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Die Germania by Cornelius Tacitus ebook 39573

Die Germania by Cornelius Tacitus ebook 39573

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Die Germania- Cornelius Tacitus, ebook 39573, Project Gutenberg duplication of 39573, German, Roman historian, Cornelius Tacitus
Die Germania- Cornelius Tacitus, ebook 39573, Project Gutenberg duplication of 39573, German, Roman historian, Cornelius Tacitus

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12/16/2012

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TheProjectGutenbergEBookofDieGermaniabyCorneliusTacitusThiseBookisfortheuseofanyoneanywhereatnocostandwithalmostnorestrictionswhatsoever.Youmaycopyit,giveitawayorre-useitunderthetermsoftheProjectGutenbergLicenseincludedwiththiseBookoronlineathttp://www.gutenberg.org/licenseTitle:DieGermaniaAuthor:CorneliusTacitusReleaseDate:April29,2012[Ebook#39573]Language:GermanCharactersetencoding:UTF‐8***STARTOFTHEPROJECTGUTENBERGEBOOKDIEGERMANIA***[Illustration:Einband]DieGermaniadesCorneliusTacitusMiteinerKarte[Illustration:Verlagssignet]ÜbersetzungvonPaulStefanImInsel-VerlagzuLeipzig_1_ 
 
GanzGermanienscheidendieStrömeRheinundDonauvomgallischenundrätisch-pannonischenGebiet;gegenSarmaterwieDakerbildenGebirgeoderdasMißtrauenhübenunddrübendieGrenze.DasübrigeumfließtinweitenBuchtenderOceanus,unermeßlicheInselnumfangend;dortsindeinigeVölkerschaftenundHerrscherneulichbekanntgeworden,dieeinKriegszugerschloß.DerRheinentspringteinemunzugänglichjähenHangderRätischenAlpen,wendetsichinmäßigerBiegunggegenWestenundmündetinsnördlicheMeer.DieDonauströmtindemsanftundgemächlichansteigendenGebirgszugAbnobahervorundkommtanmancherleiVölkerheran,bissieinsPontischeMeerinsechsMündungendurchbricht.EinsiebenterAuslaufverliertsichinSümpfen._2_ DasVolkderGermanenscheintmirureingeborenzuseinundganzundgarnichtberührtdurchZuzugoderAufnahmeausfremdenStämmen.DennnichtzuLande,sondernaufvielenSchiffenkameninderUrzeitdieWanderer,dieeinenneuenWohnsitzsuchten;undinsunermeßlicheMeerdortdroben,ineine,ichmöchtesagenandereWeltgelangenFahrzeugeausunseremErdkreiskaum.Undwerhättedennauch,ungerechnetdieGefahraufdemschauerlichen,unbekanntenMeere,Asien,AfrikaoderItalienverlassenundnachGermanienziehenmögen,ineinungestaltesLandunterrauhemHimmel,wüstzubewohnenundanzuschauenfüralle,diedanichtheimischsind?SiefeierninaltenLiedern,deneinzigenDenkmälernihrerÜberlieferungundGeschichte,einenerdgeborenenGottTuistoundseinenSohnMannus,denUrvaterundBegründerihresStammes.MannushabedreiSöhnegehabt,nachdenendieVölkernächstdemNordmeerIngävonen,dieimInnernHerminonen,dieübrigenIstävonengenanntwürden.Anderebehaupten(spieltdochhierfernsteSageundWillkür),eshabemehrSöhnedesGottes,alsoauchmehrVolksbezeichnungengegeben,Marsen,Gambrivier,Sueben,Vandilier,unddasseienechtealteNamen.DasWortGermanienseiziemlichneuunderstvoreinigerZeitaufgekommen:dieersten,diedenRheinüberschrittenunddieGalliervertrieben,jetztTungrer,seiendamalsGermanengenanntworden,undallmählichhabesichderNameeineseinzelnenStammesundnichteinesVolkesbehauptet.Sonämlich,daßzuerstdieSieger,derSchreckenswirkungzuliebe,dergroßenGesamtheitdeneigenenNamenbeigelegtunddaßdieihndannangenommenundsichwirklichGermanengenannthätten._3_ Esheißtauch,daßHerkulesbeiihnengewesensei,undsiesingenvonihmalsdemerstenallerTapferen,wennsieindenKampfziehen.NocheineArtSchlachtgesanghabensie,dessenVortrag,_barditus_genannt,siebefeuert,jadenAusgangderkommendenSchlachtindembloßenKlangahnenläßt;dennsieschreckenodererschreckenselbst,jenachdemesdurchdieReihendröhnt,gleichalswäredasnichtsosehrderHallihrerStimmenalsihresHeldenmuts.EingewolltrauherSchall,einjähabbrechendesBrausenentsteht,wennsiedieSchildevordenMundhalten,daßdieStimmerückprallendnochvollerundtieferschwelle.DochauchUlixes,someinenwelche,habeaufseinerlangensagenreichen
 
Irrfahrt,injenesNordmeerverschlagen,germanischeLänderbetreten;Asciburgium,amUferdesRheinsgelegenundnochheutebewohnt,seivonihmgegründetundbenannt.Ja,einDenkstein,der,vonUlixeserrichtet,auchdenNamenseinesVatersLaertestrage,seivorzeitenandiesemselbenOrtaufgefundenworden,undetlicheDenk-undGrabmälermitgriechischerSchriftgäbeesindergermanisch-rätischenGrenzmarknochheute.DiesallesmitGründenzustützenoderabzuweisen,habeichnichtimSinn:manschenkeoderversagedemGlauben,wieesjedembeliebt._4_ Selberschließeichmichdenenan,dieGermaniensStämme,reinundvorjeglicherMischungmitFremdenbewahrt,füreineigenes,unverfälschtes,keinemanderenvergleichbaresVolknehmen.Daherauch,unerachtetdergroßenMenschenzahl,überalldergleicheSchlag:hellblauetrotzigeAugen,rotblondesHaar,gewaltigeLeiber,nurzuTatundungestümemDrängentaugend;mühsamerArbeitsindsienichtingleichemMaßegewachsen.DurstundHitzekönnensiegarnichtvertragen,KälteaberundHungersindsieinihrenBreiten,aufihremBodengewohnt._5_ DasLandsiehtwohlnichtüberallgleichaus;dochallenthalbenstarrtschrecklicherUrwald,dehnensichhäßlicheSümpfe.EsistfeuchtergegenGallienhin,windigergegenNoricumundPannonien:Saatgutträgtes,Fruchtbäumegedeihennicht,Viehisthäufig,abermeistunansehnlich.SelbstnichtdieRinderhabenihrstattlichesWesenundihrenSchmuckanderStirn:nurdieZahlderHerdeerfreut,nursiebildetdaseinzigeundeinsehrgeschätztesVermögen.SilberundGoldhabendieGötterihnennichtvergönnt(obwohlausGunstoderZorn?),dochmöchteichnichtbehaupten,daßGermanienkeineAderSilbersoderGoldesberge;werhättedanachgesucht?Eszubesitzenundzubrauchen,machtihnenjedesfallsnichtvielaus.MankannbeiihnensilbernesGerätsehen(wieesihreGesandtenundFürstenalsGeschenkerhalten),dassienichthöherachtenalsirdenes.NurdieGrenznachbarnwissenimHandelsverkehrGoldundSilberzuschätzen,erkennengewissePrägungenunseresGeldesalsechtanundgebenihnendenVorzug.TieferimInnernbleibtesbeimeinfachenaltenTauschhandel.VondemGeldnehmensienurdasalte,wohlbekanntegern,dieMünzenmitgezahntemRandunddiemitdemZweigespann.AuchhaltensiesichmehrandasSilberalsanGold,nichtausbesondererVorliebe,sondernweilihneneineAnzahlvonSilbermünzenbesserdient,wennsieallerhandwohlfeileWareerhandeln._6_ SelbstEisenhabensienichtallzuviel,wieihreWaffenzumAngriffzeigen.WenigeführenSchwerteroderlängereSpieße;meistbrauchensieSpeere(wiesiesagen,Framen)mitschmaler,kurzerEisenspitze,aberso

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