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Rosenkranzgebet mit Kindern - Flyer - Liborius Wagner-Kreis

Rosenkranzgebet mit Kindern - Flyer - Liborius Wagner-Kreis

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Liborius Wagner-Kreis - Flyer - Rosenkranzgebet mit Kindern
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04/27/2012

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Rosenkranzgebet
mit
Kindern
Eine Hilfestellung zur Hinführung unserer  Kinder zum Gebet des Rosenkranzes. Zusammengestellt für katholische Kindergruppen, für Eltern, für  Religionsunterricht und Kindergarten
Jesus sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen undwehrt es ihnen nicht; denn gerade für sie ist dasHimmelreich" Mt. 19,14. Wir sollten dieMöglichkeit nutzen, mit Maria und ihremLieblingsgebet, dem. Rosenkranz, mit den unsanvertrauten Kindern auf Jesus zuzugehen.
Vom Sinn des Betens
Kinder sind offen und sensibel für allesÜbernatürliche. Sie sind auch offen für dasGebet. Aber sie müssen zum Gebet geführtwerden.So wie man eine Sprache nur lernt, wenn mansie spricht, so braucht auch die zu Gottgewandte Sprache, das Gebet, eineHinführung. Am natürlichsten geschieht dies,wenn Eltern mit ihren Kindern, wenn in der Familie regelmäßig gebetet wird. DieseSprache zu Gott, diese Hinführung zu einemnarlichen Gebetsleben, ist diee größteLebenshilfe, die Eltern ihren Kindern mitgebenkönnen. Sie knüpfen eine natürliche Verbindungihrer Kinder zu Gott. Viel Besseres könnenEltern ihren Kindern nicht mitgeben. DasGebet sollte später so selbstverständlich wiedas Essen und Trinken sein.Es gibt viele Möglichkeiten des Gebetes. Aus denvielen Möglichkeiten weist uns dieGottesmutter besonders auf dasRosenkranzgebet hin. Sie wünschte auch, dassKinder bereits den Rosenkranz beten (z.B. beiihrer Erscheinung in Fatima). Die Kindemachen damit der Muttergottes eine großeFreude und sie lernen dabei ihren Sohn,unseren Herrn Jesus Christus, besser kennenund lieben. Der Rosenkranz ist einkindgerechtes Gebet, da , es sich aus vielenkleinen, stets wiederkehrenden Einzelteilenzusammensetzt und er auch in kleinerenEinheiten gebetet werden kann.
Der Himmel, was ist das?
Es gibt eine sichtbare und unsichtbare Welt.Die sichtbare ist die Erde, die Sonne, dieSterne und das Universum. Die unsichtbare,aber genauso wirkliche Welt, ist deHimmel. Dort wohnt Gott Vater in seiner Herrlichkeit mit Jesus Christus und dem Hl.Geist, den Engeln, Maria, den Heiligen undallen Verstorbenen, die Gott anschauen undverherrlichen dürfen.Unsere Verbindung zu diesem Himmel sinddie Sakramente und auch besonders dasGebet. Wie sieht der Himmel aus? Der hl.Dominikus Savio, ein früh verstorbeneSchüler vom hl. Don Bosco erschien diesemin einer Vision, in einem Traumgesicht.Und in dem gemeinsamen Gespräch in einer  prächtig gestalteten Umgebung fragte DonBosco den hl. Dominikus: „Ist das hier dasParadies?" „Nein, nein", antwortete Savio,„Kein sterbliches Auge kann die ewigenScnheiten betrachten". ... „Und diesesLicht, das noch herrlicher ist als das Licht der Sonne, ist das vielleicht übernatürlich?" -„Es ist natürlich, jedoch hat die göttlicheAllmacht es belebt und vervollkommnet."„Könnte ich nicht einmal ein wenig vondem übernatürlichen Licht sehen?" -„Nein,das kann keiner sehen, ehe er dazugekommen ist, Gott zu schauen. Der kleinsteStrahl dieses Lichtes würde den Menschenauf der Stelle töten; denn für die
 
menschlichen Sinne ist es unerträglich."
(Entnommen aus „Der sichere Weg in den Himmel", KSAKath. Schriften Apostolat Postfach 1247, D-88412Ochsenhausen, Tel. 07352/3986)
Wir wissen also aus der Bibel und aus vielenBegebenheiten und Erscheinungen in der Kirchedurch die Jahrhunderte, dass der Himmelexistiert und dass er wunderschön sein wird, wir ihn uns aber hier auf Erden nicht vorstellenkönnen, weil unsere irdischen Sinne und unser Verstand dies nicht begreifen können.
Geschichte des Rosenkranzes- Vorfahren des Rosenkranzes
Der Rosenkranz hat sich langsam über dieJahrhunderte entwickelt. Die Mönche betetenschon immer die 150 Psalmen der Bibel. Um dasJahr 800 schlug ein irischer Mönch den Leuten,die ja meist nicht Lesen und Schreiben konntenund ähnlich wie die Mönche beten wollten, vor,statt der 150 Psalmen 150 Vater unser zu beten.Anfangs trugen die Leute dabei einenLederbeutel mit 150 Kieselsteinen, später wurdedaraus ein Band mit 150 Knoten oder auch 50Holzstückchen. Noch später begannen dieMönche und Laien auch das Ave. Maria, dasdamals nur aus dem Gruß des Engels bestand 50mal zu wiederholen. Der erste, der dieses Gebetvorschlug, war der hl. Petrus Damianus der imJahr 1072 starb. Bald beteten viele Leute diesenEngelsgruß.
- Der jetzige Rosenkranz
Der älteste Rosenkranz fand sich im Grab deshl. Norbert. Er war ein großer Marienverehrer und starb im Jahr 1134. Es gibt eineHolzstatue des hl. Bruder Klaus von der Flüeaus dem Jahre 1504. Diese Figur hält in der linken Hand einen Rosenkranz mit 40 Perlenund einem schlichten Kreuz. Damals kannteman die heutige Einteilung noch nicht.Besonders der hl. Dominikus, der Gründer desPredigerordens (1170-1221) machte sich umdie Verbreitung des Rosenkranzes verdient.Ihm soll, der Legende nach, die hl. JungfrauMaria erschienen sein und ihm einenRosenkranz übergeben haben. Dann zeigte sieihm wie er ihn beten sollte und versprach ihmdie Bekehrung der Völker durch die Kraft desGebetes. Viele begannen den Rosenkranz zu beten und die Predigten den hl. Dominikuswurden mit großem Erfolg gekrönt.Doch danach hat sich die Rosenkranzandachtnicht weiter verbreitet und Anfang des 15.Jahrhunderts war sie fast vergessen. Dann gabes einen berühmten Prediger, den Dominikaner Bruder Alanus aus der Bretagne. Ihm erschiendie Gottesmutter und beauftrage ihn, dieverschollene Rosenkranzandacht wieder zu beleben und die Menschen begannen wieder dieses Gebet lieb zu gewinnen.Am Anfang betet man nur die einzelnen Ave.Ein Mönch in der Kartause von Trier hatte imAdvent 1409 die Idee 50 verschiedeneBetrachtungspunkte aus dem Evangeliumden einzelnen Ave anzugen. Darausentwickelte sich der Rosenkranz wie wir ihnheute kennen.Am Beginn des Rosenkranzjahres vonOktober 2002 bis Oktober 2003 erweitertePapst Johannes Paul II das Rosenkranzgebetum die lichtreichen Geheimnisse
- Übersicht:
Der Ur-Rosenkranz ca.1150-1410 Nur der erste Teil des AveKeine „Geheimnisse"Keine GesätzeKeine Einleitung
Der Vorrosenkranz ca.1410-1500 Nur der erste Teil des AveGeheimnisse zu jedem AveKeine GesätzeKeine Einleitung
Der jetzige Rosenkranz ca.seit 1500Das ganze Ave15 Gesätze
Seit Oktober 2002Erweiterung um die lichtreichenGeheimnisse durch Papst JoannesPaul II
 
Aufbau der Kindergebetsstunde
Hinweis auf den optischen Zielpunkt(Tabernakel,): Muttergottesbild oder Statue, Bild das das Gesätz darstellt.
Kreuzzeichen
Lied
Einführung in den Tag (Tagesheiliger oder Zeit im Kirchenjahr)
Vorbereitung auf das zu betende Gesätz(welches Gesätz beten wir, für wen betenwir es). Wie viele Rosenkranzgesätzegebetet werden sollen liegt ganz imErmessen der Gruppenleitung. Eskommt darauf an, wie weit die Kinder im Gebetsleben bereits fortgeschrittensind.
Beten des Gesätzes. (Dabei vielleicht dieeinzelnen Ave Maria vonverschiedenen Kindern beten lassen.)
Ehre sei dem Vater (z.B. gesungen nachder Lourdes-Melodie)
 Nachsatz: „O mein Jesus
Fürbitten, Wünsche an die Gottesmutter,Sorgen und Nöte
Geschichte als Belohnung
Vater unser 
Segen, Abschlusslied
Gestaltung einer Rosenkranz-Kindergebetsrunde- Der Raum
Da es hierfür keine festen Vorgaben gibt, kannman eigentlich jeden religiös geprägten Raumnehmen. Wenn keiner vorhanden ist, kannman einen Raum etwas dahingehendgestalten. Besonders günstig ist es natürlich,wenn die Gebetrunde in der Kirche stattfindenkann.Für die Gebetsrunde re es sinnvoll, einKreuz, ein besonderes Muttergottesbild, eineStatue oder einen großen Rosenkranz alsBezugspunkt hinzustellen.
- Ablauf und Hilfen.
Es ist interessant, dass es schon vielHilfsmaterial für das Rosenkranzgebet mitKindern gibt. Ein Faltblatt informiert besondersumfangreich. Es ist erltlich beimKarmelitinnenkloster Aufkirchen (Adressesiehe hinten).Wenn wir die Gebetsrunde in der Kirchehalten, ist es notwendig, auf dieBesonderheiten des sakralen Raumes zuachten.Wir erklären und machen es vor, wie man beim Eintritt sich mit Weihwasser  bekreuzt und zum Tabernakel hin einewürdige Kniebeuge macht. In der Kircherennen wir nicht herum oder unterhaltenuns nicht wie auf der Straße.Es ist klar, dass wir uns glichstzusammensetzen oder knien, damit wir eineGemeinschaft bilden.Wir können z.B. erwähnen,......dMaria sich freut, wenn wir denRosenkranz beten;... daß wir jetzt das tun, was Jesus selbstsehr oft getan hat, er hat manchmal sogar die Nacht durchgebet;...daß wir uns für diese Runde ein speziellesAnliegen oder ein Anliegen eines Kindesauswählen, um r dies zu beten; wikönnen etwas über den heutigen Tag oder die nächstliegenden Feste des Kirchenjahreserzählen;wir können einen interessanten Heiligenvorstellen (Namenspatron).Es ist sicher sinnvoll den Rosenkranz so zu beten, dass jedes Kind gehalten ist, einen

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