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Voraussagen und Enthüllungen des Weltgeschehens zur Endzeit

Voraussagen und Enthüllungen des Weltgeschehens zur Endzeit

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Published by Ingo Schneuing
Jakob Lorber - Voraussagen und Enthüllungen des Weltgeschehens zur Endzeit

Broschüre aus 1934 neu bearbeitet
Jakob Lorber - Voraussagen und Enthüllungen des Weltgeschehens zur Endzeit

Broschüre aus 1934 neu bearbeitet

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02/28/2012

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Voraussagen und Enthüllungen des Weltgeschehenszur Endzeit
Offenbarungen Gottes an Jakob Lorber (1800  1864)I. Allgemeines
Zuviel Wissen
Sagte Ich: Es ist dem Menschen, solange er auf dieser Erde als im Geiste noch nicht völligwiedergeboren wandelt, eben nicht gar besonders zum Guten dienlich, wenn er um gar zuvieles weiß, und die ihm zu klar enthüllte Zukunft würde sein noch zu wenig starkes Gemüterdrücken und leicht zur Verzweiflung bringen.Bedenke du nur den einzigen Umstand, wie es den Menschen zumute wäre, so sie ganzbestimmt wüßten, in welcher Zeit und Stunde sie dem Leibe nach sterben werden! Es istihnen schon unangenehm zu wissen, daß sie sicher sterben müssen; wie nochunangenehmer wäre es ihnen, auch das Jahr, den Tag und die Stunde zu wissen, wann derLeibestod über sie kommen werde!Ah, etwas ganz anderes ist es mit dem hier schon völlig im Geiste alles Lebenswiedergeborenen Menschen, der sein künftiges Leben schon in aller Klarheit in sich hat undallerwahrst und lebendigst fühlt! Der kann seines Leibes Ziel und Ende schon ganz genauzum voraus wissen; denn die Zeit der Abnahme der schweren Bürde wird ihn nicht mitTrauer, sondern nur mit einer höchsten Freude erfüllen. Aber bei einem gewöhnlichenMenschen würde solch eine bestimmte Voraussicht sicher von einer höchst traurigenWirkung sein.Darum forschet auch ihr nicht zu emsig nach der Gestaltung der Zukunft, sondern begnügeteuch mit dem, was ihr als zum Heile eurer Seele Nötiges wisset, und dann auch mit dem, daßIch in Meiner Liebe und Weisheit darum weiß und sicher alles so werde kommen lassen, wiees zu jeder Zeit für die gute oder auch entartete Menschheit sicher noch immer am bestensein wird, und ihr werdet dann auch jede böse und gute Zukunft erträglich finden!
[GEJ 8.30.5-8]
 
Zukunftserforschung
Überhaupt soll es sich ein jeder merken, und ihr selbst möget jedermann dahin verweisen, janicht je sich beifallen zu lassen, durch was immer für ein außerordentliches Mittel dieZukunft enthüllen zu wollen, solange der Mensch für dieselbe noch nicht reif ist; denn es istnicht nur allein im höchsten Grade für jede Seele schädlich, sondern auch höchst unsinnigund dumm, da es ewig nirgends eine bestimmte Zukunft gibt. Diese richtet sich ja allezeit nurnach dem freien Willen der Menschen, die darum hier auf der Erde leben um ihren freienWillen zu ordnen. Nach der Ordnung des freien Willens der Menschen auf Erden wird ja erstdie Zukunft bemessen! Wie kann dann ein Dummkopf, und das ohne Glauben noch dazu,andere schwache Menschen glauben machen wollen, was da geschehen wird!?Ich habe aber ohnehin jedem Menschen den freien Geist gegeben, um dessen Wiedergeburtsich jeder bekümmern soll; wenn diese erfolgen wird, dann wird auch für den Menschen dieZukunft enthüllt sein. Solange das aber nicht der Fall ist, da hat es für den Menschen so ganzeigentlich auch noch keine Zukunft! Wozu dann solch eine dumme Zukunftserforschung? Suchet nur vor allem das Reich Gottes; alles andere kommt schon von selbst hinzu!
[ER 69.19-20]
 
Prophetie
Sagte Ich: So es dir und den andern not täte und dienlich wäre, da würde Ich es euch auchschon sagen, was Ich morgen alles unternehmen werde; aber weil das eben nicht der Fall ist,
 
so sage Ich es euch auch nicht.Es ist aber für den Menschen eben nicht gut, so er zu viel voraus weiß, was in der Zukunft alsbestimmt geschehen wird; denn das würde die Menschen entweder zur Verzweiflungbringen oder sie am Ende ganz lau und untätig machen.Und auf dieser Erde, auf der die Gotteskinder erzogen werden, geht es mit dem Weissagenüber die Zukunft auch unmöglich mit einer solchen Bestimmtheit, wie das auf irgendeinemandern Weltkörper der Fall sein kann; denn bei der vollen Freiheit des Willens der Menschendieser Erde kommt es ja zuallernächst darauf an, was die Menschen selbst wollen, und wiesie nach ihrem Erkennen und Willen handeln.Wenn Ich nun sagete: ,Du magst nun erkennen, wollen und handeln, wie du willst, so wirdals ganz bestimmt doch nur das geschehen, was Ich da will und dir verkünde!, ja, wenn esalso wäre, da wäre Ich wahrlich ganz zwecklos zu euch Menschen von den Himmelnherabgekommen, und alle Meine Lehre an euch wäre eitel!Ja, Ich sage noch mehr: Wenn in der sittlichen und staatlichen Hinsicht nur das geschehenmüßte, was Ich euch verkünde, und zwar unabänderlich, so hättet ihr Menschen keinehöhere Bestimmung als die Tiere; und wozu hättet ihr dann eure Vernunft, euren Verstandund eure Liebe und aus ihr den vollkommen freien Willen? Ich kann euch nur dahin als ganzbestimmt zum voraus sagen, daß über euch dies oder jenes kommen wird, wenn ihr so oderso wollet und handelt; aber wenn Ich je einem Volke oder auch nur einem Menschen alsganz bestimmt zum voraus anzeigen würde, daß dies oder jenes als ganz bestimmtgeschehen werde, so wäret ihr nicht bestimmt, Kinder Gottes zu werden, und Ich wäre inMeinem Geiste nicht euer Vater.
[GEJ 8.99.5-9]
 
E
ure Gedanken sind nicht Meine Gedanken
Sagte hier der Pharisäer: Aber Herr, Du mußt es doch für Dich als ganz bestimmtvoraussehen, ob sich die Juden und Templer bessern oder nicht bessern werden, und danachdann auch sagen, daß über sie das angezeigte Gericht entweder nicht kommen oder fürbestimmt kommen wird!Sagte Ich: Ja, so denkst du als ein Mensch,  aber Ich denke da ganz anders. Hast denn dunoch nie in der Schrift gelesen hier und da, wo es hieß: ,Und Gott hatte von diesem Volkesein Gesicht abgewandt.? Was will aber das sagen? Siehe, das will soviel sagen: Ich sehe, soIch ein Volk ein-, zwei-, drei- bis sieben Male ermahnt habe, dann nicht mehr darauf, was eswill, und was es dann tut; kurz und gut, das Volk oder auch ein jeder Mensch für sich kann dawollen und tun, was ihm beliebt, und Ich nehme von nichts Kenntnis und Wissenschaft bisentweder zu seiner vollen Besserung oder bis zu seinem Sündenvollmaße. Wie dann das Volkoder auch ein Mensch will und handelt, so wird es ihm auch werden! Denn Ich habe das auf der Erde schon so eingerichtet, daß auf jede Handlungsweise der Menschen der sichereErfolg von selbst kommen muß.Und so denn wird auch der morgige Tag kommen, ohne daß Ich euch nun zu weissagenbrauche, wie er aussehen wird. Wenn auch zuzeiten reine Lichtgeister den Menschen etwasweissagen werden, so wird es doch auch bei dem verbleiben, was Ich euch nun gesagt habe,und was eure Vernunft als allein wahr erkennen muß. Da wir aber heute zur Genüge überVerschiedenes verhandelt haben, so wollen wir uns nun auch einmal wieder zur Ruhebegeben und unsere Eingeweide durch den Schlaf stärken.Darauf erhoben sich alle und begaben sich dahin, wo ihre Ruhestätten für sie bereitet waren.Ich aber blieb auf Meinem Ruhestuhl im Saale bis zum Morgen.
[GEJ 8.99.16-19]
 
Propheten des Alten Testaments
Also haben auch alle Propheten geweissagt; aber alles, was sie geweissagt haben, warbedingungsweise, damit durch eine solche Weissagung ja niemand gerichtet werden sollte,sondern die Freiheit habe, das Angebotene zu tun, um dem angedrohten Gerichte zuentgehen, oder das Angebotene zu unterlassen, um gerichtet zu werden.Jeremias prophezeite jahrelang und harrte selbst, manchmal bitter klagend, auf den Erfolgder Prophezeiung; denn was er auf morgen prophezeite, geschah erst nach Jahren; ja bei 23Jahre mußte er warten, bis seine Prophezeiung hinsichtlich der 70jährigen babylonischenGefangenschaft an dem jüdischen Volke in volle Erfüllung ging.Jonas harrte gar vergeblich auf den Untergang von Ninive, so daß er am Ende ganz ärgerlichMir Meiner Güte wegen Vorwürfe machte. Die Ursache alles dessen aber liegt, wie schonvorhin einmal bemerkt wurde, lediglich in dem Benehmen der Menschen; denn so ihnen einGericht angedroht wird, sie aber sich ändern  wenn auch nicht alle, so doch wenigstenseinige , so wird das Gericht aufgehoben.Wenn unter hunderttausend Menschen nur zehn gerecht werden, so will Ich dieser zehnwegen auch die hunderttausend mit dem Gerichte verschonen. Und wenn unter einerMillion hundert Gerechte sind, so will Ich ihretwegen eine ganze Million mit demangedrohten Gerichte verschonen.Wenn natürlich die Zahl der Gerechten dabei noch höher steht, so wird das Gericht um destosicherer aufgehoben, und statt eines allgemeinen Gerichtes wird nur ein spezielles dieHartnäckigsten treffen. Wenn aber weniger Gerechte da sind, dann freilich wird nach einigennoch nachträglichen Ermahnungen das angedrohte Gericht nicht aufgehalten werden.Nach diesem wohl auseinandergesetzten Sinne kann und darf dann auch nur einzig undallein ein Wiedergeborener zukünftige Ereignisse vorhersagen. Haben die Prophezeiungennicht dieses Gesicht, so sind sie falsch, und der Prophet war weder ein Wiedergeborenernoch ein Berufener, sondern er tat es aus seiner eigenen Macht, wofür er auch seinen Lohnfinden wird. Und wenn er auch dereinst zu Mir sagen wird  wie es dergleichen jetzt garüberaus viele gibt : Herr, das habe ich ja alles in Deinem Namen und alles zu Deinergrößeren Ehre getan!, so werde Ich ihm aber dennoch entgegnen: Hinweg mit dir; dennIch habe dich nie gekannt!, d. h. als Propheten und als solchen, den Ich berufen hätte, inMeinem Namen zu weissagen; denn ein Prophet, der ums Geld prophezeit, ist gleich wieeiner, der Gott ums Geld dient und Ihn ums Geld anbetet. Solche haben ihren Lohn schongenommen. Daher habe Ich mit ihnen nichts Weiteres mehr zu tun; denn sie waren allezeitfalsche Propheten, nur Augendiener und Diener des Mammons und des Beelzebub.Ihr sehet aber, daß aus dem klar hervorgeht, daß sich jedermann mit dem Prophezeien wohlgar sehr in acht nehmen sollte, der Wiedergeborene und der Berufene so gut wie derNichtwiedergeborene und Nichtberufene; denn der Prophezeiung wegen lasse Ich wohlniemanden die Wiedergeburt erreichen, sondern allein des ewigen Lebens wegen.
[ER 71.4-10]
 
Strafen und Gerichte
Sage Ich: "Ja, ja, ihr habt vollkommen recht! Also ist es auch! Daß Ich angedrohte Strafenund Gerichte oft nicht erfolgen lasse, davon liegt der Grund hauptsächlich darin, weil Ich eswohl weiß, daß wirklich erfolgte Strafen die Menschheit selten bessern, sondern meistensnur verschlimmern. Und so lasse Ich denn, so sich nur einige wenige Gerechtere gläubig anMich wenden, die Drohungen recht gerne in Segnungen umwandeln. Deshalb aber lasse Ichdie Strafen und Gerichte auch allezeit nur bedingungsweise ankündigen und androhen.Finden sie Ohren, die sie hören, und Herzen, welche die Bedingungen nur einigermaßenerfüllen, so tut es sich dann schon wieder. Und Ich segne für wenige Gute auch viele

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