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Kritik der Evolutionstheorien Darwins und der Neodarwinisten

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09/07/2012

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Kritik der Evolutionstheorien Darwins und der Neodarwinisten
 
Geschichtlicher Hintergrund:
 Im 19.Jahrhundert wurde eine lang geglaubte Antwort auf den Ursprung, Sinn und Ziel derMenschheit gestürzt und durch eine haarsträubend klingende Neue ersetzt. Die neuenErkenntnisse der Wissenschaft, z.B. in der Astronomie, und die einsetzende industrielleRevolution führten die Menschen zu einem Hinterfragen des alten, durch die Kirchegeprägtem Weltbild.Die Menschen wollten frei und für sich selbst verantwortlich sein, gestärkt durch dieFortschritte auf vielen Gebieten der Wissenschaft, glaubten sie alles erreichen zu können. DieStimmung in der Gesellschaft war äußerst optimistisch. In dieser Zeit lebte auch CharlesDarwin (1809-1882), dessen Evolutionstheorie auf natürliche Auslese und ZufälligeMutationen beruht. Der alte Glaube an einen allmächtige, schöpferischen Gott, der allesLeben und alle Arten auf einmal vor 6000 Jahren erschuf und letztlich die vorherrschendeLehrmeinung von der Unveränderlichkeit der Arten hatten, zumindest bei ihm, ausgedient.Aber nicht nur zwischen Kreationisten und Darwinisten entbrannte ein langer Streit. VieleWissenschaftler, damals, wie heute, glauben, daß Mutationen und nicht die gesamte Evolutionerklären können. Sie glauben, hinter der Entwicklung der Lebewesen einen Plan oder eine unsunbekannte Kraft erkennen zu können.
Problem einer Theorie:
 Die Evolutionstheorie ist, wie der Name schon sagt, nur eine Theorie und hat somit wie allewissenschaftlichen Theorien damit zu kämpfen, daß sie zwar versucht, die Wirklichkeitmöglichst angemessen zu beschreiben, aber nie den Anspruch einer allgemeingültigenWahrheit erheben kann. Der Nobelpreisträger Wolfgang Pauli drückte dies so aus:
"Historisch Einmaliges ist der Natur zugänglich, der Naturwissenschaft aber nicht."
Versuche mit den vermuteten Bestandteilen der Uratmosphäre, der Ursuppe, konntenhöchstens zeigen, wie Aminosäuren entstehen können, nicht wie die Aminosäuren tatsächlichentstanden sind. Des Weiteren bestanden die entstandenen Aminosäuren aus einem Gemischvon D-und L-Formen, natürliche Aminosäuren bestehen ausschließlich aus L-Formen.
Kritik an der Neodarwinismustheorie:
 Christliche und atheistische Wissenschaftler entgegnen den Anhängern der Mutation- undSelektionsthese, daß durch Mutation keine neuen Informationen entstehen. Bakterien könnendurch Mutationen gegen Antibiotika resistent werden, aber nicht zu kompliziertenLebensformen (Amöben oder Vielzeller) werden. Zwischenformen von komplexen Organenund speziellen Körperbauelementen wären für die Tiere eher von Nachteil und sie würden sobei der Selektion aussterben. Solche Modifikationen sind nach dem "Alles-oder-Nichts-Prinzip" angelegt, z.B das Auge, das Ohr oder der Kiefer des Pythons. Sämtliche Mutationenhätten auf einen Schlag geschehen und zusätzlich perfekt aufeinander koordiniert seinmüssen. Darüber hinaus existieren bei höher entwickelten Lebewesen Korrekturmechanismengegen Mutationen. Durch die Selektion können sich durch Zufall entstandene, minimale,vorteilhafte Veränderungen weiterentwickeln, aber wie erklärt sich das Bestehen derkomplexen Organe? So genannte Makromutationen müssten das Genom erheblich verändern,
 
und das unter den oben genannten Bedingungen. Die Wahrscheinlichkeit für solcheMakromutationen wurde jedoch von Mathematikern auf sehr minimal berechnet, was beivielen Naturwissenschaftlern zu Zweifeln an der herkömmlichen Evolutionstheorie führte.1967 kam es deshalb zu einer Aufsehen erregenden Konferenz mit dem Titel "MathematischeHerausforderungen der neodarwinistischen Evolutionstheorie".Ein weiterer Kritikpunkt am Neodarwinismus ist, daß er viele seiner Behauptungen erst garnicht zu beweisen versucht, sondern es oft nur beim Erklären lässt. So gibt es z.B. einigeGattungen warmblütiger Fische, die nach neodarwinistischer Sicht den Vorteil hätten sichschneller bewegen zu können. Ob es wirklich ein Vorteil ist, wurde nie untersucht, ebensowenig wurde erklärt, warum sich die warmblütigen Fische nicht durchgesetzt haben, wenn siediesen angeblichen Vorteil besitzen. Professor G.C. Williams von der Princton Universitysagte:
"Das bloße Vorhandensein einer Adaption ist noch kein Beweis für ihre Notwendigkeit."
 Um noch einige Zahlen für die Wahrscheinlichkeit des aus Zufall entstandenen Lebens zubieten: die Wahrscheinlichkeit einer einzigen Aminosäure ist 1: 10 hoch 130 d.h unter 10hoch 130 Versuchen wäre einer erfolgreich. Zum Vergleich: die Anzahl der Atome imWeltraum beträgt 10 hoch 80 und die Zeit der gesamten Evolution 10 hoch 9. Bei diesergeringen Wahrscheinlichkeit muß entweder beliebig viel Materie oder Zeit zur Verfügunggestanden haben, was beides nicht der Fall war. Des Weiteren besteht ein Protein aushunderten von Aminosäuren, was die Entstehung durch Zufall nur noch mehrunwahrscheinlich macht.Auch Ernst Haeckels Biogenetische Grundregel wird heute von vielen Wissenschaftlernangezweifelt. So z.B. vom Humanembryologen E. Blechschmidt:
"Wer das So genannte Biogenetische Grundgesetz an den heute bekannten Fakten der menschlichen Entwicklung prüft, findet keine Bestätigung der Haeckel`schen Vorstellungen.Vielmehr erkennt er, daß das Biogenetische Grundgesetz ein fundamentaler Irrtum der  Biologie ist. Es ist heute nachgewiesen, daß Haeckels Vorstellungen falsch waren und alleVersuche, etwas von ihnen zu retten, mißlingen müssen [...]. Die heute lückenlos gefundenenStadien der menschlichen Ontogenese (Embryonalentwicklung) haben unmißverständlich und  für jedermann verpflichtend ergeben, daß menschliche Eigenart schon mit der befruchtetenEizelle existiert."
Als Darwin im 19.Jahrhundert seine Theorie entwickelte, glaubte er, daß alle Lebeweseneinem gemeinsamen Stammbaum d.h. Ursprung entstammen. Er erwartete, daß alle fehlendenVerzweigungen und intermediären Formen ("missing links") bald gefunden würden, dochauch heute noch sind im Lebensstammbaum zahlreiche Lücken und Probleme.Eine weit verbreitete Methode, verwandtschaftliche Beziehungen unter den Artenfestzustellen ist die Hämoglobin-Theorie (roter Blutfarbstoff). Arten mit ähnlichemHämoglobin sollen näher verwandt sein. Meistens werden jedoch nur die passenden Beispielepubliziert. Daß das Hämoglobin des Haies dem Menschen ähnlicher ist als dem Karpfen, wirdlieber verschwiegen.
 
Ein weiterer Kritikpunkt an den Methoden der modernen Wissenschaften sind dieAltersbestimmungen. Es liegt ein klassischer Zirkelschluß vor, wenn Fossilien nach dengeologischen Schichten und umgekehrt bestimmt werden. Auch die C-14-Methode ist nichtunbegrenzt anwendbar.Präzise ist sie bei Altersbestimmungen zwischen 400 und 30000 Jahren. Bei älteren Fundenwird die Datierung ungenau, was zahlreiche abweichende Ergebnisse und Falschmeldungenbeweisen. Das Problem bei dieser Methode ist, das die Ausgangssituation unbekannt, undsomit die Zeitskala nur relativ ist. So kann eine Blume, die am Rand einer Autobahn steht auf ein Alter von 30000 Jahren geschätzt werden, weil die extremen Belastungen der Pflanzedurch Auspuffgase nicht berücksichtigt werden.Das viele anerkannte Wissenschaftler und Geistesgrößen an Darwins Theorie zweifeln zeigtdie folgende Sammlung von Zitaten. Sir Karl Popper, Philosoph:
"Weder Darwin noch irgendein Darwinist hat bisher eine tatsächliche kausale Erklärung für die adaptive Evolution eines einzigen Organismus oder auch nur auch eines einzelnen Organsgegeben. Alles, was gezeigt wurde - und das ist schon sehr viel- , ist, daß eine solcheErklärung existieren könnte - das heißt, sie ist nicht logisch unmöglich."
 Richard Goldschmidt, ehemaliger stellvertretender Direktor des Kaiser-Wilhelm-Institut inBerlin, später Professor für Genetik an der University of California in Berkeley:
"Ich könnte die Vertreter der streng darwinistischen Ansicht auffordern... die Evolution der  folgenden Erscheinungen durch Akkumulation und Selektion kleiner Mutanten zu erklären zuversuchen: Haare bei Säugetieren, Federn bei Vögeln, die Segmentierung der Gliedfüßer und Wirbeltiere, die Umwandlung der Kiemenbögen in der Phylogenie einschließlich der  Aortenbögen, Muskeln, Nerven etc.; ferner Zähne,..., Komplexaugen (Facettenaugen), Blutkreislauf,..."
 Richard Lewontin, Professor der Chicago University, konnte sich die vielen verschiedenenBlutgruppen nicht erklären. Obwohl diese die einfachsten genetischen Voraussetzungenerfüllen, sind sie
 
"äußerst geheimnisvoll in ihren Ursachen, und nicht ein einziger Fall ist durch die Theorie erklärt worden."
Viele Wissenschaftler weisen aber gleichzeitig mit ihrenZweifeln an der herkömmlichen Evolutionstheorie darauf hin, daß ihre Kritik nicht eineRückkehr zum Kreationismus bedeuten soll.Vielmehr wollen sie die Evolutionstheorie mit den heutigen Erkenntnissen erweitern. Alsdamals die Astronomie erkannte, daß die Planeten sich nicht in einfachen Kreisen um dieErde drehten, wurde lange versucht, die Planetenbahnen immer komplizierter zu berechnenbevor man das geozentrische Weltbild zugunsten des heliozentrischen aufgab.Die Kritiker des Darwinismus halten eine in gewissem Grade gelenkte Evolution und unsunbekannte kosmische Kräfte für sehr wahrscheinlich. Das Ei z.B. ist programmiert einenerwachsenen Organismus hervorzubringen und somit ein Beweis für die Möglichkeit einergelenkten Entwicklung.
Kritik am Darwinismus:
 Der zu den Planarien gehörende Wurm Microstomum frisst gelegentlich die Nesselzellenbesitzende Hydra, verdaut aber weder die Nesselzellen, noch die Unreifen, aus denen sie

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