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Islam und Christentum

Islam und Christentum

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ISLAM UND CHRISTENTUM
Ulfat Aziz-us-Samad
Übersetzung ins Deutsche:Ayisha Niazi, Sabina M. Mugil, Fatma KöllingI.I.F.S.O. Kuweit1404 – 1984
1
 
Inhaltsverzeichnis
Vorwort ……………………………………….......................................................31. KapitelDie Evangelien und der Qur'an………………………………………................4Abfassung und Wesen der Evangelien…………………………………………..4Die Unzuverlässigkeit der Evangelien……………………………………….....7Die Echtheit des Qur'an………………………………………............................92. KapitelJesus und Muhammad………………………………………............................10Leben und Botschaft Jesu Christi ……………………………………….........10Die Prophezeiungen Jesu über 
 
Muhammad…………………………………...11Der Prophet Muhammad………………………………………...........................12Der ideale Charakter……………………………………….................................14Nichtmuslimische Anerkennung des Propheten………………………………..15Geschichtliches………………………………………...........................................18Das vollkommene Vorbild………………………………………..........................193. KapitelDie islamische und die christliche Lehre………………………………………...20Die Dreieinigkeit………………………………………........................................20Die Göttlichkeit Jesu………………………………………................................23Die Gottessohnschaft………………………………………................................26Die Erbsünde………………………………………..........................................28Gottes Gerechtigkeit……………………………………….................................30Das Sühneopfer Christi………………………………………...........................31Der Islam, eine rationale Religion………………………………………..........344. KapitelDie ethischen Lehren des Islam und des
 
Christentums………………………37Widerstandslosigkeit dem Übel
 
gegenüber……………………………………..41Mönchstum und Zölibat………………………………………............................42Alkohol, Sex und Glücksspiel………………………………………..................435. KapitelDer Islam, eine allgemeingültige Religion……………………………………….44Die Stellung der Frau im Islam und Christentum………………………….......47Abschaffung der Sklaverei………………………………………........................49Politische Verfassung……………………………………….................................50Das islamische Wirtschaftssystem………………………………………..........52Glaubensfreiheit……………………………………….......................................53Wissen und Wissenschaft………………………………………........................53Die weltweite Bruderschaft des Islam……………………………………….....55
2
 
«Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen»
Vorwort
Bei einem Vergleich zwischen Christentum und Islam geht ein Muslim von einemvöllig anderen Standpunkt aus als ein Christ. Der Christ wird in dem Glaubenerzogen, seine Religion sei die einzig wahre und das Judentum lediglich eineVorbereitung auf das Christentum, alle übrigen Religionen seien chstensVermutungen der Wahrheit. Er ist der Ansicht, Gott habe die Kinder Israels auser-wählt und dazu bestimmt, Seine Offenbarungen entgegenzunehmen und ihnen SeinePropheten zu senden. Daher glaubt er auch nur an die Propheten und religiösenLehrer Israels und betrachtet alle anderen, die Anspruch auf das Prophetentumerheben, als Schwindler. Christliche Prediger haben von jeher und überall keineMühe gescheut, die Begründer anderer Religionen als betrügerische und gottloseMenschen hinzustellen, um damit den Ausschließlichkeitsanspruch Jesu Christi zuunterstützen. Es reicht völlig aus, ihre Bücher über den Propheten Muhammad undseine Religion zu lesen, um zu erkennen, wie ihre religiöse Voreingenommenheit undihre Vorurteile sie blind gegenüber der Wahrheit anderer gemacht haben. So stößtman auf irrige Qur'an-Übersetzungen und auf unzutreffende Aussagen über denPropheten Muhammad, die der eigenen Sache tzen sollen. Entdecken sie inanderen Religionen Ähnlichkeiten mit ihrer eigenen, werden diese nicht etwabegrüßt, sondern einfach mit dem Hinweis auf christlichen Einfluß hinwegdiskutiert.Der Muslim hingegen glaubt an den göttlichen Ursprung aller Weltreligionen. ImQur'an wird verkündet, daß Gott in jedem Volk Propheten auserwählt hat, um dieMenschen auf den Pfad der Wahrheit und Rechtschaffenheit zu hren. Alsliebevoller Schöpfer und Erhalter der Welten kann Er nicht parteiisch werden undunter Ausschluß aller übrigen ein einziges Volk zur Offenbarung Seiner Botschaftenauserwählen. Ein Muslim muß an die Begründer aller großen Religionen glauben.Natürlich mag es ihn bekümmern, wenn er erkennt, wie Juden und Christen diewahren Lehren Moses' und Jesu teilweise vergessen oder verfälscht haben, dochmacht er dies nicht den Propheten zum Vorwurf, denn es wurde ihm ja im Qur'anaufgetragen, an sie alle als wahre und rechtschaffene Propheten Gottes zu glauben.Er bringt ihnen dieselbe Liebe und Achtung wie dem Propheten Muhammadentgegen.Ich stelle diesen Vergleich zwischen Islam und Christentum daher an mit einemGefühl tiefer Liebe und Achtung sowohl für Jesus als auch für Muhammad und für dieReligionen, die sie predigen. Sollte ich zuweilen mit den Christen nichtübereinstimmen, so bezieht sich das nicht auf die Religion Jesu, sondern auf dieveränderte Form und Wesenszüge, die sich nach dem Dahinscheiden Christientwickelt haben. Um es mit den Worten Lord Headleys auszudrücken: «Der Islamund das Christentum, wie Jesus Christus selbst es lehrte, sind Schwesterreligionen,die sich lediglich durch Dogmen und Eigentümlichkeiten voneinander unterscheiden,auf die man gut und gerne verzichten nnte.»
Lord Headley: «A Western Awakening to Islam», S. 15.
1.
Kapitel:Die Evangelien und der Qur'an
3

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