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Siewerth Der Thomismus als Identitätssystem

Siewerth Der Thomismus als Identitätssystem

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GUSTAV SIEWERTH
www.gustav-siewerth.de
 
DER THOMISMUS ALSIDENTITÄTSSYSTEMGesammelte WerkeBAND II
TRIALOGO Verlag
 D-78421 Konstanz
 
 
 
 Print-On-Demand-Version Auflage : 2003/06  Alle Rechte vorbehalten!Copyright 2003 by TRIALOGO
 
EINLEITUNG
Das Denken hat seine eigene Zeit. Es erscheint in seiner Epoche, hat darin seine Gegen-wart und ist doch von ihr verschieden. Darum wartet es auf seine Stunde.Gustav Siewerth hat in seinem Hauptwerk „Der Thomismus als Identitätssystem“Grundfragen der Metaphysik entworfen, entfaltet und vergegenwärtigt. Siewerth selbst besitzt für die ausgearbeitete Problementfaltung seines „Identitätssystems“ hellste Wach-heit. Das bezeugen die Vorworte zur ersten und zweiten Auflage. Der Autor gibt sichdarin Rechenschaft über seinen von ihm eröffneten und beschrittenen Weg; er durchschautseinen Anfang. Als Ausgang ist er ihm um so gewichtiger und gegenwärtiger, je größer dieeigene Distanz zur ersten Ausarbeitung wird, je entschiedener er sich seiner Zeit stellt.Das Werk beansprucht für sich, das „erste und grundlegende Werk“ zu sein, „daß dasSystem des Aquinaten aus seinen eigenen metaphysischen Prinzipien heraus fortentfaltet“hat, es behauptet nicht weniger, „die spekulativen Wurzeln des deutschen Idealismusfreigelegt“ zu haben, „die erste und bislang einzige spekulative Auseinandersetzung mitHegels Logik“ zu sein, „die nicht selbst im Geschick der rationalistischen Subjektivität' oder ihrer empiristischen und phänomenologischen Gegensätze steht“.Siewerth gibt in den Texten, welche in diesem Band zum erstenmal erscheinen, entschei-dende Hinweise zur Selbstinterpretation und Würdigung seines Hauptwerkes. Er wehrt vor allem Mißverständnisse aus den eigenen Reihen („Auseinandersetzung mit E. Przywara“)ab. Der „Auszug aus der Habilitationsschrift“ verdeutlicht den Ort des „Identitätssystems“innerhalb des Systementwurfs, den Siewerth in seiner Habilitationsschrift gegeben hat.Die mannigfachen Möglichkeiten der Aneignung und Begegnung mit Siewerths Gedankenund Werk sind noch kaum wahrgenommen. Deshalb blieb auch sein „Identitätssystem“,trotz vieler Anstöße zur Thomasinterpretation, für die Gegenwart unentdeckt. Es könnteaber gerade unserer Zeit wegen seiner befremdlichen spekulativen Kraft die Augen öffnen,gesetzt den Fall, daß gerade der Nerv einer Zeit zugleich der blinde Fleck ist, durch densie für sich selbst am meisten verschattet blieb. Siewerths Hauptwerk wartet auf seinen Le-ser. Es eröffnet ihm für die Begegnung, Aufarbeitung und Auseinandersetzung mit denProblemen unseres gegenwärtigen Zeitalters neue Perspektiven und Horizonte.Der jetzt erscheinende Text des „Thomismus als Identitätssystem“ zeigt alle Texterweite-rungen der zweiten Auflage (B) gegenüber der ersten Auflage (A) durch eckige Klammern< > an. Alle übrigen Textvarianten und Verdeutlichungen erscheinen in den Fußnoten.Textsperrungen der ersten Auflage (A) sind in der zweiten (B) in Kursivschrift wiederge-geben. Die Seitenzahlen der ersten Auflage (A) und der zweiten Auflage (B) erscheinenam Rand. Dadurch sind Zitate aus Siewerths Hauptwerk rasch auffindbar.Jedem Leser wird jetzt in die Augen springen, in welcher Richtung sich Siewerths Gedan-ken entwickelten, was sie verdeutlichen, worauf sie vor allem abzielten.Die Absicht dieser Ausgabe ist nicht, Siewerths Denken nur pietätvoll zu bewahren, viel-mehr seine Fragen unserer Zeit zu vergegenwärtigen, damit eines Tages unvermutet dieQuellen wieder fließen und das Gespräch mit Siewerths Denken beginnen kann.Frau Elisabeth Siewerth (Konstanz) und Herrn Prof. Dr. W. Behler (Freiburg Br.) dankeich für mannigfache Hilfe. Sie haben das Ihrige dazu beigetragen, damit dieser Band jetzterscheint.Franz-A. Schwarz
 
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