerinnen und Bürger lassen sich nicht von deren Lug undTrug blenden. Sie wissen, worum es eigentlich geht: Die Zukunft unse-res Landes! Wir müssen deshalb den Grünen endlich den Garaus ma-chen!
>>> Aus dem Kreisverband 
KREIS
TEIL
 
Rems-Murr 11/2011 >>> Seite 2
Das bringt Stuttgart 21den Menschen und der Region:
1.Mit dem Bahnknoten Stuttgart und der Neubaustreckenach Ulm wird das Reisen durch Europa komfortabler undschneller. Baden-Württemberg wird zentraler Knotenpunktim europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz und rückt inEuropas Mitte.2.Großer Gewinner ist der Regionalverkehr: Fern- und Regio-nalverkehr werden durch den neuen Schienenring in Stutt-gart schneller und besser aufeinander abgestimmt. DieFahrgäste profitieren von kürzeren Reisezeiten und mehrDirektverbindungen.3.Wissenschaftler haben errechnet, dass durch den Umbaudes Bahnknotens Stuttgart rund 18 Millionen Pkw-Fahrtenmit 350 Millionen Kilometern pro Jahr von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Das erspart der Umwelt jähr-lich rund 70.000 Tonnen Kohlendioxid.4.Die heute mit Gleisen belegten Flächen werden als Baulandoptimal genutzt, um der Nachfrage nach Wohnraum ge-recht zu werden. Damit können Flächen auf der „grünenWiese“ geschont werden.5.Das neue Europaviertel schließt direkt an den Schlossgar-ten an. Die Stadt schafft Lebensraum in bester Lage, zumWohnen und Arbeiten für mehr als 35.000 Menschen.6.Mit Stuttgart 21 entstehen Parkflächen in der Größe vonrund 20 Fußballfeldern, die für bessere Luft sorgen. DieGrünanlagen mit ihren neu gepflanzten Bäumen werdenzusätzlich Kohlendioxid binden.7.Der Umbau des Bahnknotens und die Investitionen in diestädtebauliche Entwicklung bringen die Bauwirtschaft inSchwung und schaffen rund 4000 neue Arbeitsplätze.Durch das Bahnprojekt werden Stadt, Region und Land Teilder wirtschaftlichen Entwicklungsachse im Herzen Europas.Der Wirtschaftsstandort wird in seiner Zentralität aufgewer-tet. Die verbesserte Verkehrsanbindung innerhalb Europasführt zu wirtschaftlichem Wachstum. Das investierte Geldwird langfristig hohe Zinsen abwerfen: für die Zukunft vonStadt, Region und Land sowie für die kommenden Generatio-nen. Daher stimme ich am 27. November beim Volksentscheidmit „NEIN“ - für den Weiterbau von Stuttgart 21 und die Zu-kunft unserer Region!Dr. Joachim PfeifferMdB und Kreisvorsitzender
 
Dr. Joachim Pfeiffer MdB
Bürgerversicherung ist nurein Potemkinsches Dorf und löst keine Probleme
Rems-Murr 11/2011 >>> Seite 3
Arbeitnehmer entlasten und dafürUnternehmen und Steuerzahler zurKasse bitten. Auch für die privaten Krankenversicherung (PKV) solles Adieu heißen - so sieht es der Leitantrag zur Gesundheitspolitikder SPD vor, den sie beim Gesundheitskongresses am 17.10.2011vorstellte. Dieses Konzept ist per se nicht wirklich neu und auchnicht wirklich ausgereift. Nach den Plänen der SPD soll die Kran-kenversicherung in Deutschland zu einer „Bürgerversicherung“umgebaut werden - zumindest verspricht dies der Name. Was da-hinter steckt, sind allerdings:ausnahmslose Zwangsmitgliedschaft,mehr staatliche Bevormundung,beschränkter Leistungskatalog für alle,weniger Selbstbestimmung undweniger Wettbewerb.Keine Lösung bietet die „Bürgerversicherung“ der SPD dagegenfür die eigentlichen Herausforderungen: die Sicherung einer gu-ten medizinischen Versorgung und die Bewältigung der steigen-den Kosten (bedingt durch den medizinischen Fortschritt und diealternde Gesellschaft). Stattdessen erhöht sie die Beiträge undBelastungen.
Warum die Bürgerversicherung nicht funktioniert:
1.Die Bürgerversicherung kann das Versprechen nicht halten, alleBürgerinnen und Bürger in die gesetzliche Krankenversiche-rung einzubeziehen. Dies wirft einerseits verfassungsrechtlicheProbleme auf, da das Grundgesetzkeine Eingriffe in bestehende privateVersicherungsverhältnisse zulässt. Anderer-seits bedarf es umfangreicher Übergangsreglungen, da privateVersicherungen nicht von heute auf morgen abgeschafft wer-den können. Die Mehrkosten über Jahrzehnte hinweg tragenwiederum die Steuerzahler.2.Die SPD fordert, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer künftigdie gleiche Summe in die Krankenversicherung einzahlen. Dasbringt keine unmittelbare Entlastung, sondern führt zu einerUmverteilung der Belastungen. Die dafür geplante Abschaf-fung der Bemessungsgrenze für den Arbeitgeberanteil geht auf Kosten von qualifizierten, innovativen Arbeitsplätzen. Das ver-nichtet Arbeitsplätze und bremst die künftige Lohnentwick-lung, da die Kosten für den Arbeitgeber enorm steigen.3.Die Bürgerversicherung soll Jahr für Jahr Staatszuschüsse vonmehr als 15 Milliarden Euro erhalten. Das belastet den Steuer-zahler um das Sechsfache im Vergleich zu heute! Zudem erhöhteine zunehmend steuerfinanzierte Bürgerversicherung denEinfluss des Staates - damit droht eine Gesundheitsvorsorgenach Kassenlage.Das zeigt: Der Weg in die Einheitskasse und ein staatlich zentra-listisches Gesundheitssystem gehen in die falsche Richtung. Nurder Wettbewerb der Krankenversicherungen gewährleistet Viel-falt, Effizienz und Qualität der Versorgung. Dafür setzt sich diechristlich-liberale Koalition ein. <<<
>>> Aus dem Kreisverband 
Liebe Freundinnenund Freunde,
die Volksabstimmung am 27. Novemberzu Stuttgart 21 wird uns die nächsten Wo-chen begleiten. Wie wir sicher fast alle,setze ich mich ausdrücklich für Stuttgart 21ein und muss daher, etwas irritierend, beider Abstimmung mit „Nein“ stimmen. Ichbin ziemlich sicher, dass wir von der Unionnicht allein so abstimmen, sondern diegroße Mehrheit der Baden-Württember-ger ebenso denkt und votiert.Zu deutlich sind in den letzten Monatendie Alternativen geworden: Entweder wirinvestieren rd. 800 Mio. Euro Landesanteilin ein Jahrhundertprojekt, ermöglichenunserer Landeshauptstadt eine Riesen-chance für Verkehr, Wirtschaft und Stadt-entwicklung - und bekommen den Rest derInvestitionskosten vom Bund und derBahn. Oder wir lehnen diese Mittel ab, ha-ben im Endeffekt nichts in der Hand außereinem überalterten und sanierungsbedürf-tigen Kopfbahnhof - und zahlen dafür auchnoch bis zu 1,5 Milliarden Euro Strafe. Manmuss kein Schwabe sein, um zu erkennen,was hier vernünftig ist.Zwei Sorgen treiben mich in diesem Zu-sammenhang aber noch um: Zum einenfürchte ich ernsthaft, dass die Grünen inBaden-Württemberg ihr gefährliches Spielmit Halb- und Unwahrheiten bis zur Ab-stimmung fortsetzen werden. Trotz desklaren Schlichterspruchs von Heiner Geiß-ler, trotz des bestandenen Stresstests ha-ben die Grünen keine Hemmungen, dieBürger zu verunsichern und Äpfel und Bir-nen munter in einen Topf zu werfen. Daskomplette Neubauprojekt steht z.B. gera-de nicht in Konkurrenz zu anderen Bahn-projekten, sondern ist geradezu die Vor-aussetzung für bessere Verbindungen imSüdwesten.Zum anderen habe ich ernste Problemedamit, die Haltung der Sozialdemokratennachzuvollziehen. Das ganze Herumgeeie-re erinnert mich stark an ein Zitat von KarlValentin: „Mögen hätt’ ich schon wollen,aber dürfen hab ich mich nicht getraut.“Die SPD istmehrheitlichfür Stuttgart21, darf dasaber nicht lautsagen, um den Koalitionspartner nicht zuverärgern. Erst recht darf man sich nicht ineinem breitem gesellschaftlichen Bündnisfür die eigene Überzeugung beteiligen,das hat der Ministerpräsident verboten.Für dessen Partei, die Grünen, gilt dasselbstverständlich nicht, die kämpfen in ei-nem Bündnis mit der Linkspartei, demDGB, Umweltverbänden und dem Stutt-garter Aktionsbündnis munter gegen das Jahrhundertprojekt. Die CDU wird sich anvielen lokalen Bündnissen für Stuttgart 21beteiligen und ich kann die SPD nur ein-dringlich auffordern, sich dem Diktat derGrünen nicht zu unterwerfen, sondern fürdie eigenen, richtigen Überzeugungenauch zu kämpfen!
Norbert Barthle MdB
Zur Volksabstimmung zu Stuttgart 21:
Die Gegner müssen bei der Wahrheit bleiben!
Auf den
PUNKT
gebracht
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