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SPD-Bundestagsabgeordneteinformiertensichüber staatsrechtlicheFragendes Fiskalpakts und des ESM
Staatsrechtler: Fiskalpakt ist verfassungsgemäß
Die Lösung der Staatsschuldenkri-se ist nicht nur politisch und öko-nomisch höchst schwierig, son-dern auch staatsrechtlich mindes-tens so kompliziert. SPD-Bundestagsabgeordnete ludendeshalb den Professor für öffent-liches Recht und Europarecht ander Freien Universität Berlin,Christian Calliess, zu Vortrag undMeinungsaustausch ein. Auf ei-nen Nenner gebracht: Calliesssieht im Fiskalpakt und im Stabili-tätspakt ESM keine Verstößegegen das Grundgesetz. Er hält -im Gegensatz zur Regierung -nicht einmal eine grundgesetzän-dernde Zwei-Drittel-Mehrheit fürerforderlich. Er plädiert für einestrikte Trennung zwischen rechtli-cher und politischer Debatte. DieAbgeordneten stehen vor schwie-rigen Entscheidungen. Es geht umden Fiskalpakt und den ESM.Fiskalpakt ist der Vertrag überStabilität, Koordinierung undSteuerung in der Wirtschafts- undWährungsunion (SKS-Vertrag).ESM ist der Europäische Stabili-tätsmechanismus, auch Euro-Rettungsschirm genannt, derStaatspleiten verhindern soll. Beialledem muss darauf geachtetwerden, ob Hoheitsrechte desBundestags berührt sind. Auchdie „Ewigkeitsklausel“ im Grund-gesetz muss bedacht werden.Dahinter verbergen sich sindunveränderbare Werte wie Men-schenwürde, Sozialstaatsprinzipoder Bundesstaatsprinzip.
Ursachefür roteZahlen:KrankenkassengleichenTariferhöhungenfür Klinikpersonal nicht aus
Krankenhäuser gehen finanziell am Krückstock
Gemeinsam mit dem Gesund-heitsexperten Karl Lauterbach willsich Garrelt Duin dafür stark ma-chen, dass Krankenhäusern diedurch höhere Gehaltstarife ge-stiegenen Kosten ersetzt werden.Der parlamentarische Vorstoß istErgebnis eines Besuchs im Klini-kum Emden, das ohne eigeneSchuld rote Zahlen schreibt.
Firmenbesuche in ganz Deutschland gehören dazu
Kleiner Einblick indenAlltag eines wirtschaftspolitischenSprechers der SPD-Bundestagsfraktion
Betriebsbesuche in Deutschlandgehören zur Arbeit eines wirt-schaftspolitischen Sprechers derSPD-Bundestagsfraktion. GarreltDuin verbindet dies stets mitKontakten zur örtlichen SPD-Basis, wie jetzt im Sauerland mitdem Ortsverein Röhrtal. Er plä-dierte dafür, Frauen und Älterenmehr Arbeitsmöglichkeiten zubieten und Leiharbeit auf einMindestmaß zu beschränken.
Garrelt Duin leitete die Sitzung mit Professor Christian Calliess (links) über diestaatsrechtliche Einordnung des Fiskalpakts und des ESM.Ein Besuch des mittelständischen Unternehmens Lübke & Vogt, das Gummiformteile herstellt, und Informationeneines örtlichen Wirtschaftsförderers über Chancen und Probleme der Industrie in Sauerland standen auf der Tagesord-nung eines Besuchs von Garrelt Duin in Sundern. Von links Geschäftsführer Dominik Vielhaber, Mitarbeiter und SPD-Ratsherr Karl Schulte, Garrelt Duin und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Magnus Bende.Die Einsparmöglichkeiten sind ausgereizt, die Krankenkassen bezahlen den Krankenhäusern die jüngsten Tarifsteige-rungen nicht. Kliniken schlagen deshalb Alarm. Im Klinikum Emden sprachen darüber Betriebsratsvorsitzender Gott-fried Glyschewski, Pflegedirektor Oliver Bungenstock, Landtagsabgeordneter Hans-Dieter Haase, Ärztlicher Direktor Dr.Christoph Schöttes, Garrelt Duin und Geschäftsführer Ulrich Pomberg (von links).