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Grenzschutz mit Satellitenüberwachung - ww_heise_de

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Published by Mind-Control-Victim
Grenzschutz mit Satellitenüberwachung - ww_heise_de
Matthias Monroy 10.12.2011
Nach dem Ausbau von EU-Kapazitäten zur Satellitenaufklärung steht in Deutschland die Suche auch nach polizeilichen Anwendungen im Vordergrund
Grenzschutz mit Satellitenüberwachung - ww_heise_de
Matthias Monroy 10.12.2011
Nach dem Ausbau von EU-Kapazitäten zur Satellitenaufklärung steht in Deutschland die Suche auch nach polizeilichen Anwendungen im Vordergrund

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Published by: Mind-Control-Victim on Jan 22, 2012
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Grenzschutz mit Satellitenüberwachung
Matthias Monroy 
10.12.2011
Nach dem Ausbau von EU-Kapazitäten zur Satellitenaufklärung steht inDeutschland die Suche auch nach polizeilichen Anwendungen im Vordergrund
Seit 1998 errichtet die Europäische Union ein Aufklärungssystem, dasauf insgesamt fünf eigenen Satelliten basiert. Die unter dem NamenGlobal Monitoring of Environment and Security (GMES) firmierendePlattform soll die bereits existierende Satellitenaufklärung einiger Mitgliedsstaaten umein eigenesEU-System er gänzen.Neben der  Bundeswehr gehör en das Bundeskriminalamtund dieBundespolizei zur  "Nutzerfamilie". Deutschland hilft beim Aufbau eines ähnlichen Systemsin Saudi-Arabien.
GMES besteht aus den vier Hauptkomponenten Erdbeobachtung aus dem All,hierzu notwendige Kapazitäten amBoden,Verarbeitungder Informationen und Bereitstellung von Diensten f ür öff entliche und private Anwender (EU auf dem Weg zur "maßgebenden Weltraummacht"). Bereits vorhandeneAufklärungskapazitäten Italiens, Deutschlands, Spaniens oder Frankreichswerden ebenso wie der EU-Navigationsdienst Galileo integriert. Auch Bilder vonkommerziellen Satelliten oder durch Google bereitgestellte Geodaten werdengenutzt.Die sicherheitstechnische Nutzung von GMES wird über Forschungsprogrammeeingefädelt, die über Mittel des 7. Rahmenprogramms der EU finanziert werden.Unter den in GMES involvierten deutschen Unternehmen sticht der EADS-Ableger Astriumhervor, während ansonsten Tochterfirmen des italienischenVersager, Unterschichten,Spießbürger 
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Testreihe bei G8- und NATO-Gipfel
Wichtigster weiterer deutscher Akteur innerhalb von GMES ist das DeutscheZentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das sich als eingetragener Vereinorganisiert. Das DLR agiert im Auftrag der Bundesregierung und betreibt zur Auswertung der Satellitenaufklärung dasDeutscheFernerkundungsdatenzentrum(DFD) im bayerischen Oberpfaffenhofen(Kartierungen, Datenempfang) und in Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern(Datenempfang und Schwerpunkt maritime Aufklärung).Ebenfalls zum DLR gehört das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation(ZKI). Das Institut, das in seiner Selbstbeschreibung kein Wort über "Fernerkundung" auch für militärische Zwecke verliert, ist erfahren mit der Kontrolle politischer Proteste: Bereits zum G8-Gipfel 2007 in Heiligendammwurde die "Fünf Finger-Taktik" aus dem Allausgespäht. Auch zumNato- Gipfel 2009 in Strasbourghatte das ZKI Polizeien mit Daten aus der Satellitenaufklärung versorgt.Die EU-Mitgliedstaaten sind jetzt angewiesen, den "nationalen Bedarf" an GMES-Diensten zu ermitteln und zu koordinieren. Der GMES Land-Dienst wirddiesbezüglich in Deutschland vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie(BKG) verantwortet, während das Bundesamt für Seeschifffahrt undHydrographie (BSH) den GMES Ozean-Dienst führt. Der Deutsche Wetterdienst(DWD) ist für den GMES Atmosphären- und Klima-Dienst zuständig. DasBundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) steuert denGMES Notfall-Dienst und gilt als Kontaktstelle für einzelne Projekte ("NationalUser Focal Point"). Laut dessen Vizepräsidentsollsich auch das Bundesamtfür Verfassungsschutz, "aus dem Portfolio der Möglichkeiten der angebotenenDienste das für sie Passende aussuchen".
Zivil-militärische Aufklärung
Zwar wird GMES gern als ziviles Projekt zur umwelt- oder sicherheitspolitischenAufklärung beworben. Jedoch fanden spätestens im März 2007 vomEuropäischen Rat initiierte Diskussionen über die Integration von GMES-Diensten in die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) statt.Der Leiter des GMES-Weltraum-Büros bei der Europäischen Raumfahrtagentur sowie der Koordinator für GMES-Politik im gleichen Büro berichten hierzu von"drei wesentlichen Schlussfolgerungen". Demnach sollen "militärische Nutzer von GMES" die gleichen Rechte wie zivile Anwender innehaben.Für die "militärische Nutzerfamilie" soll deshalb eine "angepasste GMES-Megaupload vom NetzBundesverfassungsgericht hebtmeinungsfeindliches Strafurteil auf "Groß zuschlagen und dann zurück nachHause"Minijobber sitzen in der "Niedriglohnfalle"Megaupload vom NetzVersager, Unterschichten, Spießbürger In Großbritannien werden statt ASBOs nunauch DOGBOs für Hundebesitzer gefordert"Groß zuschlagen und dann zurück nachHause"
 
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Datenpolitik" entworfen werden. Zur deutschen "militärischen Nutzerfamilie" vonGMES gehört das Verteidigungsministerium und das Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr. Das verwundert nicht: Gemäß einemgemeinsamenPapier von Kriegsindustrie und Bundeswehr stand die"raumgestützte Aufklärung" schon 2007 an erster Stelle der "wehrtechnischenKernfähigkeiten". Das Technische Hilfswerk (THW) und das Deutsche RoteKreuz (DRK) gehören ebenfalls zu den"Verbundpartnern" der "satellitengestützten Kriseninformation". Neben "Schnellkartierungskapazitäten"sind sie an Anwendungen zum Katastrophenmanagement oder für Großveranstaltungen interessiert.Laut der Bundesregierungsind etliche weitere deutsche Stellen "an der Ausgestaltung von GMES-Diensten" beteiligt. Bei "polizeilichenVorläuferprojekten zu GMES" ist demnach auch das Bundeskriminalamt aktiv.Gemeint sind Forschungsprogramme, in denen "Anwender" gemeinsam mitHerstellern und Forschungseinrichtungenspätere Einsatzgebiete ausloten.2008 hatte das BKA mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt neueMöglichkeiten für die polizeiliche Nutzung von Satellitenaufklärungerkundet.Beteiligt waren zudem mehrere Landeskriminalämter, die Bundespolizei und dasBundesministerium des Innern. Neben dem großen Interesse an der Auswertungvon Satellitenbildern wünschen sich die Verfolgungsbehörden auch eineImplementierung neuer Möglichkeiten der Navigation mittels GPS.Der Workshop führte kurz darauf zu einer Kooperationsvereinbarung zwischenBKA und DLR, um die "vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Satellitenbildern zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit" voranzutreiben. Dabei ging esinsbesondere um die Beteiligung an GMES-Diensten. "Das DLR stellt für dasBKA einen wichtigen Kooperationspartner dar, von dessen Unterstützung dieSicherheitsbehörden in vielerlei Hinsicht profitieren können", lobte der BKA-Präsident.Im Oktober letzten Jahres hatte das Bundesverkehrsministerium zum"GMES-Nutzerforum"geladen, um die vier "Hauptdienste" auch in Deutschland mitLeben zu füllen: "Notfall-Dienst", "Land-Dienst", "Meeres-Dienst" und"Atmosphären-Dienst".Im Oktober hatte das Bundesinnenministerium nachgelegt und zusammen mitdem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt nach Oberpfaffenhofen zum1. Strategie-Forum Chancen und Möglichkeiten der Fernerkundung für dieöffentliche Verwaltungeingeladen. Etliche Behörden reisten an, darunter dasBundeskriminalamt, die Bundespolizei, das Verteidigungsministerium und dasAmt für Geoinformationswesen der Bundeswehr sowie der Bundesnachrichtendienst.

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