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Adventisten Lehre - Entgegnung

Adventisten Lehre - Entgegnung

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Published by Feuerflamme
Dies ist eine Stellungnahme zu einzelnen Punkten adventistischer Glaubenslehren, wie sie von vielen Christen gesehen werden.
Dies ist eine Stellungnahme zu einzelnen Punkten adventistischer Glaubenslehren, wie sie von vielen Christen gesehen werden.

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Published by: Feuerflamme on Apr 15, 2012
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07/14/2013

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Adventisten Lehre - EntgegnungDies ist eine Entgegnung auf die irrrige Vorstellung vieler Christen über diverse Glaubenspunkteder Siebenten-Tags-Adventisten, insbesondere deren angeblich alttestamentliche Gesetzlichkeit, beispielhaft vorgetragen durch den Scribd-User 
 jesuschristus1
, der für viele andere Christen steht,die das Gesetz Gottes mit der Freiheit des Christenmenschen nicht in Einklang bringen können,obwohl doch der Apostel Jakobus schreibt:
Jak 1,25
Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin beharrt und ist nichtein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat.
Gesetzte, obwohl sie auch die persönliche Freiheit einschränken können, sind in der RegelSchutzgesetze, die erst ein geordnetes Zusammenleben ermöglichen. Auf den Punkt gebracht wirddiese Realität mit der Aussage von Rosa Luxemburg, die sage, dass Freiheit auch immer eineFreiheit der Andersdenkenden sei. Daher gehen Fragen wie „Müssen wir die Gesetze (Gebote)halten“, völlig an der Realität vorbei.Gott als Schöpfer und Ursprung allen Seins weiß wohl am besten, was für seine Geschöpfe gut ist.Wenn wir daher seine Gebote in Frage stellen, stellen wir indirekt auch Gott in Frage!Der gleiche Apostel sagt auch:
Jak 2,10
Denn so jemand das ganze Gesetz hält und sündigt an einem, der ist's ganz schuldig.
Jak 2,11
Denn der da gesagt hat: "Du sollst nicht ehebrechen," der hat auch gesagt: "Du sollst nichttöten." So du nun nicht ehebrichst, tötest aber,
bist du ein Übertreter des Gesetzes.
Behauptungen
:
User
 jesuschristus1
Entgegnung
:User 
 feuerflamme
Ellen Gould White, die geistliche Führerin der Adventisten, sah am 3. April 1847 in einer Vision die2 Tafeln der 10 Gebote, wovon das 4. Gebot vor allen anderen herausstach.
Daraufhin bestätigte siedie Lehre, dass man am Sabbat (Samstag) den Ruhetag halten muss.
Ob das 4. Gebot herausstach oder nicht, ist erst einmal unerheblich. Fakt ist, das auch das 4. GebotTeil der 10 Gebote ist!Der User 
 jesuschristus1
ignoriert nicht nur ein Gebot Gottes, sondern auch die Worte Jesu
Joh 14,15
Wenn ihr mich liebet, so haltet meine
 
Gebote
;
Joh 14,21
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt;
wer aber mich liebt, wird vonmeinem Vater geliebt werden
; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen.
Im Alten Testament hieß das noch so:
3 Mo 22,31
Und ihr sollt meine Gebote beobachten und sie tun. I
ch bin JHWH.
weshalb man getrost fragen darf, mit welchem Recht er den Namen
 jesuschristus1
führt! Wenn er sich als Anhänger von Jesus Christus fühlt, dann sollte er diesem auch nachfolgen.Welchen Ruhetag hielt nun Jesus?
Lk 4,16
Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen war; und er ging nach seiner Gewohnheit
amSabbathtage
in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.
Die Bibel sagt: Römer 14, 5-6:
Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jedenTag gleich. Jeder aber sei in seinem eigenen Sinne völlig überzeugt
. Wer den Tag achtet, achtet ihndem Herrn. Und wer isst, isst dem Herrn, denn er danksagt Gott; und wer nicht isst, isst dem Herrn
1
 
Adventisten Lehre - Entgegnung
nicht und danksagt Gott.
Der Apostel Petrus sagt:
2Petr 3,16
wie auch in allen seinen Briefen, wenn er in denselben von diesen Dingen redet,
von denenetliche schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen
,wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.
Um die Texte des Paulus sinngemäß auslegen zu können, muss der Kontext beachtet werden. DieVorgehensweise aller Irrlehrer ist das Aufgreifen und Zitieren einzelner aus dem Zusammenhanggerissener Sätze oder Satzteile.Wie wir noch sehen werden, wurde das Gesetz Gottes (10 Gebote) nie aufgehoben und auch Paulusfeierte den Sabbat, wie an vielen Stellen im NT zu sehen ist (Apg. 13,14.42.44; Apg. 16,13; 17,2;18,4).Wie unsinnig die Vorstellung viler Christen ist, Gott habe den Juden den Sabbat und den Christenden Sonntag als Ruhetag gegeben, wird daran deutlich, dass der Sabbat auch auf den Neuen Erdeals Ruhetag gefeiert werden wird, wie der Prophet Jesaja vorausschauend berichtet:
Jes 66,23
Und es wird geschehen: von Neumond zu Neumond und von
Sabbath
zu
Sabbath
wird allesFleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht Jehova.
So gelten auch heute noch die Verheißungen des Gottes Israels den Juden bzw. der ganzen Welt:
Jes 58,13
Wenn du deinen Fuß am Sabbath zurückhältst, daß du dein Geschäft nicht tust anmeinem heiligen Tage,
und den Sabbath ein Ergötzen und den heiligen Tag JHWH ehrwürdignennst; und wenn du ihn ehrst, so daß du nicht deine Wege verfolgst, dein Geschäft treibst undeitle Worte redest:
Jes 58,14
dann wirst du dich an JHWH ergötzen, und ich werde dich einherfahren lassen auf denHöhen der Erde
,
{Vergl. 5. Mose 32,13; 33,29}
und werde dich speisen mit dem Erbteil Jakobs,deines Vaters; denn der Mund Jehovas hat geredet.
Wer ehrlich zu sich selbst ist, kann im Zeitalter des Internets mit Leichtigkeit feststellen, dass der Sonntag durch Kaiser Konstantin 321 n. Chr. eingesetzt wurde, um die Heiden für einen Übetrittzum Christentum zu gewinnen, zumal die frühe Kirche antisemitisch war und sich von den Juden inihren Festen und Feiertagen absonderte.Bei denChristen ist der als Ruhetag verordnete Sabbattag einer der umsatzträchtigstenGeschäftstage. Da wird eingekauft, das Auto gewaschen und die Kehrwoche gamacht, ganzentgegen den Geboten Gottes!Übrigens ist auch die Bezugnahme auf denS abbat (Juden) und den Sonntag (Christen) verschieden.Juden gedenken mit dem Sabbat Bibelgemaß der Schöpfungswoche, Christen feiern mit demSonntag angeblich die Auferstehung Jesu, obwohl eine solche Feier in der Schrift nirgens gebotenwird und die ersten Christen noch den Sabbat feierten.
Das Neue Testament bestätigt von den 10 Geboten nur 9 Gebote:
Den Herrn allein anbeten 50x,Götzendienst meiden 12 x, seinen Namen nicht missbrauchen 4x, Eltern ehren 6x, nicht töten 6x,nicht die Ehe brechen 12x, nicht stehlen 16x, kein falsches Zeugnis geben 4x, sich nicht gelüstenlassen 9x.
Es fehlt das Sabbatgebot:
Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten.
Also erst einmal: Der User 
 jesuschristus1
bestätigt selbst, dass die Gebote Gottes auch im NeuenTestament gelten. Warum dann ausgerechnet das vierte nicht mehr gelten sollte, darauf hat der User 
 jesuschristus1
keine Antwort gegeben!Zweitens hat sich der User 
 jesuschristus1
geirrt, denn auch das Sabbatgebot wird im NeuenTestament bestätigt, und zwar durch Jesus Christus selbst!!!
Mt 24,20
Betet aber, daß eure Flucht nicht im Winter geschehe, noch am Sabbath;
Hier spricht Jesus über die Zerstörung Jerusalems, die 70 n. Chr. stattfand und bestätigt damit, dass2
 
Adventisten Lehre - Entgegnungder Sabbat als Ruhetag auch noch lange nach seinem Tod gültig war, wie auch Paulus und dieApostel am Sabbat zur Schriftlesung zusammenkamen.
Kolosser 2, 16-17:
So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festesoder Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten der künftigen Dinge sind.
Wichtig ist hier der Hinweis des Paulus, dass die genannten Tage Schatten zukünftiger Dinge sind. Neben dem Wochensabbat gab es zu jedem Fest auch andere Sabbate, die Schattensabbatezukünftiger Ereignisse waren. Der wöchentliche Sabbat ist jedoch kein Schatten zukünftiger Dinge,sondern ein Gedenktag vergangener Dinge: Der 7. Tag-Sabbat ist ein Gedenktag an die Schöpfungin 7 Tagen, was die meisten Christen ja heute auch nicht mehr glauben!
Die Sonntagsfeier ist nach Daniel 7, 25 antichristlich.
Die Bibel sagt: Apostelgeschichte 2, 46: Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zuHause das Brot.
Das Zitat ist in diesem Zusammenhang völlig wertlos, beschreibt es nur einen damaligen zeitweisenZustand, aber nicht den Ruhe- oder Feiertag, den die Juden und auch die ersten Christen, die jaJuden waren, selbstverständlich beachteten. Wenn dies maßgebend wäre, müssten die Christen jaebenso jeden Tag in der Kirche sein. Wenn das der User 
 jesuschristus1
praktiziert, wird er dortvermutlich ziemlich alleine sein.Dagegen spricht die Bibel von einer antigöttlichen Macht, die aus den 10 Stämmen Europasaufstehen wird um gegen die Heiligen zu kämpfen.Diese Macht, die die Reformatoren als das Papsttum identifizierten, wird sich auch unterstehen,Zeiten und Gesetz Gottes zu ändern:
Dan 7,25
Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und die Heiligen der höchsten Örter vernichten;
und er wird darauf sinnen, Zeiten und Gesetz zu ändern
, und sie werden eine Zeit undZeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden.
Dies ist ihm mit der Verlegung des heiligen Ruhetages auf den Sonntag sehr gut gelungen!Führende Katholiken brüsten sich ja damit, dass die Protestanten ihren von der Kirche eingesetztenSonntag halten, obwohl er nicht in der Schrift als Ruhetag ausgewiesen wird.
Apostelgeschichte 20, 7:
Am ersten Tage der Woche aber, als wir versammelt waren, um Brot zu brechen.
Wie der User 
 jesuschristus1
schon dargelegt hat, versammelten sich die ersten Christen jeden Tagim Tempel, so dass die Erwähnung, dass sie dies auch am ersten Tag der Woche taten, nichts besonderes ist! Worauf der User 
 jesuschristus1
wahrscheinlich hinaus will: das damalige Brot- brechen mit dem heutigen Abendmahl gleichsetzen. Doch dies ist nicht zulässig, denn die Jünger aßen am Abend, weil sie hungrig waren, es war keine liturgische Handlung.Was die meisten Christen hier übersehen ist, dass der Tag bei Gott mit dem Abend anfängt(Sonnenuntergang). Die Juden waren also am Sabbat versammelt und blieben auch nach Sonnen-untergang zusammen, weil Paulus gerade anwesend war. Dieser erste Tag der Woche war also der heutige Samstagabend, was auch dadurch bestätigt wird, indem es heißt:
 Apg 20,7
 Am ersten Tage der Woche aber, als wir versammelt waren, um Brot zu brechen, unterredete sichPaulus mit ihnen, indem er am folgenden Tage abreisen wollte; und er verzog das Wort bis
Mitternacht
.
Paulus war also am Freitag angereist, um mit den Judenchristen den Sabbat zu feiern und wollte amSonntag abreisen. Diesen Text als Beleg für die Sonntagsfeier anzuführen, offenbart nur völligeUnkenntnis der damaligen Gegebenheiten.3

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