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Ökologie

Ökologie

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09/16/2009

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Begriffe der Ökologie
Ökologie
:
Teilgebiet der Biologie, welches sich mit den Wechselbeziehungen der Organismen  untereinander und mit ihrer abiotischenUmwelt beschäftig
Umwelt
: Gesamtheit aller auf die Natur einwirkenden Einflüsse sowie die Gesamtheit aller ökologischen Faktoren, die auf eineArteinwirken
Biozynose
: Lebensgemeinschaft von Organismen vieler Arten, die ähnlichen Anspruch an denLebensraum stellen, in vielfältiger Beziehung stehen und sich gegenseitig beeinflussen
Biotop:
räumlich abgrenzbare kleine Einheit von einer bestimmten Mindestgröße, wobeidessenabiotische Faktorenmaßgeblich und prägend sind
Ökosystem:
Einheit der Organismen einer Boizynose und der Umweltfaktoren desdazugehörigen Biotops. Zwischen den Organismen und den Umweltfaktoren bestehenmannigfaltige Wechselbeziehungen.
Biospäre
: Gesamtheit der vom Leben besiedelten Teil der Erde
Umweltfaktoren:
allgemein ein Element der Umwelt, welches wiederum mit anderenElementen desselben wechselwirkt. Umwelteinfluss auf einen Organismus, der entweder fördernd oder schädigend wirkt.
Population:
Gruppe von Individuen einer Art (Tiere und Pflanzen), die zur gleichen Zeit amselben Ort leben und sich miteinander fortpflanzen können
Art:
Gruppen gleicher oder ähnlicher Lebewesen, die Teile einer Gattung und die sich freikreuzen
Physiologische Potenz
: Fähigkeit vonOrganismen,Schwankungen vonUmweltfaktoren ohne Konkurrenz durch andere Organismen zu ertragen
Ökologische Potenz:
Fähigkeit einesLebewesens, Schwankungen vonUmweltfaktorenbei gleichzeitiger Einwirkung vonKonkurrenzinnerhalb desToleranzbereicheszu ertragen/ gedeihen/ fortpflanzen
Toleranzbereich
:SpanneeinesUmweltfaktors, innerhalb der einLebewesenall seine Lebensprozesseaufrecht erhalten kann.
Minimum:
lokal kleinsten Wert einer Funktion
Optimum:
Höchster y-Wert im Toleranzbereich
Maximum
: lokal größter Wert einer Funktion
Präferendum:
Bereich eines bestimmtenUmweltfaktors,der für die Lebensvorgänge bestimmter Organismenbesonders geeignet ist
 
Pessimum
: Grenzwert (Minimum oder Maximum) einesToleranzbereichseiner biologischenArt,innerhalb dem der jeweilige Organismus existieren kann, aber aufgrund der Konkurrenzschwäche nicht auf Dauer überlebensfähig ist
Eurök 
: größter Toleranzbereich gegenüber 1 Umweltfaktor 
Stenök 
: engster Toleranzbereich gegenüber 1 Umweltfaktor 
Poikilotherm
: wechselwarm
Homoiotherm
: gleichwarm
Winterruhe
: Energiesparmodus ohne nennenswerte Körpertemperaturherabsetzung (Bär,Dachs)
Winterschlaf 
: hormonell gesteuerte Körpertemperaturherabsetzung auf Umgebungstemperatur (Kälteweckreiz)
Kaltstenotherm
: enger T.bereich bei kalten Temperaturen (0-10°C) (Forelle, Krill)
Warmstenotherm
: enger T.bereich bei warmen Temperaturen (>20°C) (Piranha)
Eurytherm
: weiter T.bereich bei Temperaturschwankungen (Karpfen, Hecht)
Innere Uhr/ Tag-Nacht-Rhythmik/ Vogeluhr
: durch Außenreize synchronisiertehormongesteuerte Rhythmik 
Saisondimorphismus:
Auftreten von mindestens zwei Generationen einer Artinnerhalb einesJahres in verschiedenen Jahreszeiten, die sich in ihrer Erscheinungsform deutlich voneinander unterscheiden (Landkärtchen- Schmetterling)
Bergmannsche Regel:
Individuen einer Art oder nahe verwandter Arten sind in kaltenGebieten größer als in warmen (Körpermasse: Oberfläche) (Pinguine)
Allensche Regel:
bei verwandten Arten gleichwarmen Tiere sind Körperanhänge wie Ohrenoder Schwänze in kalten Klimazonen kürzer als in warmen(Polarfuchs-Rotfuchs)
Poikilohydre
: wechselfeucht
Homoiohydre
: eigenfeucht
Osmoregulation
: (isoosmotisch, hyperosmotisch, hypoosmotisch)hormonellgesteuerteKontrolle desWasser - undSalzhaushaltesim jeweiligenOrganismus.
Hydrophyten
: Wasserpflanzen
Xerophyten
: Trockenpflanzen
Hygrophyten
: Feuchtpflanzen
Mesophyten
: Mittelfeuchtpflanzen (Mischfarn)
 
Minimumgesetz
: begrenzender Faktor 
Wirkungsgefüge
: alle Faktoren (Einheit) , die die Vitalität des Organismus beeinflussen. EinFaktor verändert den Nächsten (Wasser <--> Wärme)
Introspezifische Konkurrenz/ Wechselbeziehungen
: Konkurrenz innerhalb einer Art(sexuell, Verbände, Signalstoffe, Insektenstaaten, Recourcen)
Interspezifische Konkurrenz/ Wechselbeziehungen
: Konkurrenz verschiedener Arten
Konkurrenzausschluss
: zweiArtenkönnen nicht gleichzeitig die identischeökologische  Nischebesetzen
Konkurrenzverminderung:
konkurrenzschwächere Art weicht zur Sicherung der Fortpflanzungsmöglichkeiten (z.B. Ort, Zeit) aus
Parasitismus:
Wechselbeziehungen zwischen Parasit und Wirt. Wirt meist geschädigt- seltengetötet. Parasiten entziehen dem Wirt Stoffe, geben Gifte ab und zerstören Gewebe
Wirtspezifität
: Parasit ist von bestimmtem Wirt abhängig
Temporär/ permanent/ periodisch
: meist einmalig/ dauerhaft/ mehrmals
Symbiose
: Zusammenleben artverschiedener Organismen bei ca. gleichwertigem Nutzen
Allianz:
Symbiose ohne lebenswichtige Bedeutung für beide Partner 
Mutualismus
: lockere Symbiose/ Beziehung in der Regel nur für einen Partner lebensnotwenig
Kommensialismus/ Nutznießertum
: ein Partner zieht Vorteil aus der interspezifischenBeziehung
Mykorrhizen
: Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln höherer Pflanzen
Mimese
: Nachahmungstracht
Mimikry
: Scheinwarntracht
Koevolution
: Verhalten Räuber- Beute immer aufeinander abgestimmt
Episitismu
s: Räuberertum
Volterra Gesetze
: periodische Populationsschwankungen, Konstanz der Mittelwerte,schnelleres Wachstum der Beutepopulation
Insektenstaat
: Tiergmeinschaft der selben Art, die ihr Leben durch Arbeitsteilung bedingen

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