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Kirche Und Kaisertum

Kirche Und Kaisertum

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01/03/2012

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Papsttum und Kaisertum sind vielfach verwoben
Papst krönte fränkischen König zum Kaiser (Universalherrn) Kaiser bot dem Papst und der Kirche SchutzBalance von Macht und Einflussnahme gefährdet, wenn sich eine der beidenParteien zu sehr in den Bereich der anderen einmischte
Papsttum verfällt - Kaiser reformieren
Wende 9. auf 10. Jh.: Verfall des Papsttums, dauerte mit Ausnahmen bis 970,erschütternde Tiefpunkte, päpstl. Autorität geht verloren, Kaiser bemühtensich um Reform des Papsttums (erhoben Männer ihrer Vernunft zum Papsttum)
 
Kaiser fühlten sich den Päpsten moralisch überlegen
D
ie
D
iener zweier Herren
 Könige und Kaiser bedienten sich in ihren Reichen der Bischöfe und ÄbteDiese unterstützen politische Vorstellungen des Königs als Lehensmänner undführten geistliche und weltliche Aufsicht (
Reichskirchensystem
)
Eigenkirchenrecht:
König hielt sich für berechtigt, in seinen gestifteten Kirchenund Klöstern Bischöfe, Äbte und Priester seiner Wahl einzusetzenReichsbischöfe u. Reichsäbte mussten dem Papst u. dem König dienen-
 
Bischöfe und Äbte folgten König, weil sie ihm ihr Amt verdankten und ermehr Macht hatte
 
Papsttum verliert an Bedeutung, päpstl. Einfluss bis Mitte 11. Jh. Fastausschließlich in Rom
 
Durch
L
aieninvestitur
(Einsetzung von Klerikern durch die Könige = Laien)wurden öfters deren Günstlinge zu Bischöfen/Äbten geweiht, nutztenKlostergut und bischöfl. Stellung für private Zwecke u. führten oftmalsweltliches Leben
Simonie
: Geistl. Ämter oft nur gegen Geldzahlungen vergeben
D
ie Reformpartei setzt sich durch
Widerstand gegen die Eingriffe der Laien in kirchl. Angelegenheiten unterstütztdurch Reformen von Cluny, Zölibat und Zucht in Klöstern umgesetzt
 
Reformpartei in der Kirche -> Schmälerung des Einflussbereiches desKaisers
D
er Investiturstreit
Papst Gregor VII. (1073-1085) Hauptvertreter der Reformpartei, Leitsätzedictatus papae gegen Einmischung des deutschen Königs (Heinrich IV: 1056-1106) in kirchl. AngelegenheitenNur röm. Papst darf Titel Papst in der Weltkirche führen. Papst darf Bischöfeabsetzen und einsetzen. Papst kann Kaiser absetzen. Was Papst sagt, darf nichtin Frage gestellt werden. Er darf Urteil anderer verwerfen. Niemand darf PapstrichtenMit 27 Leitsätze wollte er Kaiser Vorrangstellung nehmenHeinrich IV. befürchtet Zusammenbruch seiner Macht -> Gegenangriff: erklärtePapst für abgesetztPapst antworte mit GebetInvestiturstreit zwischen König und Papst voll entbrannt, Fürsten und Bischöfefielen vom König ab, mehrere Verhandlungen, Papst nahm König nach 3 TagenBuße vor der Burg von Canossa (1077) wieder in der Kirche auf; Kampf nicht zuEnde
 
Mörderische Kriege, Kämpfe nach dem Tod der beiden Hauptgegnerweitergeführt, wechselnde ErfolgeWormser Konkordat (1122): Ausgleich: Wahl der Bischöfe sollte in Gegenwartdes Königs oder seines Stellvertreters erfolgen, dieser führt Bischöfe ins Amtund Weihe einMit Ende des Streits war Kampf um Vorherrschaft nicht entschieden ->Grundlage für Aufstieg der Kirche geschaffen
D
as Papsttum beansprucht die Vorherrschaft
Papst Innozenz III. (1198-1216) erhob Anspruch der Kirche auf VorherrschaftStellvertreter Christi auf Erden (nicht nur Petrus), Anspruch: oberster Richterüber jeden Bischof u. weltlichen HerrscherKirche u. weltliche Macht nach dieser Auffassung nicht getrennt  im PapsttumverbundenGleiche Vorstellung des Kaisers
 
Papst wollte einen möglichst gefügigen Herrscher auf dem KaiserthronUnterstützte im Kampf um Nachfolge Heinrich VI. Otto IV. aus dem Geschlechtder Welfen
D
er Kaiser beansprucht die Vorherrschaft
Friedrich II. durchgesetzt (1214)Nachfolger von Innozenz III. befürchteten Bedrängnis des PapsttumsVersuchten ihn durch Exkommunikation zu schwächen, setzten ihn ab (1245)Kaiser konnte sich behaupten  Papst musste unter Schutz des franz. Königs1250: Kaiser stirbt überraschend  Jubel beim Papsthof 

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