Anfänge:
Da fällt mir auf Anhieb dieReihe „Unsere kleine Farm“ (LittleHouse) von Laura Ingalls Wilder ein.Vielleicht weil sie geholfen hat, mein In-teresse an Geschichte zu wecken. Ich war schon immer eine unersättliche Leserin.
Auf dem Nachtisch:
„Hidden“ vonEve Kenin
Erster Versuch:
Obwohl ich schon seitmeiner Kindheit (mit Unterbrechungen)schreibe, habe ich mein erstes Buch erst2006 beendet. „Serenade“ spielt in Salz- burg und ist die Geschichte einer verwit-weten Geigenvirtuosin und eines Kompo-nisten, der seine berühmteste Symphoniegestohlen hat.
Das Ziel:
Im Juni 2006 akzeptierte meinEhemann ein Praktikum in Virginia,das drei Monate dauern sollte. Ich bliebmit unseren Töchtern in Wisconsin und brauchte ein kreatives und professio-nelles Ventil. Ich hatte bereits jahrelangohne besonderes Ziel geschrieben, aber in diesem Sommer gab ich mir selbst dieErlaubnis, es zu meiner Priorität zu ma-chen und beendete „Serenade“.
Unterstützung:
Meine Eltern habenmeine schriftstellerischen Versuche schonimmer ermutigt, und mein Ehemann hatmeine Karriere in höchstem Maße unter-stützt. Auf professioneller Seite hatte ichgroßes Glück, erfahrene Kritikpartner zuhaben, sowie die Unterstützung des Chi-cago North Teams der RWA (RomanceWriters of America).
Der Weg:
„What A Scoundrel Wants“war mein zweites beendetes Manuskript.Ich habe etwa sieben Monate daran ge-schrieben. Ein Verlag kaufte das Buch imSeptember 2007, womit circa 15 Monatezwischen „Ich mache das jetzt ernsthaft“und dem Anruf lagen.
Das Buch:
Ich war immer schon vonWill Scarlet fasziniert, weil er in denverschiedenen Robin-Hood-Versionenimmer die Rolle übernahm, die benötigtwurde: Schurke, Schläger, Dandy, un-erfahrener Jugendlicher, Vertrauter. Ichfragte mich, was für eine Art von Helder sein würde. Auch weil viele Versioneneine Art Feindschaft zwischen Will undRobin zeigen, wurde es sowohl eine Ge-schichte über Männer – ihre Konkurrenzmiteinander, ihre brüderliche Zuneigungund der Wechsel ihrer Rollen über dieZeit hinweg – als auch eine Liebesge-schichte.
Der Anruf:
Bei den RWA Nationals2007 bot ich das Buch zum ersten Malan. Hilary Sares von Kensington liebtedas Konzept und bat mich um das kom- plette Manuskript. Ich schickte es ihr aneinem Montag, am Mittwoch rief sie michzurück – was für ein Schock! Ich wusstenicht, dass die Post so schnell sein kann!Meine Mädchen waren gerade in die Vor-schule gekommen, daher genoss ich denVormittag alleine zu Hause. Ich wusste,
dass ich mich in guten Händen befnde,
als Hilary ganz aufgeregt auf die geplan-te Fortsetzung reagierte, die in Spanienspielen soll.Danach habe ich meinen Ehemann, mei-ne Mom und meine Kritikpartnerin Lizangerufen. Als sich meine Aufregung et-was gelegt hat, habe ich mich um das Ge-schäftliche gekümmert und E-Mails anAgenten geschickt. In dieser Nacht sindwir Pizza essen gegangen, und Liz hatmir eine Flasche Champagner gekauft.
Die Zukunft:
„Serenade“ wird ab Januar 2009 als kostenloser Fortsetzungsromanauf meiner Webseite veröffentlicht wer-den. Das erste Kapitel ist bereits online.„Scoundrel’s Kiss“, die Fortsetzung zu„What a Scoundrel Wants“, wird Ende2009 veröffentlicht. Darin verliebt sichein spanischer Kriegermönch in die Opi-umabhängige, die er geschworen hat zuheilen.
Name:
Carrie Lofty
Geburtsjahr:
1976
Geburtsort:
Ich wurde in Merced/Kalifornien geboren und lebe jetzt inKenosha/Wisconsin.
Hobbys:
Lesen, Kino, Geschichte,Bauchtanz
Beruf:
Schriftstellerin und Mutter
Familie:
Ich bin seit elf Jahren mitmeinem Lieblingsengländer Kevenverheiratet. Wir haben zwei Töchter.
www.carrielofty.com
Ü B E R S E T Z U N G J u l i a W e i s e n b e r g e r F O T O C a r r i e L o f t y
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Carrie Lofty
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