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Strahlentherapie - Gelöste Elektronen gefährlicher als freie Radikale - www-dzkfblog-de

Strahlentherapie - Gelöste Elektronen gefährlicher als freie Radikale - www-dzkfblog-de

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Strahlentherapie - Gelöste Elektronen gefährlicher als freie Radikale - www-dzkfblog-de
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Prof. Dr. Bernd Abel Foto: Uni Göttingen
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TRAHLENTHERAPIE
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Dieser Artikel wurde am 9. März 2010, 05:43 vonFrançois G.erstellt,und 78 Mal gelesen.| Kategorie:Kurznachrichten
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TRAHLENSCHÄDEN
 
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Lange Zeit nahm man an, dass die Schäden an dermenschlichen Erbsubstanz (DNA) durchHochenergiestrahlung in erster Linie durch so genanntefreie Radikale hervorgerufen werden. Wissenschaftler ander Universität Göttingen und am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisationhaben nun herausgefunden, dass ein anderes Teilchenbei der Bestrahlung möglicherweise viel gefährlicher fürdie DNA ist: ein hydratisiertes, also vonWassermolekülen umgebenes Elektron. IhreErkenntnisse könnten Folgen haben für den Einsatz vonStrahlentherapien im Kampf gegen Krebs. »UnsereForschungsergebnisse könnten dazu führen, dassStrahlungsdosen in Zukunft möglicherweise neubewertet werden müssen. Der neue DNA-Spaltungsmechanismus könnte dabei möglicherweiseauch Auswirkungen auf die Dosierung derStrahlentherapie von Krebs haben,« so der Leiter derArbeitsgruppe Prof. Dr. Bernd Abel von der Universität Göttingen. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift »
Nature Chemistry 
« im Internet veröffentlicht.45 Jahre nach der Entdeckung des freien gelösten Elektrons
in Wasser gelang es den Forschern inZusammenarbeit mit Kollegen aus Leipzig und Berlin, erstmals die bisher unbekannte Bindungsenergie desElektrons zu messen. Das ist die Energie, die benötigt wird, um das Elektron wieder aus der Wasserumgebungherauszulösen. Wenn Hochenergiestrahlung auf die DNA einer Zelle trifft, werden lebenswichtigeZellbestandteile zerstört und die Zelle damit abgetötet – ein Mechanismus, der bei der Strahlentherapie zurBekämpfung von Krebs ausgenutzt wird. Gleichzeitig schädigt die Strahlung aber auch gesunde Zellen.
Neben freien Radikalen entstehen
bei der hochenergetischen Bestrahlung von Wasser in biologischemGewebe in Wasser gelöste Elektronen an Grenzflächen wie zum Beispiel Membranen oder den Wänden vonBiomolekülen. Bei ihren Untersuchungen stießen die Wissenschaftler erstmals auf eine bisher unbekannteSpezies: das nur teilweise gelöste Elektron an einer Wasser-Grenzfläche. Dessen Existenz und Lebensdauerwiesen sie erstmalig mit einer schnellen Kamera für kurzlebige reaktive Teilchen nach. Diese Elektronen sindoffenbar deshalb so gefährlich, weil sie aufgrund ihrer »gerade passenden« (Bindungs-)Energie ebenfalls DNAspalten können. Da sie lange leben, können sie ihre schädigende Wirkung zudem besonders gut entfalten.
Originalveröffentlichung:
 
K. R. Siefermann, Y. Liu, E. Lugovoy, O. Link, M. Faubel, U. Buck, B. Winter and B. Abel.Binding energies, lifetimes and implications of bulk and interface solvated electrons in water. Nature Chemistry. DOI:10.1038/NCHEM.580.
Kontaktadresse:
Prof. Dr. Bernd AbelGeorg-August-Universität GöttingenFakultät für ChemieInstitut für Physikalische ChemieTammanstraße 6, 37077 GöttingenTelefon (0551) 39-3106, Fax (0551) 39-3150E-Mail: babel@gwdg.de
Tags:
 DNA,Elektron,Strahlentherapie Keine Kommentare möglich.
 
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