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Milch

Milch

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besser leben 05/2007 www.kent-depesche.com
· Sabine Hinz Verlag · Dreikönigstr. 11a · 73230 Kirchheim · Tel. (07021) 7379-0 · Fax:-10 ·
 Ein Kälbchen, das die Milchseiner Mutter in pasteurisier-terVersionbekommt,stirbtin- nerhalb eines halben Jahres. Es ist dieselbe Milch, die inSupermärkten und BiolädenaufunserezugreifendeHanwartet,dieselbeMilch,dieals hochwertiges Nahrungsmit-tel angepriesen wird, die an- geblich Knochenschwund vorbeugenkönne,dieunsmit  „wertvollem Kalzium” vor  Zahnverfallschützen,unsle-benswichtiges Eiweiß liefernundunsfernermitvielenVit-aminen beschenken könne – dieselbeMilch,diealsunent-behrliches Nahrungsmittel  für Kinder bezeichnet wird.Wie kann ein und dieselbeSubstanz aber auf der einenSeite jenes Geschöpf sterben lassen, für das es ursprüng- lich geschaffen wurde, an-dererseits aber auf ein völlig anders geartetes Wesen, den Menschen, derart segensrei-cheAuswirkungenhaben?
 Woherwissenwir: „Milch*istgesund“?
Wissen wir wirklich aus eigenerErfahrung, dass Milch die er-wähnten segensreichen Auswir-kungen hat? Litten Sie beispiels-weise einmal unter starker Ka-ries,trankendaraufhineinigeWo-chen lang vermehrt Milch undprompt verschwand die Karies?Kennen Sie jemanden, der mitderDiagnoseOsteoporose*lebte,dank der Empfehlungen seinesArztesliterweiseMilchundmen-genweise Milchprodukte zu sichnahm und jetzt von Osteoporosegeheilt ist? Kennen Sie ein Kind,das keine Kuhmilch zu trinkenbekam und daraufhin klein undunterentwickelt blieb? Die meis-ten Menschen, die Karies habenund auch solche, die mit Osteo-porose leben, trinken Milch undhaben dennoch weiter Kariesund weiter Osteoporose. UndKinder, die keine Kuhmilch be-kommen,sindmeistsogargesün-der als ihre milchtrinkenden Al-tersgenossen.Alsowissenwirle-diglichausPresse,FunkundFern-sehen – und natürlich aufgrundderTippsderÄrzte–,dassMilchgesund sein soll. Aber stimmtdaswirklich?Wenn Sie sich diese Frage beant-worten, werden Sie sofort wis-sen, ob Milch für Sie selbst oderfür irgendeinen anderen Men-schen (ob Kind oder Erwachse-nen)überhauptgesundbzw.not-wendig sein kann. Sie benötigenzurKlärungdieserThematikalso
 WozuexistiertMilch?
keinen Arzt, keinen Heilprakti-ker und auch keinen Professorder Ernährungswissenschaften.Kuhmilch entsteht im Euter derKuh, damit sie ihr Kalb nährenkann, bis es sich mit Gras undKräutern eigenständig versorgenkann. Ziegenmilch entsteht imEuter der Ziegenmutter, damitsie ihr Zicklein so lange nähren
*
Wenn nachfolgend von „Milch” die Redeist,sind Produktegemeint,dieausTier-milch hergestellt sind (Joghurt, Sauer- undButtermilch, Puddings, jeder Käse, Quarkusw.)undgleichzeitigalleProdukte,dieTier-milchinirgendeinerFormenthalten(Fertig-gerichtewieSoßen,Suppen,Desserts;Sü-ßigkeiten,Schokolade,Pizzaetc.).Knochenbrüchigkeit durchVerlust der härtenden Mineralstoffe (vor al-lemKalzium)=Entkalkungbzw.allgemeineEntmineralisierung der Knochen, so dassdiese ihre Elastizität verlieren und leichter,teilweise sogar ohne Anlass, brechen (zugriech: poros: Pore, kleine Öffnung, kleiner Hohlraum und griech: osteon: Knochen,wörtlichalso:poröseKnochen).alle
*Osteoporose:
 Milch Milch
 und Milchprodukte und Milchprodukte
Serie Lebensmittellügen:
Kristina Peter
 
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besser leben 05/2007 www.kent-depesche.com
· Sabine Hinz Verlag · Dreikönigstr. 11a · 73230 Kirchheim · Tel. (07021) 7379-0 · Fax:-10 ·
kann, bis es Blätter und Zweigefressen kann. Hundemilch ent-steht in den Zitzen der Hündin,damit sie ihre Welpen so langehrenkann,bisdiesehneha-ben, um damit Fleisch und Kno-chen zu zerlegen. Menschen-milch entsteht in der Brust derFrau, damit sie ihr Baby so langenähren kann, bis es in der Lageist, selbst Früchte und Gemüsezuessen.MilchistalsoBabynah-rung und wird in der Natur im-mernurvonderMutteranihreei-genen Kinder weitergegeben und das auch nur so lange, bisdiese körperlich so weit entwi-ckelt sind, um Erwachsenennah-rungessenzunnen.Wiesosoll-te Kuhmilch also für uns Men-schen auch nur die kleinste Be-deutunghaben?An dieser Stelle könnte ich denArtikeleigentlichbeenden,daal-les Entscheidende gesagt ist. Umjedoch sämtliche Zweifel in die-ser Angelegenheit aus der Weltzu räumen, möchte ich auf jedesDetail, auf jedes „Ja, aber…” ein-gehen.EswirdhöchsteZeit,dassdie Menschheit aus dieser Illusi-on – nämlich Kuhbabynahrungzu benötigen, um nicht krank zuwerden – herausgeholt wird unddieKühekünftiginFriedenlässt!EsgibtkeinTier,dassobaldeserwachsenistweiterhinbeiderMutter Milch trinkt.Auch gibt es kein Tier, das (so-bald es erwachsen ist) von Tier-müttern einer anderen Art, z.B.derKuh,Milchtrinkt.• Es wurde in der Natur bislangnoch keine Tiermutter beobach-tet,dieihreKindernachdemsiediese selbst nicht mehr säugtbzw. stillt – mit der Milch einerMutter einer anderen Tierart füt-tert. Fuchs-Teenager z. B. bekom-men von ihrer Fuchs-Mutternicht die Milch einer Hirschkuh.Sie bekommen von der Mutterhervorgewürgte Mäuse und ge-
 VorbildNatur
eigenen
stohlene Gänse. HalbwüchsigeWühlmauskindertrinkennach-dem sie „abgestillt” wurden auch keine Igelmilch, um genü-gendKalziumoderEiwezube-kommen. Sie fressen – sobald sieZähne haben – Wurzeln, Knol-len, Samen und gelegentlich ei-nen Wurm. Dennoch macht sichkeineTiermutterSorgendarüber,dass ihre Kinder krank werdenkönnten, wenn diese nun keineHirschkuh- oder Igelmilch zutrinkenbekommen.• Tierkinder wachsen in der Na-tur sehr gesund auf, haben keinekariösen Zähne und auch keinegummiartigenoderporösenKno-chen.Auchwurdebeiwildleben-den Tieren niemalsOsteoporose oder eine ähnlicheMangelkrankheitbeobachtet.Tie-re leiden also an keinem offen-sichtlichen Kalzium- oder Ei-weißmangel, obwohl sie nachÜberschreiten des Säuglingsal-terskeineMilchmehrtrinken.Menschenkinderhingegenerhal-ten fast immer die Milch einesTieresoderdieProduktedarausmeistens noch im ersten Lebens-jahr. Und diese Menschenkindersindseltensehrgesund–vomGe-sundheitszustanddermeistener-wachsenen Menschen einmalganzzuschweigen!Milchisteinesounglaublichart-fremde Nahrung für Menschen,dass sich der Organismus beikaumeinemanderen„Nahrungs-mittel” derart wehrt, wie er dasbeiderMilchtut.diemeistun-mittelbar nach dem Verzehr vonMilchprodukten in Erscheinungtreten, aber nicht immer mit die-seminVerbindunggebrachtwer-den,sind(beiKindern beiEr-wachsenen): laufende und ver-stopfte Nase, Übelkeit und Kopf-schmerzen, Durchfall, Bauch-krämpfeundverschiedeneHaut-
erwachsenenund 
 WarnsignaledesKörpers
 AkuteWarnsignale,
ausschläge. Babies leiden unterKoliken*, Windelekzem* undNeurodermitis*. kom-men (bei Kindern) in regelmäßi-gen Abständenhinzu, diesoschmerzhaftsind,dassdieKin-dernächtelangweinen.DennochsindsiegenauwieKariesheu-te so üblich, dass sie zum Kind-sein vermeintlich dazu gehören.Auch Erwachsene durchleben„vorschriftsmäßig” mehrere Er-kältungen oder Anginaattackenpro Jahr. Chronische Bronchitis,Nasennebenhöhlenentzündun-
Langfristig
 Mandel- und Mit-telohrentzündungen
Schakalmutter Fuchsmutter mit KindernGepardenmutter 
Tiermütter bringen ihren Kindern – so-bald diese Zähne haben – artgerechteNahrung. Sie kommen niemals mit ei-ner Flasche Milch von einer anderenTierartnachHause.WildeTierkinderlei-den nicht an chronischem Schnupfen,anMittelohrentzündungenoderanNeu-rodermitis.Menschenkindersehrwohl.
Wenn Sie Ihrem Kind Milchprodukte mehr geben, ersparen Sie ihmeineMengeüberflüssigerTränenkeine
 
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besser leben 05/2007 www.kent-depesche.com
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gen, , Schuppen-flechte und variantenreicheDarmbeschwerden gehörenlängst zum zivilisationsmensch-lichen Alltag – genau so, wie dieMilch. Darüber hinaus ist MilchMitverursacher von Grauem Star(Trübung der Linse), Diabetes,Migräne,Asthma,Blutarmut(An-ämie), Arteriosklerose (Arterien-verhärtung)unddamitvonHerz-krankheiten.An alldem ist nicht dieMilch schuld! Zucker, Getreide-produkte, viele andere indu-striell verarbeitete und deshalbdenaturierte Produkte sowie derMangel an lebendiger, naturbe-lassener Nahrung tragen eben-falls zum aktuell üblichen be-dauernswerten Gesundheitszu-standvielerMenschenbei.Kuhmilch enthält 3,5 Prozent Ei-weiß, damit ein Kalb sein Ge-wicht in nur 45 Tagen verdop-peln kann. Menschliche Mutter-milch hat einen Eiweißgehaltvondagegennur1,8Prozent.Dasgenügt für ein Wesen, das rund21 Jahre benötigt, bis es ausge-wachsenist.rBabiesundKin-der–diejanochwachsenundtat-sächlich viel Eiweiß benötigen –ist der Eiweißgehalt der Kuh-milchalsobereitsvielzuhoch.Ein Erwachsener jedoch wächstin der Regel nicht mehr sonder-lich viel und benötigt folglichnochwenigerEiweißalseinSäug-ling, der offenbar mit 1,8 Prozent
 Heuschnupfenallein
 WIEWIRKTTIERMILCHIMMENSCHENKÖRPER?:1.DasMilcheiweiß
auskommt. Wieso sollte ein Er-wachsener jetzt plötzlich in-dem er Milch trinkt oder Milch-produkte isst – seine Eiweißzu-fuhr auf 3,5 Prozent erhöhen, woer doch kaum noch Material fürden Aufbau eines Körpers benö-tigt? Oder möchte er etwa in 45TagenseinGewichtverdoppelnwieesdasKalbtut?Milch enthält fünf Eiweiße, dar-unter eines namens . Dasist im Falle des Kuhmilchkaseinseine dickflüssige, klebrige Sub-stanz,.Wenn Sie dieses Kasein in IhremVerdauungsapparat irgendwieverarbeiten wollten, wird Ihnennichts anderes übrig bleiben, alssich das Vier-Magen-System ei-nes Kalbes implantieren zu las-sen. Dann aber müsste es ohneWeiteres gelingen (nur solltenSie bedenken, dass Sie als Kalbkaum etwas anderes als Milchverdauenkönnen,IhrSpeiseplanalso etwas eingeschränkt wäreund Sie darüber hinaus – soferndie von Ihnen verzehrte Milchpasteurisiert,homogenisiertoderanderweitigbehandelt wärebe-kanntlich nach spätestens einemhalbenJahrversterbenwürden).In der Magenwand des KalbeswerdengroßeMengen ge-bildet, ein Stoff, der die in derKuhmilch vorhandene Menge anKaseineiweiß problemlos ver-dauenkann.Menschenbabiesbil-den Rennin, da dieMilchihrerMütterentsprechendwenig Muttermilch-Kasein ent-hält. Erwachsene Menschen je-doch haben überhaupt kein Ren-ninmehr,dasKaseinkannvonih-nen (!) undschon gar nicht in körpereigenesEiweißumgewandeltwerden.Darüber hinaus ist das Kasein je-derTierart ,daEiweiße immersind. Das Kasein der menschli-chen Muttermilch hat also eineStrukturalsjenesderKuh-
KaseinRennin
aus der man ein Klebemit-tel r Holz herstellen kannsehr weni nicht verarbeiteeinanderesKaseinartspezifischandere
milch. Das der Schafsmilch un-terscheidet sich vom Kasein derZiegenmilch genauso wie von je-nem in der Meerschweinchen-oder in Stutenmilch. Also gibt esmit Kuhkasein nicht nur einquantitatives, sondern auch einqualitativesProblem.ist der Grund, warum so vie-le Menschen heutzutage sog.„Milchallergienhaben. Ihr Kör-per reagiert vollkommen ,indem er ihnen mitteilt: „Das istein artfremdes tierisches Eiweiß.Daswillichnicht!Was aber ist eine Milchallergie?„Allergie” bedeutet herkömmli-cherweise, dass sich das körper-eigene Immunsystem
Milchallergie!
Das
 richtig von de
Magendes MenschenMagengrund Wieder-käuermagendes RindesMagenkörper Ringmuskel Magenausgang 
PansenDünndarmLabmagenNetz-magenBlättermagenSpeiseröhre
DerWiederkäuermageneinerKuhweis – auch für medizinische Laien sehr of-fensichtlich – große Unterschiede zumMagen des Menschen auf: Der Kuhma-genbestehtausvierverschiedenenEin-zelmägen: Dem Pansen, Blättermagen,Netz- und Labmagen. Der Menschen-magenhingegenbestehtauseinemein-zigen Magenteil. Folglich wird noch einbisschen Evolution (oder Gentechnik)nötig sein, bis sich die Mägen anglei-chenundMenschenMilchsogutwieeinKalbverdauenkönnen.
*Kolik:*Ekzem:*Neurodermitis:
sehr schmerzhafter, krampfartiger An-fall, meist ein Versuch des entsprechenden Or-gans, Fremdkörper oder Schadstoffe auszu-pressen,loszuwerden. juckende (auch nässende) Entzün-dungderHaut(griech.Vorsilbe:ex-:außenundzein: sieden, wörtlich also: heraussieden, we-gendesNässensvonEkzemen).Hautkrankheit, deren Haupt-symptome rote, schuppende, manchmal auchssendeEkzemeaufderHautundeinoftquä-lenderJuckreizsind(gr.derma:Haut).

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