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Die Kiptschak Die Oghusen Murad Adji 2002

Die Kiptschak Die Oghusen Murad Adji 2002

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Die Kiptschak, die Oghusen. Das Mittelalter des Turkvolkes und der Großen Steppe.
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English vol 1&2 http://www.scribd.com/doc/76966633/ http://www.scribd.com/doc/76967164/
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05/19/2013

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Die Kiptschak, die Oghusen
 Das Mittelalter des Turkvolkes und der Großen Steppe Ein Buch für Schulkinder und ihre Eltern
Murad Adzhi
Moskau, 2002
 Das ist der zweite Band des Buches über das Turkvolk: über seinen Werdegang im Altai und die Ausbreitung über den euroasischen Kontinent. Bildhafte Schilderungenund Sagen künden von wenig bekannten Ereignissen in der Weltgeschichte der Menschheit, vom Leben und Wirken des Turkvolkes im Mittelalter, über seine Niederlagen, Errungenschaften und Siege.Solche Bücher hat es bisher nicht gegeben.
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Die Kiptschak, die Oghusen
 
Table of Contents
Einleitung..............................................................................................................................................3Europa und das Turkvolk......................................................................................................................6Altrömische Sitten...............................................................................................................................10„Kathylik“ bedeutet „Verbündeter“....................................................................................................13Die neuen Römer.................................................................................................................................17Europa nach Attila...............................................................................................................................20Der Nahe Osten und das Turkvolk......................................................................................................23Das „Räuberkonzil“ und andere Konzile...........................................................................................28Papst Gregor der Große......................................................................................................................31Die turkischen Katholiken...................................................................................................................36Die angelsächsischen Feldzüge...........................................................................................................40Die englischen Kiptschak....................................................................................................................43Der Islam.............................................................................................................................................47Zeichen des Islams..............................................................................................................................55Sultan Mahmud...................................................................................................................................59Das turkische Kalifat...........................................................................................................................63Am Vorabend großer Veränderungen.................................................................................................67Unstimmigkeiten.................................................................................................................................72Die neuen Europäer.............................................................................................................................74Die Kreuzzüge.....................................................................................................................................80Die Gentry und die Ritterschaft...........................................................................................................86Die Seldschuken..................................................................................................................................92Dschingis Khan...................................................................................................................................95Die Sulde-Fahne des „himmlischen Glückes“..................................................................................101Ein Joch, das es nicht gab..................................................................................................................104Die Inquisition...................................................................................................................................109Dschingis Khans Nachkommen........................................................................................................114Verzeichnis der Illustrationen und Kommentar................................................................................118
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Die Kiptschak, die Oghusen
 
 Einleitung 
Im Leben eines jeden Volkes
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kommt es, ebenso wie im Leben jedes Menschen, zuEreignissen. Sie sind zahlreich. Eigentlich ist das Leben eben eine unendliche Kette vonEreignissen. Die einen sind unmerklich, alltäglich, andere dagegen toben wie ein Orkan undfegen alles hinweg. Der Zusammenbruch des Alten bedeutete schon immer das Aufkommenvon Neuem. Die Epochen in der Geschichte der Menschheit begannen und endeten immer mitEreignissen, die die Welt erschütterten.Ein verheerender Orkan war die Große Völkerwanderung vom 2. – 5. Jahrhundert, die dasLeben auf dem eurasischen Kontinent bis zur Unkenntlichkeit veränderte. Nach ihr trat diealtertümliche bzw. antike Welt in die Epoche des Mittelalters.Die Große Völkerwanderung begann im Alten Altai, und das still und alltäglich. Dabei sollte siesich auf das ganze gigantische Eurasien auswirken. Damals zogen die turkischen Reiter in jede Richtung, von Zentralasien aus erreichten sie die Küste des Pazifischen, des Indischenund des Atlantischen Ozeans. Sie legten tausende Kilometer zurück und besiedelten riesige,früher beinahe menschenleere Räume. Es fand sich in der Welt keine Kraft, die diesemlebendigen Strom, welcher sich aus dem Altai ergoss, hätte standhalten, hätte ihn zumStehen bringen können. Alle Armeen, denen die Reiter begegneten, unterlagen ihnen.Ein gewaltiges Ereignis. Die antike Welt wurde von den Hufen der Reitertruppen zertreten.Diese Reiter zerstörten das Alte, um den Menschen ein neues Leben zu bringen.Die Große Völkerwanderung ist ein einzigartiges Phänomen. Ihr kann in derMenschheitsgeschichte nichts an die Seite gestellt werden, weder früher noch später. DieSiege Alexanders von Mazedonien, der römischen Kaiser und selbst des berühmten DschingisKhan verblassen daneben und wirken viel zu gewöhnlich.Die Große Wanderung entstand natürlich nicht plötzlich, nicht über Nacht. SiebenJahrhunderte lang sammelte das Turkvolk seine Kräfte und bereitete sich geduldig darauf vor,indem es eine Kultur schuf, die nach der antiken Kultur die Welt vorwärtsbrachte.Hier gab es nichts Zufälliges, so etwas war ausgeschlossen. Die Völker akzeptiertenwiderstandslos die neue Kultur, die des Mittelalters. Warum? Was zeichnete diese Kultur aus,warum fühlten sich die Menschen von ihr angezogen?In erster Linie war das der Glaube an den Gott des Himmels, an Tengri, der das Turkvolk beschützte. Der Glaube an Einen Gott war etwas absolut Neues im Leben der Menschheit. DieMenschen der antiken Welt, wie übrigens auch die der Urgesellschaft, kannten ihn nicht, siewaren Heiden. Jene Epochen standen im Zeichen der Vielgötterei und des Heidentums.
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Mangels authentischer Quellen sowie wegen der unterschiedlichen Schreibweise in verschiedeneneuropäischen Sprachen wurden viele turkische und arabische Eigen- und Ortsnamen transliteriert.
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Die Kiptschak, die Oghusen

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