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" Die Krise der Arbeitsgesellschaft in Interviews mit Adoleszenten. Welche Auswirkungen hätte ein bedingungsloses Grundeinkommen auf ihr Leben?"
Der Aufsatz geht - anlässlich eines dem Reformvorschlag des bedingungslosen Grundeinkommens gewidmeten Workshops an der Universität Frankfurt/M. im Jahr 2006 - exemplarisch, an drei ausgewählten Fällen den Fragen nach, inwiefern sich die „Krise der Arbeitsgesellschaft“ in Interviews mit Adoleszenten der heutigen Jugendgeneration abbildet und welche Auswirkungen ein bedingungsloses Grundeinkommen aller Wahrscheinlichkeit nach auf ihr jeweiliges Leben konkret hätte. Zu diesem Zweck wird jeweils zunächst die nach der Methodologie der Objektiven Hermeneutik durchgeführte Fallrekonstruktion skizziert und dann auf dieser Grundlage gefragt, wie der bzw. die jeweilige Jugendliche voraussichtlich reagieren würde, wenn er bzw. sie dauerhaft keine Arbeit fände, und welche Folgen es je konkret für sein bzw. ihr Leben hätte, wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe.
Die Forschungsergebnisse, die in diesen Aufsatz eingeflossen sind, sind aus einem von Ulrich Oevermann an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel“ geleiteten soziologischen Forschungsprojekts, in dem die Autoren gearbeitet haben, hervorgegangen, das auf der Basis nichtstandardisiert geführter Einzel- und Gruppeninterviews mit Adoleszenten untersucht, wie sich in deren praktischer Bewältigung der Adoleszenzkrise Erfahrung bzw. Wissen konstituiert und wie an diesem privilegierten Ort der Entstehung des Neuen gesellschaftliche Transformationsprozesse in Gang kommen.
Bei dem Text handelt es sich um eine Vorabversion eines Textes, der in einem von Manuel Franzmann herausgegebenen Sammelband zum Grundeinkommen erscheinen soll.
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