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An das Mehrheitsbündnis im Rat der StadtBramsche,CDU BramscheBündnis 90/Die Grünen BramscheFDP-Ballmann-Fraktion- um einen Tag versetzt
 Redaktion der Bramscher Nachrichten
Geschäftsstelle:
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Arbeitsgemeinschaft Bramsche
Juso-AG Bramsche, A. Dohe, Jägerstraße 24, 49565 Bramsche
Bramsche, den 12. November 2011
Unklarheiten bei der neuen Mehrheit für Bramsche
Sehr geehrte Ratsfrauen und -herren der Stadt Bramsche,die Juso-Arbeitsgemeinschaft Bramsche wünscht Ihnen für die neueLegislaturperiode viel Erfolg im Hinblick auf ihre politische Arbeit und gutesGelingen zum Wohl der Stadt Bramsche. Allerdings stehen für uns Jusos nochoffene Fragen im Raum.Natürlich hat es jeden erfreut, dass Sie dazu bereit sind, den
Bau einer Diskothek
 in Bramsche zulassen zu wollen, und Sie dazu schon propagiert haben, eineFläche ausweisen zu wollen. Viele Bürger, insbesondere die Bramscher Jugend,möchten jetzt natürlich wissen, bis wann die neue Diskothek erbaut ist, und wersie erbaut.Da Sie der SPD-Stadtratsfraktion im Wahlkampf zumindest passiv meistvorgeworfen haben, dass sie sich gegen einen Neubau einer Diskothek inBramsche wehre, hoffen und begrüßen wir zutiefst, dass sie zu diesem ThemaWort halten werden.Ein weiteres, wichtiges Thema innerhalb unserer Stadt sind die Schulden. In denletzten Jahren haben Sie der SPD-Fraktion jährlich vorgeworfen, dass Bramsche
„über seine Verhältnisse“ l
ebe, und die Schulden mittlerweile höher seien als derFernsehturm in Lappenstuhl. Was wollen Sie nun konkret dagegen tun?Nachdem Sie in den letzten Wochen und Monaten sowie der vergangenenRatssitzung gesagt haben, dass die
Haushaltskonsolidierung
 
das „oberste Ziel“
sei, fragen wir uns, und nicht nur wir, wie das gehen soll. Wenn Sie anStadtmarketing, Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen sparen wollen, schönund gut
das wird aber keine Million ausmachen. Auf der anderen Seite wollen
 
 
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Sie, so zumindest Herr Beinke von den Freien Demokraten, den ÖPNV und denNachtbus ausbauen. Das kostet deutlich mehr. Auch noch die zehnprozentigeHaushaltssperre für die Ortsräte aufzuheben, spricht dem Ganzen doch etwasentgegen.Die Aufgaben, die die CDU-FDP regierte Landes- und Bundesregierung derkommunalen Verwaltung weitergibt, müssen erfüllt werden. Sie können nichteinfach sagen, dass wir das nicht machen; das geht nicht. Sagen Sie das lieberIhren Parteikollegen!Bitte zeigen Sie uns einen konkreten Weg auf, wie Sie nicht nur keineNeuschulden machen, sondern auch alte Schulden abbauen wollen. Dann werdenwir Sie nach Leibeskräften unterstützen, denn das wird zum jetzigen undzukünftigen Wohl Bramsches sein
dank des neuen Bündnisses für Bramsche.Wir Jusos Bramsche stehen geschlossen hinter Ihnen, wenn es darum geht, den
Schuldenabbau
in Bramsche vorantreiben zu wollen. Allerdings nicht unter derVoraussetzung, dass u.a. Museum und Bücherei geschlossen und Arbeitnehmersomit entlassen werden sollen, oder dass Jugendtreffs und Jugendarbeit darunterleiden.Bramsche mit Griechenland zu vergleichen, war übrigens selbst für Sie etwas zulächerlich.Nach Meinung der Bramscher Jusos wäre das
Industriegebiet Engter
ein wichtigerSchritt gewesen um die Haushaltskonsolidierung voranzutreiben. DasIndustriegebiet hätte für mehr Steuereinnahmen und Arbeitsplätze gesorgt unddie wirtschaftliche Entwicklung in Bramsche vorangetrieben.Aber in diesem Punkt hat die Bramscher CDU aus populistischen Gründen eineKehrtwende vollzogen und lehnt nun das Industriegebiet ab, welches sie in derVergangenheit unterstützt hat.So hat die CDU gleich zu Beginn der Wahlperiode ihre politische Glaubwürdigkeitverloren.Allerdings wollen Sie ja nun, Werner Ballmann von der UWG voran, einGewerbegebiet ausweisen, für das sogar Sonderregelungen getroffen werdenkönnen, zum Beispiel eine Erlaubnis von Nachtschicht. Nur: Ein Gewerbegebietmit Nachtschicht, ist das nicht ein Industriegebiet? Gewerbegebiete stellen dochinsofern den Unterschied dar, dass dort laut Baunutzungsverordnung nicht nachtsund am Wochenende gearbeitet wird.Nun ja, davon abgesehen, Gewerbe- oder Industriegebiet hin oder her, die LKWswerden bedingt durch beides so oder so durch Engter rollen. Hat WernerBallmann nicht gerade dagegen gekämpft? Herr Ballmann, überall, wo sichgrößere Betriebe und Gebiete ansiedeln, ist auch mit Verkehr zu rechnen...

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